- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Die Hotelgesamtgröße sieht man dem Komplex auf den ersten Blick gar nicht an. Es war zwar etwas schwierig sich mit dem Auto bis zur Hotellobby zum Check-In durchzukämpfen und von der richtigen Seite heranzufahren, aber es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Die Rezeption glich mehr einer Halle mit Massenabfertigung wie auf einer Messe (bei den vielen Zimmern allerdings durchaus verständlich). Die nächste Herausforderung war den richtigen Fahrstuhl zur richtigen Etage zu finden. Hinter das Aufzugsystem sind wir schnell gestiegen und haben in dem Irrgarten auch ohne Zwischenfälle unser Zimmer im West Turm beziehen können. Die Zimmer waren sauber mit Blick auf den Strip. Unser Wunsch zwei aneinander angrenzende Zimmer mit Verbindungstür zu haben wurde respektiert. Getränkeautomat inkl. Eisspender auf dem Gang. Einziges: Fenster gingen nicht zu öffnen und die Klimaanlage war nur bedingt zu bedienen. Die Luft in dem Zimmer: viel zu trocken. Nun gut- wollten ja nicht 24 h auf dem Zimmer bleiben. Das Hotel gehört zu dem älteren auf dem Strip, was man bei der Besichtigung von anderen Strip- Hotels schnell bemerkt. Dennoch hat das Hotel dem anderen den Vorteil: familienfreundlich. Die Attraktionen und Shows sind sehr auf Kinder ausgelegt- wobei die gesamte Reizüberflutung für Kinder, Geldbeutel und Nerven nicht unbedingt zu empfehlen ist. Gästestruktur: bunt gemischt, vom Asiaten bis zum Flugbegleiter. Als Tagesevent sehr zu empfehlen: mit dem Taxi an das andere Stripende fahren und zum Hotel zurück laufen. Bei der Besichtigung der anderen Hotels werden die 6km Luftlinie ganz schnell zu reellen 15. Auch eine Empfehlung ist das Casino Hasienda auf dem Weg zum Hooverstaudamm am Lake Mead: super leckeres und günstiges Buffet. Donnerstags ist Rentnerbuffet für $6, 50! Schade dass das nicht ständig auf dem Weg lag. Auch auf dem Weg zum Zion (Mesquite) gibt es tolle Buffets in dem Hotels. Bei unserem nächsten Besuch werden wir aber außerhalb von Las Vegas nächstigen, da durch den Jetleg abends eh nicht viel geht und man von außerhalb einen besseren Ausgangspunkt für Ausflüge hat.
Die Gestaltung der Zimmer war nicht zweckentfremdet. Bügelbrett und Safe- Fernseher und Schrank, leider nur ein Stuhl und Tisch aber dafür zwei große Betten. Unser Fön hat nicht wirklich funktioniert. Es wurde jeden Tag geputzt und auch alle Handtücher gewechselt. Der Duschvorhang ist leider nicht licthdurchlässig- da wird's dunkel beim Duschen- aber man muss auch nicht sehen wo man sich wäscht. Die Anzahl der Fernsehsender sind unamerikanisch: 8 STK, davon zwei auf Spanisch und 5 Nachrichtenkanäle.
In dem Hotel an sich gab es neben dem Casino auch einige Restaurants. "Garden Grill" ist sehr zu empfehlen, ansonst kann man auch gut außerhalb essen. Das Buffet ist nicht zu empfehlen, lieber außer Haus. Auch der McDonalds im Hotel war nicht gut. Meist haben wir Buffet in an deren Hotels genutzt, oder einfach nur: Burger bei Wendys, Jack in de Box, etc... Mexikanisch ist zu empfehlen: El Taco oder Taco Bell. Starbucks gibt es an jeder Ecke.
Service ist bekanntlich in USA groß geschrieben und so auch in dem Hotel. Sehr nett, aufgeschlossen. Hier bekommt das Wort "Beratung" eine neue Dimension.
Zwar etwas am Ende des Strip, aber dennoch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Downtown, bzw auf das Boulevard. Zwar liegt es in der Einflugschneiße, nur welches Hotel tut das in Las Vegas nicht?! Wenigstens liegt es nicht unmittelbar an dem Flughafen, wie die Hotels am anderen Ende des Boulevards. Bei 3 Flugzeugen pro Minute in der Nebensaison wär das ganz schön nervig.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Unterhaltung: ja gab es, haben wir aber nicht genutzt. Ein Defizit des Casinos: man spielt nicht mit dem altmodischen Münzgeld, sondern eher mit Plastik. Aber nebenan gibt es ein kleines Casino, wo man das Geld was man ausgibt in der Hand hat. Für unsere Ausflüge wurden wir kompetent beraten. Tipp: Wer einen Mietwagen hat, der eh jeden Tag bezahlt werden muss- kann die typischen Ausflüge zum Grand Canyon, Hoover und Zion selbst bestreiten und man spart richtig Geld. Das wurde uns auch so von der Dame empfohlen- zwar nicht unbedingt geschäftsfördernd- aber was solls. So haben wir für die zwei Ausflüge pro Person $300 gespart.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Freunde |
Dauer: | 1 Woche im Januar 2008 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Jeannette |
Alter: | 26-30 |
Bewertungen: | 8 |