- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
- BehindertenfreundlichkeitSehr gut
- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Zuvor: Das Jugendgästehaus und das Internationale Gästehaus, das Martin hier bei HC im April 2009 beschrieben hat, sind nicht die gleichen Häuser. Das Internationale Gästehaus befindet sich in der Hochschulstraße und das Jugendgästehaus, über das ich hier berichten möchte, befindet sich auf der Maternistraße. Wir hatten die Möglichkeit, den Jahreswechsel 2010/11 im Jugendgästehaus Dresden zu verleben, obwohl wir beide längst keine Jugendlichen mehr sind. (60,54). Unsere Tochter empfahl uns diese Unterkunft und nach Recherchen im Internet buchten wir uns hier ein. Über Silvester wurde ein Paket mit 6 Übernachtungen, HP, Kabarett, Besuch des Panometers , Museumsbesuch , Stadtrundgang und vielem mehr angeboten. Die Unterkunft erfolgt in neu und zweckmäßig eingerichteten Doppelzimmern mit Bad/WC. Das Klischee der Jugendherberge, wie wir sie aus unseren Jugendzeiten im Osten kennen, ist hier Vergangenheit!!! An einer modernen und hellen Rezeption wurden wir kompetent und ganz freundlich empfangen. Alles war weihnachtlich und liebevoll dekoriert. Die Rezeption ist 24 Stunden am Tag besetzt. Hier kann man Tickets kaufen, Taxis bestellen usw.. An zwei Wandzeitungen wird das Team des Hauses einmal in den Dienstpositionen und einmal privat vorgestellt. Ein Aufsteller informierte übersichtlich über den Ablauf des Silvesterarrangements. Das Haus hat sechs Etagen, die mit zwei Fahrstühlen und natürlich über Treppen erreichbar sind. Im gesamten Haus gibt es keine Etagenbetten. Die Verpflegung vom Büfett – bei uns mit einem super Silvesterbüfett u. a. mit Spanferkel auf Sauerkraut, Geflügel u.v.m. und einem Neujahrsbrunch vom Feinsten- braucht den Vergleich mit einem Mittelklassehotel nicht zu scheuen. Verdienterweise hängen im Flur zu den Speiseräumen viele Auszeichnungen der guten Küche. Zwar muss man sich das Besteck selbst aus einer Box nehmen und das Büfett befindet sich in der Veranda, d.h. überm Flur, aber das ist unproblematisch. Es gibt 6 kleinere Speiseräume mit durchschnittlich 25 Plätzen. An den Eingangstüren wird darauf hingewiesen, wer welchen Raum nutzen kann. Einzelgäste und Gruppen speisen getrennt. Auch für größere Familien oder Wandergruppen werden extra Speiseräume zur Verfügung gestellt. Qualität und Quantität der Speisen waren für uns hervorragend. Wir bekamen Zimmer 610 in der obersten Etage. Panoramablick bis zu den Elbhängen und in die Altstadt gratis! Eigentlich wollten wir zur Silvesterfeier auf den Theaterplatz, aber von dieser prädestinierten Lage aus war der Theaterplatz nicht zu toppen. Zu zweit allein am Fenster bei einer Flasche Sekt erlebten wir einen unserer schönsten Jahreswechsel mit einem gigantischen Feuerwerk, wie wir es noch nie erlebt haben.- Noch ein Wort zu den Zimmern: Die Betten sind bezogen, Handtücher liegen bereit, Duschtücher sollte man mitnehmen. Die Betten stehen einzeln, jedes hat eine kleine Ablage mit einer Leselampe über dem Bett. Eine kleine Garderobe, Kleiderschrank, Tisch, zwei Stühle und Schreibtisch vervollständigen das Mobiliar. Für drei Euro pro Tag kann man sich einen Fernseher zu mieten. Damit kann man alle Standardprogramme empfangen. Es gibt aber auch zentrale Fernsehzimmer zur gemeinschaftlichen Nutzung. Das Bad ist recht klein: Dusche, WC und Waschbecken mit Spiegel und Ablagefläche. Es war sehr sauber und genügt unseren Ansprüchen für einen Kurzurlaub. Zu einer behaglichen Atmosphäre im gesamten Haus trug auch eine gut funktionierende Heizung sowohl in den Zimmern als auch in den Speiseräumen bei. Im Keller gibt es das U- Boot, ein kleines Bistro, das meist bis 23.00 Uhr geöffnet hat. Dort bekommt man nichtalkoholische und alkoholische Getränke. Im Eingangsbereich findet man hübsche Nischen mit Sitzecken, Getränke- und Snackautomaten und eine Ecke mit Prospekten und Zeitschriften zum Ausleihen. Zu den Mahlzeiten bekommt man gratis Tee, Wasser und Saft. Der Frühstückskaffee schmeckte so gut wie zu Hause. Zum Abendessen kann man sich Bier (1.80 Euro) oder Wein in kleinen Flaschen beim Küchenpersonal zu kaufen. Parken kann man in Seitenstraßen im Wohngebiet. Zum Jahreswechsel war dies in Anbetracht der enormen Schneeberge schlecht möglich. Wir parkten im World Trade Center und zahlten pro Tag 12,00 Euro. Bei einem längeren Aufenthalt sollte man sich an der Info im WTC melden; ab einer Woche gibt es Sondertarife. Direkt vor dem Jugendgästehaus gibt es aber zwei Behindertenparkplätze. Direkt vor dem WTC befindet sich eine Haltestelle der Straßenbahn. Die Rezeption erreicht man über einen offenen Treppenaufgang. Sollte der Koffer dafür zu schwer sein, kann man über einen Behinderteneingang auf der gegenüberliegenden Hausseite einchecken. Ich möchte noch kurz etwas zur Gästestruktur sagen: Wir waren überrascht, dass sehr viele ältere Gäste (65 plus), hauptsächlich aus den Altbundesländern im JGH weilten. Viele sind mit der DB angereist. Das rührt daher, dass Jugendherbergen in den Altbundesländern schon immer als Familien- oder Gruppenunterkünfte genutzt wurden. Und wer eine preisgünstige, saubere, zentrale und familiäre Unterkunft sucht, ist hier genau richtig! Wir kommen auf alle Fälle wieder!!! Es hat uns sehr gut gefallen !!
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersSehr gut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackSehr gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungGut
- Restaurants & Bars in der NäheGut
- FreizeitangebotSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1-3 Tage im Januar 2011 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Sylvia-Verena |
Alter: | 51-55 |
Bewertungen: | 53 |