- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr schlecht
Bei dem Hotel Sabina handelt es sich um ein kleines, auf den ersten Blick gemütliches Hotel. Es verfügt über nur zwei Stockwerke: Einen Lift gibt es nicht. Eigentlich ist das bei zwei Stockwerken auch nicht weiter schlimm. Nur bei der An- und Abreise war es ein wenig beschwerlich, da es im Hotel auch kein Personal gab, welches die Koffer für uns auf Zimmer brachte. Die Sauberkeit des Hotels lässt teilweise sehr zu wünschen übrig: Gleich bei unserer Ankunft wurde auf unsere Beschwerde hin nachgereinigt. In der Toilette befanden sich "Bremsspuren" und der Kühlschrank war voller Wasser, Dreck und Schimmel und stank bis zum Himmel. Ausgewechselte Handtücher bekammen wir teilweise dreckig zurück. Im "Speiseraum" wurden die Tischdecken nach dem Essen nicht gewechselt, so dass man immer an einem ungereinigten Platz essen musste, sofern man nicht der erste war. Die Gemütlichkeit und Ruhe, die man hier angeblich finden sollte, wird ein wenig durch die Flugzeuge beeinträchtigt. Diese starten nämlich nicht nur regelmäßig tagsüber, sondern überfliegen auch nachts das Hotel. Wir haben dieses Hotel lastminute gebucht. Auf Grund der bisherigen Bewertungen hier bei holidayscheck dachten wir, einen richtigen Glückgsgriff gemacht zu haben. Wir wurden allerdings schwer enttäuscht. Für ein drei Sterne Hotel kann man wirklich eine bessere Leistung erwarten: Dieses Hotel hat maximal zwei Sterne verdient!
Wie schon erwähnt hatten wir wohl eines der zwei besten Zimmer im Hotel: Das Zimmer war verhältnismäßig groß und mit schönen Holzmöblen versehen. Nachteil dieser Zimmer ist allerdings, dass sie zwar seitlichen Meerblick besitzen, die eigentliche Aussicht besteht aber in dem Blick auf das Kraftwerk. Außerdem sind die beiden großen Zimmer durch eine Holztür miteinander verbunden, die zwar verschlossen war. Durch diese Tür konnte man aber z. B. den Wecker der Nachbarn hören.
Die Gastronomie ist der absolute Schwachpunkt dieses Hotels. Als wir den ersten Abend den Speiseraum betraten, war es wirklich ein kleiner Schock. So etwas habe ich im Urlaub noch nie erlebt. Es gibt fast keine Auswahl, keine Abwechslung, die Speisen sind teiweise kalt und werden nur sehr zögerlich nachgefüllt. Zum Frühstück gibt es immer eine Sorte Weißbrot (hart und trocken) und eine Sorte Brötchen. Dazu entweder Marmelade, Honig, Nutella, Wurst oder Käse (immer nur eine Sorte). Als Alternative konnte man sich auch ein Müsli anrühren. Schließlich gab es auch noch eine Sorte Kuchen. Allerdings durfte man hierfür nicht nach 9. 00h zum Frühstück kommen, da dieser danach schon nicht mehr nachgefüllt wurde. Die absolute Katastrophe war allerdings das Abendessen: Es gab immer eine Sorte Fleisch und ein anderes Hauptgericht. Diese Speisen wurden teilweise schon kalt serviert. Dazu vier kleine Schüsseln mit jeweils Oliven, Salat, Zaziki und verrührtem Scharfskäse. Als Dessert gab es regelmäßig Wassermelone und jeden zweiten Tag einen "Keks". Ingesamt waren die angeboteten Speisen immer so wenig, dass man es kaum wagte, sich den Teller mal voller zu machen, weil sonst der halbe Speisessaal wieder leer ausgegangen wäre.
Was den Service angeht, so sind wir gleich am ersten Tag sehr schroff vom Hotelmanager angeredet worden. Als wir das Zimmer betraten, blitzte uns durch den Balkon gleich das Kraftwerk in seiner vollen Größe entgegen. Wir beschwerten uns sofort und wurden mit dem Satz "If you dont´t like this room, take another hotel" abgwiesen. Tatsächlich stellte sich im nachhinein heraus, dass dies das beste Zimmer im Hotel war und er uns kein besseres hätte anbieten können... Auf Grund dieses Vorkommnisses gleich in den ersten 5 Minuten waren wir die gesamten vier Tage sehr geprägt. Die Herrschaften an der Rezeption (vor allen Dingen der in Deutschland geborene Grieche) waren aber tatsächlich sehr nett. Der Service wärend des Essen war auch alles andere als vorbildlich: Es gab einen "Kellner", ein Grieche der mit Jeans und Badeschuhe die Gäste bediente. Dieser stand teilweise lieber in der Ecke, anstatt die Gäste zu bedienen.
Die Entfernung zum Strand ist ok (ca. 100m). Allerdings ist der Strand alles andere als schön: Hier finden sich mehr Steine und Dreck, als Sand. Für Kinder ist dieser Strand überhaupt nicht zu empfehlen, da man im Wasser auf richtig große Felsbrocken stoßen kann. Die gesamte Umgebung um den Strand herum ist sehr armseelig, das Kraftwerk lässt eine schöne Aussicht nicht zu. Zur Orientierung: Nach unserem Umzug nach Ixia (gleicher Küstenstreifen, 15 km weiter nördlich) hatten wir ein richtig schönes Panorama. Außerdem ist man hier nach einigen Schritten im Wasser auch auf schönen Sand gestoßen, so dass auch unsere Tochter richtig baden konnte. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Man muss nur ein paar Meter zur Hauptstraße gehen und schon findet man Supermärkte, Tavernen und ein zwei Bars. Die Aussage, dass dieses Hotel in der Pampa liegen würde, kann ich somit nicht bestätigen. Wer hier allerdings ein Leben wie in Faliraki erwarten hat, ist hier natürlich falsch. Die nahe Lage zum Flughafen ist schon erwähnt worden. Allerdings sollte man sich darüber bewusst sein, dass es nicht nur zu Fluglärm kommen kann, sondern, dass es tatsächlich regelmäig dazu kommt. Wer also einen leichten Schlaf hat, sollte dieses Hotel auf jeden Fall meiden, da der Fluglärm auch nachts nicht nachlässt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Hier gibt es eigentlich nicht viel zu meckern, da wir wussten, dass dieses Hotel über keinerlei Animation verfügt, sondern nur mit dem nötigsten ausgestattet ist. Es gibt einen Tennisplatz, eine Tischtennisplatte und einen Billiardtisch. Gleich am Eingang des Hotels befindet sich zudem ein kleiner Shop, der allerdings absolut überteuert ist. So bezahlt man z. B. für eine Tüte Chips 5€. Klasse ist, dass das Hotel einen Computer mit Internetzugang besitzt.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 2 Wochen im August 2007 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Anke |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 1 |