Das Hotel teilt sich auf zwei Gebäude auf, und ist mit ca 200 Betten recht klein und beschaulich. Das Hotel, die Zimmer und der Essbereich waren sehr sauber und immer war Personal in der Nähe, das Tische abgewischt oder Geschirr sofort abgeräumt hat. Die Zimmer wurden täglich (!) gereinigt, die Betten gemacht und Handtücher ausgewechselt. Die Hotelgäste waren bunt gemischt, was Nationalität und Altersstruktur angeht. Wir hörten sehr viele Franzosen, Deutsche und Briten. Es waren viele Rentnerpärchen dort, aber auch ein paar junge Pärchen und Familien. Die Reisesaison in Korfu endet im Oktober. Wir waren in der allerletzten Woche da und hatten deshalb schon etwas Pech mit dem Wetter. Die 4 Monate davor gibt es keinen Regen bei über 30 Grad. Wer es nicht zu heiß mag, sollte Anfang September dort sein, da ist es konstant 27 Grad warm. Wenn man nach Korfu reist, sollte man auch wissen, dass es dort üblich ist, das benutzte Toilettenpapier nicht in die Toilette, sondern in den dafür vorgesehen Mülleimer neben der Toilette zu werfen. Das war ziemlich gewöhnungsbedürftig. Die Mülleimer wurden aber jeden Morgen geleert. Korfu lebt neben der Olivenernte ausschließlich vom Tourismus. Touristen werden dort sehr freundlich behandelt und selten bedrängt.
Die Zimmer sind, wie in Griechenland üblich, sehr spartanisch eingerichtet, was aber völlig ausreichend ist, da man ohnehin nur zum Schlafen dort ist. Unser Zimmer verfügte zwei Betten, einem Kleiderschrank, einer Kommode und einen Spiegel, einen Kühlschrank. Außerdem verfügen alle Zimmer über Klimaanlagen und haben ein Mückenschutzgitter an der Balkontür, für das wir sehr dankbar waren. Der Balkon hatte Meerblick und war ausreichend groß. Das sehr kleine Bad verfügte über eine Dusche. Hier hätten wir uns etwas mehr Ablagefläche gewünscht. Ein kleines Plastikregalbrett an der Wand hätte sehr geholfen. Oft stand ich mit vollen Händen da und habe mich im Kreis gedreht, weil ich nicht wusste, wo ich die Sachen ablegen kann, bis sie schließlich auf dem Boden gelandet sind. Am Waschbecken war noch nicht einmal genügend Ablagefläche, um unsere Kulturtaschen abzustellen.
Das Hotel ist ein reines All-Inclusive-Hotel. Frühstück gibt es von 8-10, Mittagessen von 12:30-14:00, Kuchen von 16-17 Uhr, Abendessen von 19-21 Uhr. Von 11-16 Uhr hat außerdem ein Gyrosstand geöffnet, an dem man sich so oft man möchte Gyros mit Pommes holen kann. Das Buffet ist üppig und wird stehts aufgefüllt, sodass ich es nie leer gesehen habe. Das Essen ist abwechslungsreich und für jeden ist etwas dabei. Zum Frühstück gibt es neben Brot (Aufschnitt, Marmelade) auch Müsli und Cornflakes, außerdem Eier, Rührei, Speck, Würstchen und andere warme Sachen. Mittags und Abends gibt es warmes Buffet. Salat ist hierbei Standard, darüber hinaus gibt es neben griechischen Spezialitäten auch immer Reis, Nudeln oder Kartoffeln in allen Variationen. Die einzelnen Sachen sind dreisprachig Beschriftet, sodass man immer weiß, was man da vor sich hat. Das Essen war sehr lecker, das Restaurant sehr sauber. Man konnte sowohl im Innen- als auch im Außenbereich essen. Getränke gibt es rund um die Ohr in Selbstbedienung. An einem Automaten kann man sich Cola, Fanta etc zapfen, es gibt auch Säfte, Tee und Kaffee. Außerdem stehen zwei große Ouzo- und Metaxaflaschen bereit, an denen man sich bedienen kann, bis man sich nicht mehr daran bedienen kann, weil die Feinmotorik fehlt. Gleiches gilt für Wein (drei verschiedene Sorten) und Bier. Außerdem gibt es eine Eistruhe zur Selbstbedienung.
