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Anita (61-65)
Verreist als Freundeim Oktober 2015für 1 Woche

Zum Ärgern ins Mövenpick

3,8/6
Das Hotel besteht aus einer riesigen Anlage, in der wir uns anfangs abends oft verlaufen haben. Die Beleuchtung der Wege ließ teilweise sehr zu wünschen übrig, d. h. Pflanzen werden angestrahlt, aber nicht die Wege an Kreuzungen.
Trotzdem muss man sagen, dass die Anlage sehr schön ist und ständig gepflegt wird. An den Lagunen und am Strand stehen ausreichend Liegen und Sonnenschirme bereit.
Wir kamen am Donnerstagabend nach der Nilkreuzfahrt (es war stockdunkel) an und hatten einen VIP-Check-in (was immer das auch ist) vom „VIP“ keine Spur. Die Erklärung anhand eines Lageplanes wurde schnell über den Tresen geschoben und schon saßen wir auf einer Golfkarre mit unserem Gepäck und fuhren zu unserem Zimmer im 7000-er-Bereich, 2. Stock, Meer- und Lagunenblick. Meiner Marotte folgend, nahm ich die Fernbedienung (bin ein bekennender Fernsehfan) in die Hand, um den Fernseher anzuschalten und der gab keinen Mux von sich. Nach Rücksprache mit der Rezeption kamen gleich zwei Monteure, die feststellten, dass das Gerät gewechselt werden müsse. Nach 5 Minuten waren sie zurück und tauschten das Gerät aus. Ein Monteur schulterte das Altgerät, die beiden zogen ab und wir konnten nun unsere Koffer auspacken – der Fernseher brachte ARD und ZDF – alles war gut.
Weit gefehlt, dass größte Ärgernis sollte noch auf uns zukommen. Am Sonntag, drei Tage später, hing nachmittags ein Schreiben an unserer Zimmertür, indem man uns mitteilte, dass unser Fernseher gebrochen sei und ausgewechselt werden muss, damit wir Gäste den Urlaub genießen können. Wörtlich: Daher werden die Kosten von LE 2000 für die Ersetzung auf Ihr Zimmer gebucht. Uns entglitten sämtliche Gesichtszüge, das sind ca. 200 Euro. Wofür? Ich habe den Fernseher nicht einmal angefasst. An diesem Abend konnte keine Klärung an der Rezeption herbeigeführt werden und wir sollten uns am kommenden Tag ab 09:00 Uhr an den Manager wenden. Zu der Zeit wollten wir am Strand sein, aber die Angelegenheit musste geklärt werden. Vom Ärger bis zum nächsten Tag brauche ich wohl nichts schreiben. Am Montag schilderten wir die Angelegenheit dem Manager samt Übersetzerin und telef. Rücksprache mit den Monteuren. Letztendlich wurden die Kosten von unserem Konto entfernt und man entschuldigte sich bei uns. Wir vermuten, dass der Monteur mit dem Gerät gestürzt ist und man einen Dummen suchte, der die Kosten trägt – die alten Schachteln werden das übernehmen. Wir sind schon viel in der Welt herumgereist, aber das ist uns noch nicht einmal ansatzweise untergekommen.
Wir haben uns noch mehrfach in diesem 5-Sterne-Hotel ärgern müssen. Wir waren das 3. mal in Ägypten (Hurgada und Scharm el Scheik) doch so was haben wir bisher nicht erlebt.

Lage & Umgebung5,0
Das Hotel ist, wie schon erwähnt, sehr groß und mit direkter Strandlage und einigen Lagunen. Leider ist der Strand sehr steinig. Man muss sehr lange laufen,um überhaupt mal bis zum Hals im Wasser zu stehen. Ist aber nicht unbedingt ein Nachteil. In unmittelbarer Umgebung stehen viele Villen von gutbetuchten Leuten, die aber nicht belegt waren. Ansonsten ist El Gouna 1989 gebaut worden (wurde uns erzählt) und das Mövenpick hat davon ein großes Stück mit direktem Meerzugang erhalten. Beim Bau wurde auch auf viel Begrünung geachtet. Besonders große Palmen aus Plastik entpuppten sich als Technikmasten – gute Lösung. Wer Spaß und Dollerei sucht, ist in El Gouna falsch.

