Das Hotel ist eine große und schöne Hotelanlage. Die Hotelbar ist nur zu empfehlen, zwar oft überfordert aber immer freundlich. Im Hotel kann man kostenlos WLAN nutzen, sowie PC's und einen Fernseher, der jedoch immer von Kindern besetzt ist. In diesem Hotel sind überwiegend Jugendliche um die 16 Jahre und Erwachsene ab 30 aufwärts. Junge Erwachsene sieht man dort selten. Die Jugendlichen sind in Reisegruppen unterwegs und sehr laut und unverschämt. Hauptsächlich gab es Russen und Polen in dem Hotel, von denen die meisten nicht gerade die besten Manieren hatten.
Das Zimmer war sehr schön, überdurchschnittlich groß und schön eingerichtet. Es gibt Zimmer mit Balkon und Terrasse. Die Klimaanlage arbeitete schnell und einen Kühlschrank konnten wir auch nutzen. Der Fernseher besaß ZDF und VIVA an deutschen Programmen. Einen Safe konnten wir für 10 € mieten. Das Badezimmer war immer sauber und der Duschkopf hatte einen relativ starken Strahl, im Gegensatz zu den meisten Hotels.
Ich habe noch nie so schlechte Erfahrungen mit einem Buffet gemacht wie in diesem Hotel! Für so eine große Hotelanlage ist die Auswahl an Speisen absolut ungenügend. Frühstück: Es gab nur eine Sorte Brot und Semmeln, die aus dem selben Teig gefertigt wurden. Undefinierbar, ob Weißbrot oder Vollkorn. Es gab jeweils nur eine Sorte Wurst, Käse und Müsli. Das beste am Frühstück waren der Schokoladen- und Zitronenkuchen. Mittag- und Abendessen: Das Buffet an sich war relativ groß, jedoch wurden die Hauptspeisen doppelt angeboten. Zwischendurch war eine Beschriftung vorhanden, meist war das Essen jedoch undefinierbar. Es gab nur ein Salatdressing, wobei die Gurken staubtrocken und die Tomaten übermäßig fleischig und zerrupft waren. Sogar Nudeln mit Tomatensoße waren ungenießbar, da die Nudeln hoffnungslos verkocht und die Soße absolut geschmacklos war, da sie mit ausreichend Wasser verdünnt wurde. Jede Speise wurde in lauwarmen bis kaltem Wasser gelagert und wirklich alles wurde mit Wasser verdünnt: Soßen, Getränke ... Wir stürzten uns jeden Tag auf die Wassermelone und aßen uns daran satt. Die Nachspeisen waren auch lecker, es gab verschiedene Variationen von Cremes, Eis, Kuchen und Orangen. Auf jedem Tisch stand eine Kanne mit Wasser zum Trinken, wobei das Wasser höchstwahrscheinlich aus dem Pool stammte: mal mit mehr Chlor, mal mit mehr Salzwasser. In einer Woche gab es nur einmal landestypische Küche: Gyros mit Pita. Das Gyros bestand hauptsächlich aus Fett, man konnte es aber gut essen.
Der Service war super, man wurde immer freundlich empfangen und die Hotelangestellten konnten sehr gut Englisch. Zwei Rezeptionistinnen konnten gebrochenes Deutsch. Verständigung war also kein Problem. Die Putzfrau hat die letzten zwei Tage allerdings den Müll nicht mehr ausgeleert, ansonsten aber alles in Ordnung.
Das Hotel liegt im unspektakulären Amoudara. Hier gibt es hauptsächlich Bars, Restaurants und viele kleine Geschäfte. Es gibt drei kleine Discos, das Senses ist sehr beliebt im Ort, hat uns jedoch nicht gefallen. Die anderen beiden Discos waren fast leer. Die drei liegen einen ordentlichen Fußmarsch vom Hotel entfernt direkt nebeneinander. Abends war generell sehr wenig geboten in Amoudara. Direkt neben dem Hotel befinden sich eine Taxizentrale und ein Bus, der alle 30 Minuten nach Heraklion fährt. Die Fahrt kostet 1,50 € und dauert ca. 20 Minuten. Dort kann man gut shoppen gehen, viele Leute sind unterwegs und der Hafen ist definitiv einen Besuch wert. Der Strand ist ca. 5 Minuten Fußweg vom Hotel entfernt, dieser ist aber kostenpflichtig. Für einen Schirm und zwei Liegen bezahlt man 15 €. Geht man jedoch ein paar Meter weiter nach links, gelangt man an das Restaurant Golden Beach mit einem eigenen Strand, hier kann man kostenlos liegen. Die Angestellten dort sind sehr freundlich und bringen die Getränke sogar an die Liege. Direkt daneben befindet sich ein Wassersportgeschäft, hier kann man sogar surfen lernen. Ansonsten ist es möglich Jetski zu fahren, Tretboot und so etwas ähnliches wie bananaboat.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Innerhalb einer Woche gab es einen sogenannten kretischen Abend, den wir aber nicht besucht haben. Die Hotelgäste haben die Liegen am Pool noch vor dem schlafen gehen reserviert. Liegestühle sind sehr unbequem und es gibt viel zu wenig Schirme. Die Rettungsschwimmerin räumt in regelmäßigen Abständen den Müll, den die Gäste hinterlassen, auf.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christina |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