Am Eingang wird man an der Rezeption freundlich empfangen, es gibt auch ein kleines Kiosk mit sehr fairen Preisen. Das Personal dort spricht Englisch, Deutsch und Französisch. Bei allen Fragen wurden wir sehr freundlich beraten und bei Problemen wurde uns sofort geholfen. Die Zimmer wurden täglich (!) gereinigt, Handtücher gewechselt, Betten gemacht. Es wurde sehr gut auf individuelle Bedürfnisse eingegangen. Wenn wir einen Tagesaufsflug planten, konnten wir ein Lunchpaket bestellen, weil wir dafür ja nicht das All- Inclusive-Buffet in Anspruch nahmen. Und am Tag unserer Abreise wurden wir schon um 5 Uhr vom Bus abgeholt, deshalb wurde für uns und 5 andere Gäste schon um 4:30 Uhr Frühstück bereitgestellt. Der Shuttleservice, der die Gäste kostenlos in die zwei anliegenden Städe bringt, ist sehr nützlich.
Das Hotel verfügt über einen eigenen kleinen Strand direkt "vor der Haustür". Der Strand wird vom Hotel gepflegt und es stehen dort ausreichende Liegen und Sonnenschirme, die kostenlos genutzt werden können. Der Strand wurde allerdings mit Steinen aufgeschüttet, sodass die ersten Meter ins Wasser ohne Wasserschuhe sehr unangenehm sind. Ist man aber hüfttief im Wasser, weichen die Steinen feinem Sand und man kann sich nach Herzenslust austoben. Der Ausblick auf die Berge Albaniens bietet ein tolles Panorama zum Baden und das Meer ist meist ruhig, wenn es nicht vorher sehr gestürmt hat. Das Hotel liegt sehr weit ab vom Schuss, oben im Norden der Insel. In der näheren Umgebung befindet sich nichts. Und nichts meine ich wörtlich. Ab und zu findet man ein Häusschen, von denen jedes zweite verlassen und zur Ruine geworden ist. Menschen trifft man auch kaum. Der nächste Ort, Roda, ist fußläufig in 30 Minuten zu erreichen. Das Hotel bietet einen Shuttletransfer an, der die Gäste kostenlos stündlich nach Roda und zurück bringt. In Roda findet man einige Bars und Geschäfte, ein Besuch am Abend lohnt sich. Außerdem gibt es dort einen großen Sandstrand. Ansonsten gibt es vor dem Hotel eine Haltestelle für den allgemeinen Nahverkehr, von dort kann man alle Ecken der Insel erreichen. Nach Korfu-Stadt braucht man allerdings 90 Minuten. Das war vor allem für die An- und Abreise sehr unangenehm, weil wir noch stundenlang durch die Weltgeschichte gefahren wurden, ehe wir am Hotel bzw Flughafen angekommen waren. Wir ziehen unseren Hut vor allen korfiotischen Busfahrern, denn mit großen Reisebussen durch diese mit Schlaglöchern bespickten, engen und kurvenreichen "Straßen" zu fahren, grenzt an Zauberei. Oft genug haben wir die Luft angehalten, weil wir nur eine Handbreit an Fels- oder Hauswänden vorbeigefahren sind. Sehr abenteuerlich und nichts für schwache Mägen! Wer einen ruhigen Urlaub möchte, der ist in dem Hotel richtig. Wenn man länger als eine Woche bleibt, könnte einem aber schon mal die Decke auf den Kopf fallen und dann ist es umständlich und zeitaufwändig, mehr von der Insel zu sehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Hotel ist ein 3-Sterne-Hotel und bietet leider keine Freizeitangebote an. Es gibt den großen Pool und den hoteleigenen Strand, beides gepflegt und mit ausreichend Liegestühlen und Sonnenschirmen bestückt. Außerdem findet 3 Mal die Woche Abends ein Unterhaltungsprogramm statt mit Musik oder Tanz. In der Lounge gibt es kostenlosen Wlan-Zugang. Außerdem gibt es ein paar Computer, die man gegen ein kleines Entgelt benutzen kann.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im September 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anna |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


