Das Hotel ist eine alte, umgebaute Villa - so zumindest machte es den Eindruck. Es hat den Nimbus eines Kultur- bzw. Literaturhotels. Einer der drei Frühstücksräume ist am Nachmittag der Leseraum. Hier stehen zahlreiche Bücher zur Lektüre bereit mitsamt einer kostenlosen Teekochmöglichkeit. Dieser Raum beinhaltet auch die kollektive Minibar, wo man sich auf Vertrauensbasis Getränke aus einem Kühlscrank entnehmen kann, die man in eine Verbrauchsliste einträgt.
Das Zimmer war etwas in die Jahre gekommen. Der Teppichboden roch nach Hund. Das Badezimmer war sehr klein, zudem die Duschtür undicht, so dass man bei jedem Duschen das Bad unter Wasser setzte. Info: Ein Kühlschrank war im Zimmer nicht vorhanden.
Meine Frage, ob ich zum Frühstück ein Spiegelei bekommen könne, wurde an zwei Morgen wegen Überlastung des Servicepersonals leider abschlägig beschieden. Offenbar war das Personal tatsächlich überlastet, denn am Frühstücksbüffet fehlte fast ständig etwas. Im Vorfeld der Anreise gab es ein wenig Regelungsbedarf. Der funktionierte reibungslos, klärende Rückrufe erfolgten schnell.
Das Hotel liegt idyllisch direkt am Mainufer und hat einen großen Garten zum Entspannen. Der Parkplatz im Hof reicht nicht für alle Gäste, jedoch gab es am Mainufer fußläufig kostenlose öffentliche Parkplätze. Zum sehr überschaubaren Zentrum sind es drei Gehminuten. Dort fährt auch ein Bus ab, mit dem man nach sechs Stationen in Würzburg ist. Für den Lärm feiernder Menschen in Hotelnähe in der letzten Nacht kann das Hotel nichts.
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