- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hotel liegt sehr schön, direkt an der Caldera. Es gibt sehr viele Stufen, deshalb eher nichts für ältere Menschen oder Menschen die schlecht zu Fuß sind. Trotz der über 20 Appartements gab es immer eine freie Liege am Pool. Leider gab es hier zur Mittagszeit kaum Schatten. Die Anlage ist auf den ersten Blick gepflegt - schaut man aber genauer hin erkennt man einige Mängel. Die Gästestruktur war sehr international. Wenig Deutsche zu unserer Reisezeit. Ohne Englisch kommt man hier nicht weiter. Das Hotel ist auch keine 3 1/2 Sterne wert, eher 2 Sterne. Und preislich viel zu teuer für das, was man wirklich dafür bekommt. Daher Weiterempfehlung nur für Leute, die wirklich nur zum Übernachten im Zimmer sind und nicht besonderen Wert auf "Luxus" und Sauberkeit legen. Tipp: Restaurants an der Caldera gegen die Tavernen eintauschen. Taverne Simos in Firostefani ist wirklich sehr empfehlenswert. Absolut das Beste Essen gibt es jedoch bei Why not? Souvlaki in Firostefani - bester Gyros der ganzen Insel!
Das Zimmer ist sehr klein und spartanisch eingerichtet gewesen. Es gab einen kleinen Tisch, einen kleinen Schrank und einen Spiegel. Wenig Möglichkeiten, Kleider aufzuhängen bzw. zu verstauen. Die Küchenzeile war alt. Was nicht besonders tragisch ist, da wir diese eh nie genutzt haben. Auch das Badezimmer war sehr klein und eher zweckmäßig eingerichtet. Waschbecken und Toilette waren alt, der Duschvorhang reichte nicht bis zum Boden. Daher gab es nach jedem Duschvorgang eine Überschwemmung.
Das Frühstück im Hotel war ganz okay. Es gibt zwar jeden Tag das selbe, aber es reicht völlig aus. Brot, Joghurt, Eier, Wurst, Käse, Marmelade und Kuchen auf der eigenen Terrasse direkt mit Blick aufs Meer und der Caldera ist ein echter Traum!! Restaurants gibt es genügend. Wobei man darauf achten sollte, dass man oftmals viel besseres und günstigeres Essen in den vielen Tavernen bekommt. Diese sind meist eine Straße hinter der Caldera auffindbar. Aber auch an den vielen Gyrosständen kann man sehr lecker essen. Das Essen war immer sehr fleischhaltig. Die Preise in den Restaurants mit Blick auf die Caldera waren sehr teuer. In den Tavernen und kleineren Ständen bekommt man auch für wenig Geld ein schmackhaftes Essen.
Leider kann ich hier nur 2 von 6 Punkten vergeben, da wir einige Probleme hatten. Das Personal war stets freundlich und immer Hilfsbereit - gerade was das Frühstück anbelangte. Hier wurde immer nach gefragt ob alles in Ordnung ist oder ob wir noch etwas benötigen. Wie bereits gesagt kommt man hier nur mit Englisch weiter, wobei das Englisch der Eigentümer nur sehr brüchig ist und man sehr oft mit einem "very beautiful" abgespeist wird. Die Zimmer wurden täglich gereinigt. Blickt man nicht so genau in die Ecken und unter das Bett und allgemein genauer hin war das schon ausreichend. Leider roch es immer stark nach Chlor. Was uns allerdings sehr gestört hat, waren die Plastikkanister, die unterhalb der Klimaanlage standen. Hier tropfte das Kühlwasser aus einem Schlauch an der Wand - nicht besonders hübsch. Wir mussten selber mehrmals täglich diesen Kanister leeren - nachdem wir am ersten Tag bemerkt haben, dass wir sonst einen Pool ins Zimmer bekommen würden. Die Reinigungskräfte haben diesen Kanister anscheinend gekonnt übersehen. Das größte Problem war jedoch, das uns bereits am zweiten Tag die Türklinke abgebrochen war. Dadurch kam man von innen nicht mehr nach außen. Nachdem wir dieses Problem mehrmals (!!) erwähnt hatten und man uns jedes mal vertröstete, dass ein Handwerker noch kommen würde, haben wir dann erst am Tag vor unserer Abreise eine neue Klinke bekommen. Das wir dafür nichts zahlen sollten war ja noch fast verwunderlich. Unser Rückflug ging erst spät am Abend, daher fragten wir an diesem Tag, ob wir unser Gepäck noch im Zimmer lassen könnten bzw. irgendwo anders deponieren dürfen. Daraufhin wurde mit uns verhandelt wie auf einem Basar. Wir konnten letztendlich für "etwas" Geld das Zimmer bis 18 Uhr noch nutzen. Um 17:30 wurden wir dann unsanft aus dem Zimmer gescheucht und haben mitbekommen, dass die nachfolgenden Gäste bereits seit dem Vormittag am Hotel waren und nicht in ihr Zimmer konnten. An einem anderen Tag haben wir mit bekommen, wie sich eine Urlauberin verlaufen hatte und nicht mehr genau wusste wo es zu ihrem Hotel ging ( das Hotel war zwei Häuser weiter). Man bot ihr Hilfe an, wenn sie dafür 50€ zahlen würde. Durch diese Vorkommnisse wurde der sonst freundliche Eindruck sehr stark negativ beeinflusst.
Der Transfer vom Flughafen zum Hotel ging relativ schnell. Die Hauptstadt Fira ist gut zu Fuß erreichbar. Jedoch sollte man dies entweder früh morgens machen oder wenn gerade kein Kreuzfahrschiff im Hafen liegt. Ansonsten ist es durch die Hitze bzw. der Masse an Tagestouristen nicht besonders schön. Die Busverbindung auf Santorini ist wirklich sehr gut. Die Busse fahren oft und zu einem günstigen Preis. Wirklich empfehlenswert ist die Stadt Oia - die einen besonderen Charme hat, den man nicht beschreiben kann. In Firostefani gibt es oben an der Caldera eine Art "Hauptstraße". Hier gibt es verschiedene Restaurants, Eisdielen und kleinere Läden in denen man alles bekommt was man braucht.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Der Pool ist zwar klein aber ausreichend. Viele Sport und Animationsangebote gibt es in Firostefani nicht. In der Hauptstadt findet man aber auch Discos und Bars. Freizeitangebote findet man durch Tauchausflüge und einige Trips zu den kleineren Inseln.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im August 2014 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Jessica |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 1 |