Das Penta Hotel kommt zunächst in Größe und äußerem Eindruck als normales Mittelklassehotel daher. Es wird nach meinem Eindruck hauptsächlich von Geschäftsreisenden genutzt. Bereits in der Lobby wird deutlich, dass hier ein etwas extravaganterer Stil unterstrichen werden soll. Meeresmotive in der Lobby und im Aufzug erinnern an ein Hotel unter dem Meer, das hat mir gut gefallen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich mit 65,- Euro inkl. Frühstück als Business-Hotel recht günstig bezeichnen.
Auch hier gilt: ein wenig mehr Esprit als im Standard dieser Klasse. Das Zimmer war in einem gepflegten und gut erhaltenen Zustand. Eine tiefrote Grundfarbe prägt das Zimmer, als Kontrast einen Wand in Mosaikoptik, ein karierter Sessel im 60er-Stil mit rundem Beistelltisch statt der üblichen Tisch-Stuhl-Kombi. Ein Nachttisch mit Bibel im oberen Fach sucht man auch vergebens. Dafür hängt ein Flach-TV an der Wand und es steht eine Gratis-Literflasche Apolinaris am Bett. Letzteres ist als Doppelbett ausgelegt und sehr üppig. Das Bad hat eine riesige Tropendusche (großer Duschkopfteller fast an der Decke) und einen normalen Handduschkopf. Die bedienung ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Frühstücksbuffet emfand ich für die Hotelkategorie als sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Alles ist in reichhaltiger Auswahl zu finden und wirkt sehr ausgesucht und frisch. Kleinigkeiten vermitteln den Eindruck, das man sich hier ein paar Gedanken mehr gemacht hat. Neben der üblichen Saftttränke stehen kleine Graniniflaschen, es gibt amerikanische Pfannkuchen und vieles mehr. Der für Geschäftsreisende gewohnte Anblick wird hier einfach ein wenig angereichert.
Das Personal ist auffallend jung und in Umgangsstil und Kleidung eher an einer Cocktailbar-Besatzung orientiert. Das wirkt einfach frischer. Check-In und Check-Out wurden in einem sehr persönlichen und feundlichen, entspannten Ton abgewickelt. Stress und Hektik waren hier keinem anzumerken.
Für Bahnreisende ist das Hotel erste Wahl. Es liegt nur 5 Gehminuten vom Bf Kassel-Wilhelmshöhe entfernt. Nächtlichen Zugverkehr hört man dennoch nicht, da der Bahnhof mitsamt Gleisen "eine Etage tiefer" liegt und so weder zu hören noch zu sehen ist.
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1-3 Tage im September 2009 |
| Reisegrund: | Arbeit |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 13 |


