Das Hotel an sich war auf den ersten Blick ganz schön. Doch bei genauerer Betrachtung... Der Pool wurde während unseres Aufenthalts nicht einmal gereinigt, Sand und Dreck waren in jeder Ecke zu finden. Neben den Liegen fand man überall Zigarettenstummel und in den Gebüschen sämtliche Arten von Müll. Der " Kinderpool" war eine Frechheit. Es gab weder eine Leiter noch sonstige Einstiegsmölichkeiten, außerdem war er so winzig das max. 10 Kinder darin spielen konnten. Die sogenannte Kinderanimation wurde von einer 17 jährigen (nettes Mädchen) geleitet die weder deutsch noch englisch spricht. Die Zeit der Betreuung wurde (lt. Aussagen anderer Hotelgäste) nie eingehalten. Hätten wir unter den vielen schwarzen Schafen die glauben bei uns Deutschen wächst das Geld auf den Bäumen und wir müssen dafür nicht arbeiten zusammen mit den Mängel im Hotel, nicht auch ein paar Ausnahmen gefunden wäre der Urlaub zu einem vollkommenen Disaster geworden. So sage ich mir Tunesien ist schön aber auf keinen Fall im Hotel El Olf
Keine Angaben
Wenn ich nur an das Essen denke wird mir schlecht. Die ersten paar Tage war das Essen eigentlich in Ordnung. Doch nach einiger Zeit konnte ich den Fras nicht mehr sehen. Alles bestand hauptsächlich aus Öl. Es gab immer das selbe. Mahlzeiten waren von 6 bis 9:30; von 12:30 bis 14:00 der Nachmittagssnack war ein Witz und Abendessen von 19:00 - 21:00. Es fing schon mit der Tischsuche an. Viel zu wenig Tische für alle Gäste. Für Getränke stelle man sich stundenlang an. Im Buffetraum gab es einen Ausschank bei der auch nur eine Person die Getränke ausgab, die Becher wurden nur kurz unter das Wasser gehalten und dann als " frisches Glas" wieder verwendet. Somit gab es das Cola und die anderen Getränke inklusive Ölfilm. Das Mineralwasser aus der Flasche hatte einen ph Wert von 5,5 also Säure (normal liegt er bei 7,0 d.h. neutral) und es beinhaltete 426 mg Chlor. Das natürliche Mineralwasser ohne Kohlensäure war schon fast eine Lauge (ph Wert 7,6). In Deutschland dürfte man soetwas nichtmal ins Grundwasser kippen. Wir konnten somit nicht genau sagen ob unsere Magen und Darmkrämpfe vom Wasser oder vom Essen stammen. Die All Inklusive Bar hatte bis 23 Uhr geöffnet, um 2 Minuten nach 23 Uhr gab es nichts mehr. Die max. 2 Personen liesen sich ausreichend Zeit beim Ausschank der Getränke und wenn man einen Cappuccino bestellt verdrehten sie meist die Augen da es ein riesen Aufwand war ihn zu machen! Einige male roch man schon von einem Meter Entfernung das die Milch mehr als schlecht war. Im Buffetraum lagen die ganzen 2 Wochen lang die Baguettes auf einem Tisch, da ich das andere Essen nicht mehr sehen konnte, holte ich mir da ab und zu eine Scheibe, bis ich am späten Nachmittal mal in den Raum ging und eine Katze am Tisch die Essensreste fressen sah (der Kellner stand einen Meter von ihr entfernt) und bei den Baguettes kleine schwarze Kügelchen lagen!!
