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Archiviert
Burkhard (51-55)
Verreist als Paarim Mai 2012für 1 Woche

"Service" - Ein Fremdwort

3,8/6
Privatpension - Nichtraucher
2-Bett-Zimmer, 20 - 32 m²
Sitzecke, TV, Radio
Sep. Bad mit Du./WC
Gästeküche

Lage & Umgebung5,0
ca. 25 km zur Innenstadt Berlin.
Ruhig gelegen, erreichbar über eine "Schotterpiste".
Zum Einkaufen und für Gaststätten- oder Restaurantbesuche Auto erforderlich.



Zimmer4,0
Doppelbett, Kiefer, jedoch ohne Nachtkasten oder Beistelltisch.
Matratzen gut.
Kleiner IKEA-Kleiderschrank (4 Kleiderbügel für 2 Personen).
Wohnwand,
Fernseher, Stereoanlage.
Couch, Sessel, Couchtisch.

Kunststoff-Bodenbelag in Laminat-Deko (komplette Etage).

Bad mit Viertelkreisdusche, Waschbecken, WC

4 Kunstblumen im Zimmer.....weil ja keiner Zimmerservice macht und die Blumen gießt.... ;-)



Zimmertyp:Doppelzimmer
Ausblick:zum Garten

Service2,0
Am Anreisetag (Samstag) wurde der Pensionswirt durch seine Tochter vertreten. Zuerst wurde darauf hingewiesen, dass die Straßenschuhe im Windfang auszuziehen sind und man nicht möchte, dass die Gäste mit Schuhen die Pension betreten. Es wurden (bereits benutzte) Pantoffeln zur Verfügung gestellt.
Danach wurden Zimmer und Frühstücksraum gezeigt und die Zeit, zu der wir gerne frühstücken wollten, erfragt.

Der erste Eindruck war O.K. Auf den zweiten Blick könnte man feststellen, dass das Staubwischen nur bis in Augenhöhe durchgeführt wurde und die Blumendeko im Haus aus Kunstblumen bestand. Warum...das stellte sich später heraus.

Am nächsten Tag (Sonntag) stellen wir nach dem Tagesausflug fest, dass kein Zimmerservice durchgeführt wurde. Naja...Sonntag...kann ja sein dass an diesem Tag kein Service durchgeführt wird.....

Montag Abend der gleiche Zustand. Wir sprachen den Pensionswirt -Herrn F. - darauf hin an. Er fragte verwundert nach, was wir uns unter "Service" denn so vorstellen. Wir erklärten ihm, dass wir darunter z. B. Reinigung des Bades, evtl. Handtuchwechsel, Zimmer durchwischen und Bettenmachen verstehen.
Nach unserer Meinung sind diese Leistungen Standard in einem Pensionsbetrieb. Weil wir gerade Wert darauf legen buchen wir z. B. keine FeWo!

Her F. tat sehr überrascht und erklärte uns, dass er nicht in die "Privatsphäre" seiner Gäste eindringt, die Zimmer nicht betritt. Er selbst hätte sogar schon einmal ein Hotel gebucht und dort hätte es auch keinen Zimmerservice gegeben. Außerdem wäre Service nicht Bestand seiner Kalkulation.
Zusätzlich betonte Herr F., dass er ab und an mit seinen Gästen auf der Terrasse ein Bier trinkt und ihn noch keiner zum Thema Service angesprochen hat...




Gastronomie4,0
Das Frühstück wurde in Form eines kleinen Buffets angeboten:

Aufgebackene Brötchen !!!

Wurst, Käse, Marmeladen, Fleisch- oder Geflügelsalat, Orangensaft, Kekse, zwei Sorten Flakes. 1 x in der Woche gab es ein Frühstücksei. Menge ausreichend.

Der Kaffee wurde Morgens früh aufgebrüht und in einer Isolierkanne warm gehalten.
(Monteure frühstücken sehr früh....dann ist der Kaffee um 08:30 Uhr nicht mehr heiß!)


Sport & Unterhaltung
Grillmöglichkeit.
Terasse hinter der Pension. Klappstühle.
Überquellende Aschenbecher (wurden 1 x in derWoche geleert).
Carport

Hotel4,0

Tipps & Empfehlung
Wer ein ruhiges Fleckchen fürs Wochenende sucht, aufgebackene Brötchen mag, auf Kunstblumen steht und auf Zimmerservice verzichten kann ist hier genau richtig.

Jedoch in der Woche über (Montag Abend bis Freitag früh) bildeten Monteure die größte Anzahl der Gäste. Dies wirkte sich darauf hin aus, dass bereits ab 05:45 Uhr lautes Treiben in der Pension war. Die "frühen" Zeitgenossen waren nicht gerade rücksichtsvoll gegenüber den anderen Hausgästen und werkelten sehr laut in der Küche. Am zweiten Tag musste ich dann gegen 06:00 Uhr darum bitten, dass die Frühaufsteher sich doch bitte aus Rücksicht auf die Urlauber ruhiger verhalten mögen. An den beiden Folgetagen wurde meine Bitte akzeptiert. Die anderen Gäste -ebenfalls Monteure- verhielten sich vorbildlich.

Vermutlich wurde Herr F. von meiner Bitte berichtet, denn ab diesem Tag sank die Freundlichkeit (Redelust, Abgabe von Urlaubstipps u. ä. waren eh nicht seine Stärke) nahe den Gefrierpunkt.

Zwei Tage vor Abreise klopte Herr F. an die Zimmertür, baute sich wie ein Volkspolizist vor mir auf und belehrte mich darüber, dass ich gefälligst nicht über die oben erwähnte Schotterpiste zu "rasen" hätte und verlangte die sofortige Bezahlung der Rechnung.

Nun...ich wunderte mich schon sehr über diesen Auftritt, aber ich wollte mir nicht die gute Laune vermiesen lassen und befuhr weiterhin die Schotterpiste in Standgasgeschwindigkeit, bezahlte die Rechnung und nahm mir vor, diese Servicewüste nicht mehr zu besuchen.






Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:1 Woche im Mai 2012
Reisegrund:Stadt
Infos zum Bewerter
Vorname:Burkhard
Alter:51-55
Bewertungen:34
NaNHilfreich