- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Das Intercontinental Samui ist wirklich ein schönes Hotel, super Lage, top Aussicht, aber ich möchte in meiner Bewertung auch einige Kritikpunkte ansprechen, die man nicht unter den Tisch kehren darf, zumindest nicht bei diesem Preis! Das Intercontinental Samui wurde vor kurzem erst renoviert. Es ist zwar alles noch im recht gutem Zustand, allerdings sind hier und da schon Abnutzungserscheinungen zu sehen, was aber in den Tropen aufgrund der starken Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit ganz normal ist. Die öffentlichen Plätze des Hotels sind sehr sauber. WiFi war im ganzen Hotel frei, was zwar ganz schön ist, aber es ist auch furchtbar wie viele Menschen den ganzen Tag vor ihren Laptops, Smartphone und Tablets verbringen. Dabei ist die Aussicht doch so bezaubernd. Von der Gästestruktur war alles vertreten, aber überwiegend (ich würde sagen mind. 60%) Asiaten. Während unserem Aufenthalt lag der Altersdurchschmitt bei ca. 30-40. Was uns persönlich aufgefallen ist, dass da viele Eltern mit ihren viel zu verwöhnten Kids Urlaub gemacht haben, die sie einfach nicht im Griff haben. Wahrscheinlich musste die Nanny zuhause bleiben und Mami und Papi waren dann schlicht überfordert. Sonst kann ich mir das nicht erklären, dass man als Elternteil nicht eingreift, wenn das Balg mit Wasserpistolen vom Pool auf die Leute schießt, die da mit ihren Laptops und Smartphones liegen. Einfach unmöglich! Das Wetter von von Mitte bis Ende April war eigentlich ganz gut. Es hat 2-3 Mal geregnet, aber immer nur für ein paar Minuten bis ca. halbe Stunde. Wir können wie oben geschrieben das Restaurant L'Ananas (liegt direkt neben dem Hotel, am Strand rechts gehen und in 10 m ist man da) jedem wärmstens empfehlen. An Ausflügen können wir die Fahrt mit dem Speedboat in den Angthong Marine National Park sehr empfehlen. Die Fahrt mit dem Speedboat macht richtig viel Spaß und das Schnorcheln im Nationalpark ist wirklich traumhaft. Wir haben das allerdings nicht über das Hotel, sondern über einen anderen Veranstalter gemacht. War viel günstiger und man hat an dem Tag viel mehr gesehen.
Unser Zimmer 305 war ausreichend groß. Es war alles vorhanden, was man braucht und einiges, was man nicht braucht ;-) Zwei Kritikpunkte hätte ich schon: 1. Der Tisch auf dem Balkon war schon ziemlich porös. Ist wie oben bereits geschrieben bei den Klimabedingungen schwierig alles in Schuss zu halten, aber vielleicht sollte man vom Holz weg und zu anderen Materialien greifen. 2. Die Sauberkeit im Bad lässt manchmal zu wünschen übrig. Dreckig ist es zwar nicht, allerdings war die Auswahl der Fliesen im Bad ein Griff ins Klo! Die sind so schwer sauber zu machen/halten, da hätte man pflegeleichtere Fliesen wählen sollen. Das sollte bei der nächsten Renovierung bedacht werden. Sonst ist das Zimmer sehr schön, sehr groß. Es ist genügend Stauraum für die Kleidung vorhanden. Ein riesiger Flatscreen, großes bequemes Bett und eine Couch runden das ganze ab. Die Klimaanlage ist sehr leise und liegt nicht direkt über dem Bett, was wirklich optimal ist.
Tja, die Gastronomie: Schwierig. Zum Frühstück gab es Büffet und da wurden wirklich alle Wünsche erfüllt. Das einzige was uns etwas gefehlt hat, war Käse. Es gab zwar Camembert und Ziegenfrischkäse, aber so Scheibenkäse hatten sie nie. Das ist aber auch wirklich das einzige was uns fehlte, sonst war alles im Überfluss da. Es gibt in diesem Hotel zwei Restaurants (Amber und Flames), die beide preislich gleich sind. Wir haben in beiden oft gegessen. Wenn man großer Fan von Thai-Food ist, dann wird man da bestimmt glücklich, wenn allerdings nicht, dann sieht es schlecht aus. Es gibt zwar auf der Karte "westliche" Gerichte, allerdings fanden wir sie größtenteils nicht so gut. Aber das ist reine Geschmacksache. 3-4 Gerichte waren ganz gut und die haben wir dann öfter gegessen. Man muss dazu sagen, dass die Karte sehr übersichtlich ist (was zunächst mal ganz gut ist und wir sehr begrüßen), was aber nicht so toll ist, wenn man schon die Hälfte der Gerichte ausschließen muss, weil man es nicht verträgt, nicht isst oder sonstigem. Dann bleibt natürlich nicht viel übrig. Und in den zwei Wochen wurden die Speisekarten in beiden Restaurants nicht überarbeitet. Es waren zwei Wochen lang immer die selben Speisen angeboten. Das fanden wir etwas langweilig und einfallslos.Etwas Variation hätte gut getan. Wir waren aber auch einige Male auswärts essen. Einmal im I-talay (ich hoffe es ist richtig geschrieben) ca. 400 m vom Hotel entfernt. Da war es ganz ok, sehr landestypisch eben. Aber dort ist alles um mind. die Hälfte günstiger. Wer also beim Essen etwas Abwechslung haben möchte, kann gerne dort hin gehen. Was uns sehr gut gefallen hat, ist das an das Intercontinental angrenzende Hotel mit Restaurant (Restaurant L'Ananas). Dort waren wir desöfteren und wurden eigentlich nie enttäuscht. Man sitzt sehr schön, direkt am Strand, nur 5 Meter vom Wasser entfernt und schaut auf den Golf von Thailand. Dort hat man eine tolle Auswahl an gegrilltem Seafood. Wirklich sehr empfehlenswert. Die Auswahl ist wesentlich besser als im hoteleigenen Flames und Amber. Und günstiger ist es dort auch!
