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David (46-50)
Alleinreisend • April 2017 • 3-5 Tage • ArbeitWenig Komfort und schlechter Service
3,0 / 6

Das Hotel ist in einem modernen Glasfassadenbau untergebracht. Es ist innen modern, wirkt aber eher familiär denn groß. Das Haus hat sieben Stockwerke. Im Erdgeschoß befindet sich die Rezeption. Der Aufzug ist ein Buch mit sieben Siegeln: in der Regel öffnen die Türen langsam und schließen schnell. Eine Lichtschranke fehlt und wenn man den Fuß in die sich schließende Tür stellt, schließt diese gleichwohl weiter. Manchmal öffnet die Tür nicht und man fährt wieder ab, obgleich man sein Wunschstockwerk schon erreicht hatte. Das Hotel ist vor allem von Einheimischen frequentiert.


Lage & Umgebung
4,0

Das Hotel liegt im östlich Algier gelegenen Vorort Bourmerdès, einer Kleinstadt mit ca. 45000 Einwohnern. Es liegt sehr zentral an einer Hauptverkehrsstraße im Zentrum des Ortes. In ca. 10 Fußminuten Entfernung liegt der Bahnhof von Boumerdès, von dem aus man eine S-Bahn-Verbindung nach Algier mit häufiger Taktung hat. Man fährt zum Endbahnhof, Algier-Zentral, ca. eine Stunde. Zum Strand läuft man etwa eine halbe Stunde.


Zimmer
3,0

Mein Zimmer lag zunächst im 6. Stock straßenseitig mit Blick in die Berge, direkt neben dem Aufzug. Es war nicht ruhig und man hörte frühmorgens Gepolter im Haus. Die Prospektbeschreibung, „schallisolierte Zimmer“, wegen der ich das Hotel maßgeblich gebucht hatte, erwies sich als falsch. Die Zimmertüren schlossen sehr geräuschvoll; es fehlte jegliche Gummierung. Das gilt auch für den Schrank im Zimmer. Daneben gab es im Zimmer noch ein kleines Nachtkästchen und einen Schreibtisch. WLAN funktionierte, brach bisweilen aber zusammen. Es gab kein Do-Not-Disturb-Schild. Das Zimmer war relativ geräumig, hatte einen spiegelglatten hellen Fliesenboden. Das Bett war breit mit zwei Kissen, die beide recht hart waren. Auf dem einen konnte ich dennoch schlafen, wenn auch nicht sehr entspannt. Die Decke war indiskutabel: zu dünn und ohne Überzug. Nachts wurde es im Zimmer zu kalt. Es gab weder Wasserflaschen noch Kaffee-/Teekocher, noch Bademantel noch Hausschlappen auf dem Zimmer. Das Fenster ließ sich nach außen kippen aber nicht öffnen. Das Bad war sehr klein, mit einer superkleinen Duschkabine ohne Seifenschale und Seifenspender. Es hab allerdings zwei kleine Fläschchen Shampoo/Duschgel und eine kleine Handseife als zusätzliche Pflegeprodukte. Für die dritte Nacht wurde ich dann allerdings in ein größeres Zimmer verlegt, das als „Suite“ bezeichnet wurde. Es war aber nur ein großes Zimmer mit einem einzigen Raum. Er verfügte über einen Marmorboden, der eher häßlich wirkte. Neben dem Bett war eine Sitzgruppe mit Tischchen und einem nicht richtig gesaugten orange-gemusterten Teppich darunter in dem Zimmer. Auch unter dem Bett war reichlich Schmutz. Der Schreibtisch war winzig und es fehlte ein Stuhl für den Schreibtisch sowie ein Papierkorb. Dafür war ein Kühlschrank vorhanden. Dieses Zimmer lag im 7. Stock mit Blick zum Hof und im Hintergrund zum Mittelmeer. Der Hof war aber auch nicht ganz ruhig, weil dort tagsüber dauernd Kinder Fußball spielten (und mitunter auch das Hotel trafen). Der Umzug von einem in das andere Zimmer erfolgte ohne mein Beisein, so daß ich nicht kontrollieren konnte, ob ich aus dem anderen Zimmer alles mitgenommen hatte. Von den beiden Dreifachfenstern ließ sich jeweils das Mittlere öffnen. Vor einem Fenster war ein Gerüst mit Flaschenzug angebracht – Einstieghilfe für Einbrecher. Man konnte das Fenster nicht in Abwesenheit offenstehen lassen. Auch in diesem Zimmer fehlten Wasser und Kaffee-, Teekocher. Das Bett war genauso breit wie in dem anderen Zimmer, die Kissen waren allerdings noch schlechter als dort. In dem zweiten Zimmer waren seltsame Glucksgeräusche vernehmbar, wie wenn Wasser ständig durch irgendwelche Leitungen fließt. Am späten Abend fing dann ein Rohr, das direkt vor meinem Zimmerfenster an der Außenfassade des Hauses verlief, an lärmende Geräusche von sich zu geben. Keines der Zimmer hatte Heizung. Das Bad war geringfügig größer als in dem anderen Zimmer, v.a. die Dusche war geräumiger. Es fehlte Klopapier. In beiden Bädern fehlten ein Currassierspiegel und Tissue-Tücher. In beiden Bädern schlossen die Duschtüren nicht vollständig, so daß das Bad mit Wasser vollief. In keinem der Zimmer gab es eine Badewanne, nur Duschen mit Handbrause, deren Aufhängung nicht höhenverstellbar war.


Service
3,0

Der Check-in war unproblematisch, wobei ich den Präsidenten der örtlichen Anwaltskammer dabeihatte. Der Anwaltskammerpräsident hatte bei Ankunft um ein größeres Zimmer gebeten, was zugesagt wurde, dann aber zunächst ignoriert wurde. Der Check-out war fix, allerdings erhielt ich für das vorab bezahlte und im Internet über ein Hotelportal gebuchte Hotelzimmer keine Rechnung. Auch nach meiner Rückkunft verweigerte das Hotel die Übersendung einer Rechnung. Allerdings übersandte mir das Hotelportal eine Rechnung. Dafür organisierte mir das Hotel relativ fix ein kostenloses Taxi zum Flughafen als mein Chauffeur nicht erschienen war. An einem Tag ließ die Zimmerreinigung das Zimmer unverschlossen offen und die Tür war angelehnt als ich am Nachmittag aufs Zimmer kam. Diebe hätten das Zimmer ausräumen können.


Gastronomie
2,0

Im ersten Stock ist ein Frühstücksraum. Das Frühstück war im Preis inbegriffen, jedoch absolut mangelhaft. Es gab nur Toast mit Margarine, einige Konfitüren und Croissants. Keine Wurst, keine Eier, kein warmes Essen. Tee mußte man extra bestellen. Das Personal macht sich mitunter rar und man muß es erst suchen und anweisen was man gerne haben möchte. Es wirkt teils recht ungeschult. Mitunter leugnet es einfach Tee zu haben. Die letzten beiden Morgen habe ich auswärts gefrühstückt, weil man sich über das Frühstück im Hotel nur ärgert.


Sport & Unterhaltung
1,0

Es gab keinerlei Fitness-Einrichtungen in dem Hotel.


Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Alleinreisend
Kinder:Keine Kinder
Dauer:3-5 Tage im April 2017
Reisegrund:Arbeit
Infos zum Bewerter
Vorname:David
Alter:46-50
Bewertungen:560

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