- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Das Hotel, das über 350 Zimmer verfügt und erst 2002 erbaut wurde, ist eines der zwei 4 Sterne Häuser, die wir auf unserer Reise hatten. Nachdem wir die Anfahrt erfolgreich hinter uns gebracht hatten, mussten wir uns entschieden, ob wir selbst parken oder ob wir das für uns machen lassen. Da der Unterschied nur $ 8,-- (und der obligatorische Dollar Trinkgeld) betrug, beschlossen wir, uns den Luxus des Valet Parking zu gönnen. Das funktioniert sehr gut. Leider funktionierte der Check-in weniger gut. Es war nur eines von zwei Hotels, in denen wir gegen 14.00 Uhr noch nicht einchecken konnten. Klar, Check-in war erst um 16.00 Uhr, aber meistens hatten wir Glück. Die Rezeptionistin meinte zwar „I put a rush on this“ aber „gerusht“ hat es leider nicht uns so sind wir mal 2 Stunden in Jersey City herumgelaufen (ohne das oben erwähnte Einkaufszentrum zu finden) und haben auf das Einchecken gewartet. Wenn man ins Hotel kommt, geht man zuerst Stufen hinauf um in eine großzügige Lobby mit Rezeption, Sitzbereich, Zugang zum Restaurant und zur Bar sowie zum Businesscenter zu kommen. Am besten hat uns gefallen, dass man von hier aus sowohl die Skyline von Manhattan als auch die Freiheitsstatue sehen konnten. Luftlinie konnte man auch den Hafen des Liberty State Parks erkennen, zu Fuß hingehen ist aber dennoch nicht drin. Es gibt einen kostenlosen, kabellosen Internetzugang in den öffentlichen Bereichen und ein wirklich gut ausgestattetes Businesscenter, das aber leider nicht kostenlos ist. 15 Minuten kosten hier $ 5,-- und das finde ich dann doch ziemlich teuer. Eincheckzeit ist wie oben bereits erwähnt 16.00 Uhr, ausgecheckt muss man bis 12.00 Uhr haben. Die Rechnung wird in der Nacht vor dem Auschecken durch die Tür geschoben, wenn alles passt, dann einfach die Karte im Zimmer lassen oder in die vorgesehen Briefkästen werfen und über Telefon auschecken. Wir hatten allerdings die Rechnung zu beanstanden, aber dazu später mehr. In der Eingangshalle gibt es einen Bankomaten und einen kostenlosen Computer, um sich Boarding Pässe auszudrucken. Das ist mir in den USA schon öfter aufgefallen, vor allem aber in Flughafenhotels. Außerdem gibt es einen „Currancy Exchange Frontdesk“, das heißt, auch das Geld wechseln ist hier kein Problem. Das Hotel beschäftigt klarerweise Kofferträger und Türsteher, einer davon hat auch uns geholfen und uns dann noch das Zimmer erklärt. Mir persönlich gefällt es gut, wenn man so zuvorkommend behandelt wird, meine Kinder fanden es nach den 1 – 2 Sterne Hotels und Motels auf unserer Reise eher lustig. Wir sind immer noch der Meinung, dass das Hyatt Regancy Jersey City on the Hudson die beste Wahl für uns war und wir werden wieder hier nächtigen, wenn wir das nächste Mal nach New York kommen. Wann das sein wird, das steht noch in den Sternen, aber irgendwann bestimmt.
Das Zimmer war einwandfrei sauber - und das war schon eine Seltenheit auf unserer Reise. Es befanden sich zwei ziemlich Queensize-Betten darin, ebenso ein Schreibtisch mit zwei Stühlen. Auf dem Schreibtisch stand ein Wasser, das man für schlappe $ 3,-- kaufen konnte. Die Aussicht aus unserem Zimmer war also wirklich wunderbar. Abends, als die Kinder schon schliefen, haben mein Mann und ich gerne aus den Fenstern gesehen und die nördliche Skyline bewundert. Naja, weiters gab es eine Kommode, wo auch einer der Fernseher darauf stand und dieser hatte sehr viele Programme und natürlich auch Pay TV und Videospielkonsolen. Natürlich durften auch der Radiowecker und das Telefon nicht fehlen. Die Möglichkeit des Kaffee-Kochens steht natürlich auch hier zur Verfügung. Weiters gibt es einen Kühlschrank und wenn ihr euch etwas wärmen wollt, dann könnt ihr bei der Rezeption nach einer Mikrowelle fragen, die dann kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Auch ein Safe war im Zimmer vorhanden. Sehr gut war der Schreibtisch, der rechts neben noch ein weiteres Tischchen zum Ausziehen hatte und darauf haben wir dann immer gegessen. Im Badezimmer waren die Toilette und die Dusche untergebracht. Es sah sehr gut aus, in schwarz gehalten, über dem Waschbecken war ein großer Spiegel angebracht. Fön und Handtücher waren hier auch vorhanden.
