Das Hotel läßt sich mit Einschränkung empfehlen. Kritikpunkte sind das beengte Zimmer, das mangelhafte Badezimmer und der knappe Parkplatz. Positiv kann die Lage über dem See und das Essen bewertet werden.
Beim Essensangebot kann das Hotel punkten. Das Frühstück im eigenen Frühstücksraum erfüllt die durchschnittlichen Erwartungen. Lediglich frisches Obst fehlt und an der einzigen Kaffemaschine entsteht immer eine Schlange von wartenden Gästen. Der Kaffee ist von guter Qualität. Für das Abendessen ab 19 Uhr, das serviert wird, kann man am Tag vorher unter 3 Gerichten auswählen. Das Salatbüffet ist reichlich. Die Bedienung ist sehr aufmerksam und flott beim Servieren.
Die Sauberkeit der ganzen Anlage ist tadellos. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit.
Das Hotel liegt im Ortsteil Gardola, der (wie die Orte Oldesio, Olzane, Piovere, Aer und Prabione) zur Gemeinde Tignale gehört. Den Ort erreicht man, wenn man von der Hauptstrasse Limone - Gargnano kommend in etwa 15 min in einigen Kurven den Berg hinauf fährt. Vom Hotel aus hat man einen herrlichen Blick auf den See in Richtung Süden und auf die alten Bergdörfer Piovere und Oldesio sowie auf die am Bergipfel liegende Kirche Montecastello. Der schöne Blick wird allerdings getrübt durch die direkte Lage: um das Hotel führt an 3 Seiten eine Straße, über die sich der örtliche Verkehr inclusive Mofas bei Tag und leider auch nachts bewegt. Wer hier ungetrübte Ruhe erwartet wird leider enttäuscht. Der Parkplatz um das Hotel herum ist sehr knapp bemessen. Wer nach etwa 18 Uhr eintrifft findet kaum noch Platz. Die Autos müssen sich auf engstem Raum zusammendrängen und manchmal im Zentimeterbereich rangieren. Auf der Straße um das Hotel kann nicht geparkt werden.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
In nächster Nähe zum Hotel liegt die Kirche Montecastello. Man fährt in ca. 10 min die Straße nach oben und parkt an dem kleinen Parkplatz, wo die Straße nach oben zur Kirche abzweigt. Zwar gibt es auch eine Fahrstrasse hinauf, doch die ist äußerst schmal und steil. Der Fußweg nach oben in ca 25 min ist schattig. Von der Kirche aus überblickt man den See und auch die Bergdörfer. Weiter führt ein Weg zum "Croce", einem Kreuz am Berggipfel. Der wiederum schattige Pfad gibt an 2 kleinen Plattformen den Blick frei auf den See. Im Felsen am Weg finden sich mehrere Nischen und Hohlräume, in denen im 1. Weltkrieg Kanonen und Kreigsgerät verstaut waren und von wo aus die Italiener auf den gegenüber liegenden Bergrücken des Trentino, der zur Habsburger Doppelmonarchie gehörte, feuerten. Leider ist der Weg zum Kreuz selber nicht mehr ausgeschildert, sodass man sich auf den dortigen Wegen verläuft. Findet man den Pfad dann wirklich, sieht man sich leider am Kreuz von hohem Buschwerk umgeben, das jeden Blick verstellt. Der Weg lohnt also nicht. Vorteilhaft ist zweifellos der große Pool im Hotel, der sauber gehalten wird und einen Weg zu den knapp bemessenen Badeplätzen am See erspart. Wer erfahren möchte, wie man in früherer Zeit in den Bergdörfern am See lebte, dem sei ein Besuch im Dorf Piovere empfohlen. Hier ist die Zeit scheinbar stehen geblieben. Den Ort kann man vom Hotel aus sehen. Die Zufahrt ist auf halbem Weg vom See zum Hotel. Am Ortseingang findet sich an einer Mauer ein langer Parkplatz, wo man das Auto abstellt. Durch die äußerst engen Gassen bis zu Kirche hinauf kann man nicht fahren. Die alten Häuser aus grauen Felssteinen und kleinen Hinterhöfen schmiegen sich eng an den Berg.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im Juni 2016 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ludwig |
| Alter: | 66-70 |
| Bewertungen: | 39 |