Beim Service waren wir teilweise sehr enttäuscht, weil es doch sehr unterschiedlich ist. Viele der Servicekräfte sind sehr nett, freundlich und bemüht, aber es gibt auch einige Ausnahmen. Oft wird nur was gearbeitet, wenn jemand in Schwarz (ist da vermutlich jemand mit höherem Rang) unterwegs ist. Dann sind alle unterwegs und machen ihre Arbeit. Ist grad keiner da, dann stehen sie auch mal rum und quatschen. Die Fremdsprachenkenntnisse sind auch sehr unterschiedlich. Viele können nur ein paar Wörter englisch, machen sprechen richtig gut englisch. Mit Deutsch kommt man nicht weit. Was wir wiederrum gut fanden ist, dass man immer kostenlos Wasser am Pool bekommen hat. Ständig ist jemand rumgegangen und hat die Gläser aufgefüllt. Als diese eine Servicekraft die letzten drei Tage unseres Aufenthalts nicht mehr da war, hat es merklich nachgelassen. Dann wurde nur noch nach Aufforderung Wasser gebracht und aufgefüllt. Da muss noch nachgebessert werden. Was uns aber wirklich tierisch aufgeregt hat, war der General Manager (GM) und sein "Gehilfe" oder was auch immer der war. Der GM (gekleidet in weiß) und sein "Gehilfe" (gekleidet in schwarz) waren solche arroganten Persönchen, dass einem übel wird. Wir wurden in unseren zwei Wochen KEIN einziges Mal von denen gegrüßt. Gesehen hat man sie täglich mehrmals! Auch wenn man direkt an denen vorbei gegangen ist, kam null Reaktion. Die Nase hing ziemlich weit oben in der Luft. So etwas haben wir noch nie erlebt und in einem 5-Sterne Hotel erst recht nicht. Nun muss ich dazu sagen, dass wir nicht erwarten, dass sie sich großartig mit uns unterhalten (das wollten wir auch nicht), aber grüßen (besonders wenn man an denen vorbeigeht und sie anschaut!!!!) sollte keinem schwer fallen. Und wenn sie so etwas ihrem Personal vorleben, ist das nicht gerade vorbildlich. Von einem 5-Sterne Hotel erwarte ich etwas anderes! Ein weiterer Kritikpunkt war der Check-In und der Check-Out. wir haben bei Ankunft einen wirklich langen Weg hinter uns gebracht, und waren fertig und müde, wollten aus den Klamotten raus und duschen, mussten allerdings noch 3,5 Stunden auf unser Zimmer warten, weil es noch nicht bezugsfertig war. Das dürfte nicht sein. Da muss man einem eine Zwischenlösung oder sonstiges anbieten. Das selbe Spiel beim Check-Out: Wir sind erst abends abgereist: normalerweise ist um 12 Uhr Check-Out. Wir mussten drei mal und nachfragen, wie es jetzt läuft. Zuerst sollten wir in ein anderes Zimmer (für 6 Stunden, das ist doch Blödsinn), und 2000 Baht pro Person bezahlen, dann sollten wir später wieder kommen, weil das Zimmer noch nicht fertig war. Nach einer Beschwerde durften wir doch noch in unserem Zimmer bleiben, allerdings nur bis 16 Uhr. Die Rezeption ist teilweise sehr chaotisch. Da weiß der eine nicht, was der andere tut, und was einen Abend vorher vereinbart wurde. Aufgrund dieses Durcheinanders hatten wir leider nicht wirklich etwas von unserem letzten Urlaubstag, weil wir 3 Mal an der Rezeption aufschlagen mussten. Große Entschuldigungen, oder Entgegenkommen darf man da nicht erwarten. Das haben wir in anderen Hotels schon anders erlebt.
Wie bereits von anderen Urlaubern beschrieben, ist das Hotel in den Hang gebaut. Wenn man nicht gerade eine Beach Villa hat, muss man einige Stufen zurücklegen, um an den schönen Beach Pool und den Strand zu gelangen. Für faule gibt es Golfbuggys, wir haben aber immer die Treppe genommen (sowohl runter, als auch später wieder rauf). Der Flughafen liegt ca. 40 Minuten vom Hotel entfernt. Shopping und Nightlife ist an diesem Strandabschnitt nicht möglich, aber das wollten wir auch nicht. Wir wollten einfach nur unsere Ruhe. Wer ordentlich shoppen gehen möchte, für den gibt es einen Shuttle nach Chaweng, der mehrmals täglich fährt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Kinderclub vorhanden, aber da war wohl nie jemand. Keine Animation. Zweimal wöchentlich (Di & Do) ist jemand von der Tauchschule da und bietet kostenloses Schnuppertauchen an. Im Hotel gibt es 7 Pools, wobei man als normaler Gast nur 6 theoretisch nutzen kann. Der "Purple Pool" ist für den Otto-Normalverbraucher nicht zugänglich. Dafür muss man eine der umliegenden Villen gebucht haben und im Intercontinental Club Mitglied sein. Wir waren aber ausschließlich am Strand. Die Liegen sind alle top und bequem. Der Strand ist ganz schön, allerdings braucht man Badeschuhe, um ins Meer zu gehen. Haben einige Gäste gesehen, die sich an den Füßen verletzt haben. Wir sind ein paar Mal geschnorchelt und es sind wirklich sehr viele Seeigel im Meer, deswegen sollte man da sehr vorsichtig sein.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im April 2013 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Oli |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 12 |