Wir haben das Hotel mit Frühstück gebucht, allerdings war das nur für zwei Personen. Am ersten Tag sind wir noch zu viert zum Frühstück gegangen, aber da wir für die Kinder jeweils knapp $ 20,-- aufzahlen mussten, beschlossen wir, das an den folgenden Tagen nicht mehr zu machen. Einmal gingen mein Mann und ich alleine zu Frühstück, einmal mein Mann mit der einen Tochter, einmal ich mit der anderen Tochter. Hier gab es dann auch die oben erwähnte Reklamation, denn auf der Rechnung hatte man uns das Frühstück draufgebucht. Da ich aber die Reservierungsbestätigung mit „complimentary breakfast for 2“ vorlegen konnte, hat man uns alles wieder zurückgebucht. Zu Hause bei der Abrechnung kam ich drauf, dass sie uns auch das Frühstück der Kinder vom ersten Tag gestrichen hatten, so haben die überraschenderweise auch gratis gegessen. Mir war’s recht. Das Frühstück hat uns sehr gut geschmeckt. Es war ein American breakfast mit Speck, Würstchen, Eiern, doch natürlich gab es auch alles, was zu einem normalen continental breakfast gehört, nämlich Gebäck, Butter, Cerealien, Säfte, etc. In einigen Bewertungen habe ich gelesen, dass sie vom Frühstück enttäuscht waren, das konnten wir auf keinen Fall so bestätigen, uns hat es toll geschmeckt.
Gut, was soll man sagen, wir sind in New York und New York ist jetzt nicht unbedingt die freundlichste Stadt. Wir hatten – bis auf die nicht ganz freundliche Rezeptionistin am ersten Tag – nichts zu bemängeln. Sehr gut gefallen hat mir, dass uns am Abend des ersten Tages jemand angerufen hat und gefragt hat, ob wir uns schon gut eingerichtet haben und ob alles passt. So etwas habe ich erst einmal im Marriott World Center in Orlando erlebt. Vor allem im Restaurant haben wir uns wohlgefühlt, aber auch die Türsteher, Autoparker und Kofferträger waren allesamt freundlich – nicht überfreundlich, aber für ein Hotel in dieser Lage wohl angemessen.
Die Lage ist eigentlich perfekt. Die Anfahrt allerdings kann sich – je nachdem, von wo her man kommt – ziemlich schwierig gestalten. Wir mussten nämlich komplett durch Manhattan durch und danach den Hudson mit Hilfe des Holland Tunnels überqueren bevor wir nach Jersey City kamen. So verläuft die Anfahrt, wenn man von Boston bzw. Cape Cod kommt. Danach sind wir nach Philadelphia gefahren und da war alles viel entspannter. Optimal ist, dass die PATH Train mit der Station Exchange Place direkt gegenüber des Hotels zu finden ist. Eine Station ist zu fahren und man steigt beim ehemaligen World Trade Center aus und von hier aus kann man dann beginnen, Manhattan zu erobern. Eine Fahrt kostet $ 1,75 (gleicher Preis für Kinder und Erwachsene), aber man kann auch Kombi- oder Metrokarten kaufen. Wir haben uns das ausgerechnet und sind mit den Einzelfahrten etwas teuer gekommen, wussten zu der Zeit aber noch nicht, dass wir auch die Subway brauchen würden. In der Nähe gibt es auch eine Straßenbahn und auch per Wassertaxi kann man z.B. zum World Financial Center fahren, das allerdings kostet dann doch $ 6,--. Witzigerweise habe ich erst zu Hause erfahren, dass es in der Umgebung ein kleines Einkaufszentrum mit Supermarkt gibt. Das habe ich leider nicht gefunden, wir haben uns fast zu Tode gesucht nach etwas Essbarem. Obwohl den Eisverkäufer vor dem Hotel hat es gefreut, denn der hat uns jeden Tag ein Eis angedreht und am 3. Tag hat er sich schon richtig gefreut, als wir angetrabt kamen. Großartig ist die Lage aber vor allem durch den herrlichen Blick über den Hudson auf Manhattan. Vom Zimmer aus konnten wir sogar die Skyline sehen. Von hier aus haben wir definitiv die schönsten Fotos gemacht und eines hat es sogar auf das Cover unseres Urlaubsfotobuches geschafft.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Der Pool dieses Hotels war verhältnismäßig klein, doch vor allem war das Wasser so warm, dass auch ich mich hineingetraut habe. Gut ist, dass man mit dem Lift direkt ins Erdgeschoss fahren kann und nicht durch die Rezeption bzw. die Lobby muss, um zu den Sportannehmlichkeiten zu kommen. Handtücher stehen direkt beim Poolgelände zur Verfügung und müssen nicht extra vom Zimmer mitgenommen werden. Es gibt keinen Bademeisterdienst und Kindern ist der Zutrit nur in Begleitung Erwachsener gestattet. Das Haus hat auch einen großen Fitnessraum, von dem aus man über die Skyline blicken kann. Die Ausdauergeräte schienen recht neu zu sein.
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Familie |
Dauer: | 3-5 Tage im August 2009 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Daniela |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 208 |