Das Hotel selbst wurde wahrscheinlich vor kurzem renoviert, das Gebäude selbst ist aber mit Aussnahme der Zimmer sehr schlecht klimatisiert. In dieser Region indiskutabel. Sportangebot besteht aus einer Tischtennisplatte mit ausgefransten Schlägern und einem sonnenüberfluteten Tennisplatz. Der klarste Sieger auf dem Minigolfplatz ist das Unkraut. Die einzige Eikaufsmöglichkeit im Hotel ist der schon von anderen Bewertern geschilderte Kramladen ohne Preisauszeichnung. Für HP-Bucher empfielt sich der ca. 1km entfernte kleine Supermarkt, um sich preiswert mit Getränken zu versorgen. Abends verbreiten zwei grosse Baumarktlampen die Idylle eines Supermaktparkplatzes. Es gibt zwar einige schön gestaltete Lampen im Gelände, die jedoch nicht funktionieren können oder sollen. Meiner Meinung nach erhält man für gleiches Geld in anderen südlichen Ländern mehr geboten. Touristen ausnehmen ist dort die beliebteste Sportart.
Die Zimmer sind das Beste an diesem Hotel. Sie sind geräumig, ordentlich eingerichtet und ausreichend klimatisiert. Meerblick gab es sicher früher mal. Die Zimmer zum Innenhof liegen tagsüber länger im Schatten.
Diese Zubereitung von Speisen kann nicht landestypisch sein. Solch ein geschmackloses und einfallsloses Essenangebot habe ich noch nicht erlebt. Frühstück mit einer Sorte Wurst und Käse, 4 Sorten Marmelade, die alle gleich in Geschmack und Aussehen waren. Croussant, die nach Öl trieften. Auch das Abendessen besticht mit einer beeindruckenden Eintönigkeit. Das Obstangebot bestand ausschliesslich aus Melone und an zwei Tagen aus einer begrenzten Menge Weintrauben. In solch einer Region nicht nachvollziehbar zumal auf den Basaren das herrlichste Obst angeboten wird. Die Qualität des Essens leidet sicher auch an den hohen Temperaturen im Speisesaal.
Die freundlichsten Angestellte war unser Zimmermädchen. Bei ihr hatte man den Eindruck, daß sie sich um guten Service bemühte. Die Kellner sind eine Schar Aushilfskräfte in ewig dreckigen Hemden und Hosen, die darauf bedacht sind, viel Trinkgeld zu machen. Die Animateure sind mehr mit sich beschäftigt als mit ihrem Job. Zumindest haben sie schnell herausgefunden, wie man bei Gästen Zigaretten und Bier schnorrt.
Der Weg zum Strand ist mit ca. 500 Metern erträglich. Wer am vormittag kommt, erhält noch eine Liege, allerdings machen sich die Herren dort noch einen Dinar nebenbei, indem auch mal an Nichthotelgäste Liegen vergeben werden. Die sogenannte Strandbar verdient diese Bezeichnung mitnichten.Sie bietet das Bild einer verwahrlosten Bretterbude.Der " völlig überarbeitete" Angestellte machte mir recht schnell klar, dass ich von ihm kein Essen erwarten könne, obwohl einiges an Geräten vorhanden war. Das einzige mal, an dem es Pommes und Pizza gab, war der Nachmittag, an dem der Hotelmanager mit privaten Freunden am Strand weilte. Das Wasser ist nicht sehr klar, auch wird bei stürmischer See viel Müll an den Strand gespült.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool wurde " schön" fotografiert. Er ist nicht so groß, wie im Prospekt dargestellt. Ich habe mich am Bein und Finger an der schlecht verlegten Glasmosaikumrandung geschnitten. Der Kinderpool ist wirklich nur eine runde Pfütze. Liegen sind ausreichend vorhanden. Das Abendprogramm besteht aus Bingo mit einem Animateur, der seine Meinung zu dem allabendlichen Spiel kaum verheimlicht. Das restliche Abendprogramm wird mit eher drittklassigen Darbietungen bestritten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Uwe |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