Der Service bestand darin das man von jeder Person 2 Wochen lang gefragt wurde: " Wie gehts" , " gehts gut" ? Im 2ten Stock waren die Zimmermädchen sehr freundlich, hier und da wurden einem Blumen auf das Bett gelegt oder aus der Bettdecke (die meiner Meinung nach 2 Wochen lang die gleiche war - an den Löchern und den Dreckflecken zu erkennen) Blumen geformt. Allerdings im Erdgeschoß in dem sich meine Schwester befand war genau einmal das Zimmermädchen da - an diesem Tag klaute sie Schminksachen im Wert von 60 Euro. (Und sie war nicht die einzige Person die beklaut wurde!) Als wir mit dem Direktor darüber sprachen meinte er nur " das ist doch nur ein " Stift" , kannst du bei uns für 1 Dinar kaufen" und er beteuerte wie ordentlich und zuverlässig seine Angestellte doch sei. (Seife war keine vorhanden, in der einen Woche in der meine Schwester da war wurde nicht einmal das Handtuch gewechselt geschweige denn aufgeräumt...was vielleicht auch besser so war.) Einen Safe konnte man sich Mieten, man musste für eine Woche ca. 11 Euro berappen, der sich aber zumindest in diesem Hotel wirklich lohnt. Einem anderen Mädchen wurde das Handy aus dem Zimmer geklaut! Es lief 2 Wochen lang die selbe Musik Tagsüber wie Abends! Die noch lästiger wurde durch das ständige umschalten und Ausfälle der Musikanlage. Von Hilfsbereitschaft kann man im Hotel El Olf nicht unbedingt sprechen. Am ersten Abend vergaß ich meine Schuhe am Pool. Am nächsten Tag in der Früh fragte ich das erste und einzige Gastpärchen ob sie sie gefunden hätten, die meinten sie seien die ersten gewesen und da waren die Schuhe schon weg. Sämtliches Personal fragte ich ob sie sie gefundnden haben, niemand wusste was und der Bademeister - dessen Dienstbeginn um 6 Uhr in der Früh war aber von da ab bis Nachmittags unauffindbar war - wusste natürlich auch nichts davon - schief gelaufen! Andererseits haben wir uns auch mit einigen Leuten des Personals sehr gut verstanden. Durch einen der Animateure (Bob) lernten wir Tunesien von einer anderen Seite kennen. Fathi - einer der Bademeister war super nett, auch wenn er ein kleiner Schluckspecht war...mit dem Motto " Bier ist gesund"
Die Lage war nicht sehr berauschend. Man ist nur von anderen (und vor allem viel schöneren) Hotels umgeben. Ist allerdings nicht unbedingt ein Problem da man für ca. 5 Dinar (3,57 Euro - zumindest in Begleitung von einem der Animateure) mit dem Taxi nach Hammamet (13 km entfernt) fahren kann. Zum Strand geht man ca. 5 Minuten. Dort befindet sich ein Volleyball feld an dem wir fast jeden Tag waren. Toilette und Dusche befand sich hinter der Strandbar. Klopapier fand man dort nie (selbst ist die Frau! Klopapier nicht vergessen!) insofern es nicht wiedermal abgeschlossen war. An der Strandbar gab es für AI Gäste Wasser ohne Kohlensäure in kleinen Bechern umsonst. Am Rande des für das Hotel El Olf abgesteckten Strandbereichs fand man ebenso massenhaft Müll. Die Liegen waren sehr hart und somit ist es nicht ratsam einen Nachmittagsschlaf darauf abzuhalten. Schirme waren (zumindest im Monat Sep.) genügend vorhanden. Strandverkäufer mit Schmuck, Zigaretten oder Gebäck (nicht empfehlenswert bei der Hitze) kamen des öfteren. Selbst während des Volleyballspiels wollten sie ihre Ware verkaufen. Einkaufsmöglichkeiten im Hotel selbst waren nicht wirklich vorhanden. Es gab einen kleine Laden in dem Chichas (Wasserpfeifen) Aschenbecher, Ziagretten ect. verkauft wurden. Davor war ein " Schmuckstand" der aus 2 Glasvitrinen und einem mehr als lästigen Verkäufer bestand dessen Auffassung war, das wir Deutschen doch mehr als genug Geld besitzen und somit auch 10 Euro für eine kaputte Armkette nicht tragisch wäre. Ob der Schmuck aus echtem Gold bzw. Silber besteht ist fraglich. Einer der Gäste kaufte für 170 Euro eine Hals- und Armkette (echt Gold natürlich) als sie sie in Hammamet überprüfen lies stellte sich heraus das die Armkette nur vergoldet war. Polizei konnte oder wollte nicht helfen, der Verkäufer streitete alles ab. Erst nach langen Gesprächen mit der Hoteldirektion bekam die Frau 60 Euro wieder erstattet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sportangebot bestand aus einer Tischtennisplatte direkt am Pool, einem " Minigolfplatz" der total verwildert war und die Abwechslung der Bahnen war ziemlich spärlich - 4 mal die gleiche Bahn. (Ca. 12 Bahnen gab es). Volleyball im Wasser, bei 1,45 m hohem Wasserstand....nicht gerade leicht sich zu bewegen wenn einem das Wasser bis zur Brust geht. Die Gäste am Poolrand bekamen abwechselnd Ball und Wasser ab, was auf die Poolgröße schließen lässt. Tennisplatz haben wir am Ende unserer Reise entdeckt....er war wie alles nicht besonders Groß. Massage und der gleichen war möglich - aber musste dafür in ein anderes Hotel gehen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Corinna |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


