- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Wir haben 6 Nächte im Pearl Beach verbracht und können es nur weiterempfehlen. Das Hotel liegt "allein" auf einem Motu an der westlichen Lagune von Bora Bora, was dem Hotel gegenüber den östlich gelegenen Hotels den Vorteil verschafft, dass sich nicht ein Resort an das andere drängt und daher ein gewisses "lonely Island Feeling" gegeben ist. Das Hotel verfügt über Overwaterbungalows verschiedener Kategorien sowie über Beach Villen am Strand bzw. in der Anlage. Einen Kommentar zu den beiden negativen "Vorkritikern" möchte ich an dieser Stelle noch loswerden: sich aufzuregen, dass am Strand "Dreck" angespült wird, ist gradezu lächerlich - soll das Hotel etwa ein Fischernetz Mitten im Meer aufspannen, um diesen natürlichen Vorgang zu vermeiden? Die Natur gänzlich auszusperren geht - glücklicherweise - nicht, während unseres Aufenthalts wurde der Strand im Übrigen täglich gereinigt. Zu bemängeln, dass es kein "Schlechtwetterprogramm" gibt, wenn man mitten in der ärgsten Regenzeit ins Urlaubsziel fliegt (da kann man sich gleich auch aufregen, im Sommer keine verschneiten Skipisten im Skigebiet anzutreffen - aber najo, es war halt billiger), ist auch entbehrlich, was erwartet man sich, einen Indoor-Wasserpark vielleicht? Großartig auch der Kommentar, dass das Wasser nur "knie- bzw. hüfttief" ist - man sollte sich vielleicht vor Reisebeginn mal ansehen, wie die örtlichen - natürlichen - Gegebenheiten sind (Stichwort: Archipel, Lagune) und vor allem überlegen, ob man dafür das Hotel verantwortlich macht (beschwert man sich bei einer Reise nach Sibirien allen ernstes, dass zwar Schnee liegt, aber die Berge zum Skifahren fehlen?).
Wir hatten ein Premium Overwater Bungalow gebucht (Blick auf den Mount Otemanu). Das Zimmer war sehr nett eingerichtet, wer allerdings Wert legt auf große TV und HiFi Installationen wird nicht auf seine Kosten kommen (aber wer fliegt zum Fernsehen nach Bora Bora?) In anderen (höherpreisigen) Hotels (das Pearl Beach war unsere erste Station) sind die Zimmer doch bedeutend größer, aber es wäre unfair zu behaupten, Zimmer und Terrasse wäre klein bzw. man hätte zu wenig Platz gehabt. Bei der "günstigen" Kategorie an Overwater Bungalows kann es sein, dass man direkten Blick auf die Bootsanlegestelle hat, welche doch recht nahe an den ersten Bungalows gelegen ist. Die Zimmerreinigung war vorbildlich und sehr gut organisiert (egal wann wir frühstücken gegangen sind, jeden (!) Tag war das Zimmer bei unserer Rückkehr fertig).
Vorweg: die Qualität der Gastronomie ist beispielhaft, das Essen war jederzeit vorzüglich, appetitlich angerichtet (egal ob beim Buffet oder A la carte Menü). Die Tatsache, dass es ein italienisches Spezialitätenrestaurant gibt, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass geschätzte 80% der Gäste aus Italien stammten - hier bin ich der Meinung, dass ein polynesisches oder Fischrestaurant passender wäre, als ein italienisches Restaurant auf Bora Bora (wenngleich auch dieses Restaurant hervorragend von der Qualität her war). Einziges Manko betrifft die Auswahl an Speisen beim Frühstück - hier würde mehr Abwechslung durchaus gut tun.
An Personal waren fast ausschließlich "Locals" aus Polynesien anzutreffen, was dem Hotel nochmals einen zusätzlichen "authentischen" Flair verpasst. Der Service im gesamten Hotel, insbesondere in den Restaurants, war immer sehr freundlich und bemüht, einziges "Manko" war hie und da die Geschwindigkeit (z.B. auf Kaffee beim Frühstück) - andereseits: man befindet sich Mitten im Südpazifik, die Uhren müssen hier nicht so "schnell" wie in Europa laufen... Wirkliches Servicemanko (und deshalb auch ein Stern Abzug) war jedoch die Verbindung zur Hauptinsel bzw. Vaitape: das Hotel bietet hier gerade mal 3 Transfers (9:00, 10:00 und 12:00) zur Insel und gar nur 2 Transfers zurück (12:30, 17:00) an, und das jeweils mit einem Einzelfahrpreis von rd. 6€ (one-way). Der Transfer zur Anlegestelle des Hotels auf der Insel dauert keine 10min, mit einem Hotelshuttel gehts dann ca. 10min lang bis nach Vaitape. Bei anderen Hotels ist dieser Service stündlich und ohne zusätzliche Kosten - es sollte ein einfaches sein, hier als "Hotelservice den Gästen einen Transfer zu ermöglichen, müsste man meinen.
Alleine auf einem Motu, fernab von anderen Hotels, mit Blick auf die Hauptinsel, den Mt. Otemanu und die "Seestraße" zur Lagune von Bora Bora.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im September 2016 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Philipp |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 10 |
Sehr geehrter Kunde, Vielen Dank für das Schreiben dieses wunderbare Kritik über Ihren Aufenthalt im Bora Bora Pearl Beach Resort & Spa. Wir freuen uns, zu lesen, dass Sie sich bei uns hatten einen tollen Aufenthalt. Wir freuen uns, Sie in Zukunft wieder zu sehen. Mit freundlichen Grüßen. Dieser Text wurde mit einem elektronischen Übersetzer geschrieben, ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.