Zimmer3,0
Unser Zimmer war schön groß, allerdings der Schock, die Verbindung zum Bad. Getrennt wird dieses vom Zimmer mit einer Glasschiebetür (die total beschmiert war), d. h. man kommt in eine Art Vorraum mit Kleiderschrank links und Frisiertisch rechts, danach (ohne Tür) links das Waschbecken und die Dusche, rechts die Toilette. Von Privatsphäre kann überhaupt keine Rede sein. Wie kommt man auf die Idee, den Kleiderschrank im Bad zu deponieren und dazu noch die Toilette.
Das Zimmer selbst ist schön groß und vom Balkon mit Tisch und Stühlen hat man einen schönen Blick auf die Lagune und das Meer. Sehr grenzwertig sind die Zudecken, die mittlerweile so in die Jahre gekommen sind, dass nur noch an einigen Stellen große Klumpen in Form von Klößen vorhanden sind.
Ich sage nur 5 Sterne!
Hoffentlich kommt endlich einmal jemand auf die Idee, zwei Kofferbänke (ist aber in jedem Hotel so) hinzustellen, denn bei zwei Personen fallen in der Regel auch zwei Koffer an.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Meer/See

Service4,0
Der Service mit den Fernehrmonteuren klappte gut, was daraus entstanden ist, ist eine andere Sache. In unserem Bad ist eine Glühbirne durchgebrannt, wir haben sie rausgeschraubt und daneben gelegt. Das hat das Reinigungspersonal aber nicht beeindruckt und nach unserem Erlebnis haben wir die Birne wieder reingeschraubt – sonst hätten wir womöglich noch die Lampe bezahlen müssen.
Dass WLAN in einem 5-Sterne-Hotel kostenpflichtig ist, ist schon seltsam.

Gastronomie3,0
Wir hatten All-Inclusive gebucht. Das Angebot war aber sehr eingeschränkt, nicht wie das üblicherweise der Fall ist. Außer beim Frühstück musste für alle Leistungen eine Unterschrift gegeben werden und das war sehr nervig, da hat man nach dem Essen schon mal lange auf den Kellner für die Unterschrift gewartet. Kellner gibt es reichlich, aber irgendwie rennen sie sich gegenseitig um. Hier müsste mal dringend eine Abhilfe geschaffen werden und da ist das Management gefragt.
Mittagessen an einer Poolbar einzunehmen ist auch nicht der Hit und an jeder gibt es das Gleiche. Angenehm war das Essen im Lagoon. Die Kellner waren aufmerksam, anders als im Oasis.
Das Fischrestaurant ist durchweg gebührenpflichtig, man bekommt nur eine Gutschrift für LE 60.
Im Palavrion hat man das Gefühl, in einem großen Wartesaal zu sitzen mit Plastikdeckchen auf den Tischen, die gleichen wie an den Poolbars – passt nicht zu 5 Sterne.
Übrigens, der Kaffee zum Frühstück hat den Namen nicht verdient und das im Mövenpick.
Das Personal war durchweg sehr freundlich, sogar die Gärtner und das Reinigungspersonal hatten immer ein nettes Wort parat.

Sport & Unterhaltung5,0
Der Zustand der Liegen und Sonnenschirme ist gut.
Für Kinder sind viele Spielplätze vorhanden.

Hotel3,0

Tipps & Empfehlung
Wir haben eine Besichtigungstour El Gouna gemacht, die für unsere Begriffe mit 35 Euro überteuert ist. Mit dem Bus wurden wir vom Hotel zur Lagunenrundfahrt per Boot abgeholt. Dann war etwas Freizeit im Ortskern (sehr übersichtlich) und nach der Besichtigung der Moschee und der koptischen Kirche fuhren wir zu einem Beduinendorf. Dort fand eine Verkaufsveranstaltung für diverse Öle statt. Das war`s. Der begleitende Reiseführer hat seine Sache aber sehr gut gemacht und gab viel Informationen.

Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Freunde
Kinder:Keine Kinder
Dauer:1 Woche im Oktober 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Anita
Alter:61-65
Bewertungen:45
Kommentar des Hoteliers
Sehr geehrte Anita,
Wir danken Ihnen fuer Ihren Besuch bedauern jedoch gleichzeitig, dass wir Ihren Erwartungen nicht in allen Bereichen gerecht werden konnten. Fuer die ungluecklichen Umstaende der TV Reparatur entschuldigen wir uns noch einmal in aller Form; dieses Missverstaendnis war sicherlich nicht beabsichtigt.

Die Direktion hat Ihre konstruktive Kritik sehr Ernst genommen und wir werden alles daran setzen, die Unzulaenglichkeiten umgehend auszubessern. In dem Sinne danken wir Ihnen, dass Sie sich die Zeit und Muehe genommen haben unser Hotel zu bewerten und hoffen trotz allem, Sie bald wieder einmal im im Moevenpick Resort & Spa El Gouna begruessen zu koennen.

Freundliche Gruesse
Brigitte Gobran
Public Relations Manager