- Tolle Anlage - Weitläufig - Wegen der vielen Stechmücken sprüht das Hotelpersonal kurz nach Sonnenuntergang in der gesamten Anlage Antimückenzeug, was auch dringend nötig ist! - Wer den Sonnenuntergang sehen will, sollte besser schon lange Ärmel und lange Hosen anhaben wegen der Mücken. Der Strand- und Poolbereich wird vor Sonnenuntergang schlagartig leer von Menschen. Zuerst dachten wir, es läge daran, dass alle Hunger haben. Aber als uns die Mücken dann angefallen haben, wussten wir warum! Da half auch kein Antimückenspray, die Viecher kamen ständig wieder. An ein ruhiges am Strand oder am Pool liegen war nicht mehr zu denken. Die einzige Fluchtmöglichkeit war ins Wasser zu gehen und danach direkt ins Zimmer. Die Gäste sind sehr gemischt. Im Hotel waren viele Inder, Asiaten, Engländer und Deutsche. Ausflüge: Man kann über die Reiseveranstalter im Hotel Ausflüge buchen. Günstiger und individueller ist allerdings ein Ausflug mit dem Taxi. Bei unserem ersten Ausflug hatten wir einen indischen Fahrer, den wir kaum verstanden haben. Beim zweiten hatten wir dann James. James hatte mal eine Führungs-Position im Ausland und musste wegen eines Krieges dort nach Mauritius zurückkehren. Da er in seinem Job keine Arbeit findet, arbeitet er als Taxifahrer. Man merkt, dass er schon viel erlebt hat und er spricht super englisch, das man sehr gut verstehen kann. Er ist ein sehr netter Mann und bemüht sich, seinen Gästen alle Wünsche von den Augen abzulesen. Er hat uns sogar eine deutsche CD von sich eingelegt. Gut, es war Schlagermusik. Keine Ahnung, wie die Sängerin heißt. ("Du hast mich viel zu oft belogen, du hast mich viel zu oft verletzt, ich bin mit dir so hoch geflogen, doch der Himmel war besetzt….“ und „Die Gefühle haben Schweigepflicht…“) Wir hatten unseren Spaß :-) Wer also mal mit James ne Tour machen möchte – bringen Sie ihm doch mal ne CD mit anderer deutscher Musik mit, dass er vielleicht mal die Toten Hosen, die Ärzte, Juli, Revolverheld, Silbermond oder sowas kennenlernt :-) Also ich kann nur empfehlen James zu kontaktieren. Mit ihm fällt man sicher nicht rein und hat einen tollen Ausflug (Kontaktdaten s.u.)! Unseren ersten Ausflug mit dem Taxi haben wir nach Port Luis gemacht mit einem indischen Taxifahrer. Wir haben ihm gesagt, dass wir shoppen wollen und an die Cauden Waterfront wollen. Daraufhin hat er uns zuerst mal in einen Laden gefahren, in dem man Taschen, Schmuck, Teppiche, Tücher und Möbel kaufen konnte. Es gab massig Personal und jeder wollte einem Zeug verkaufen. Dann haben wir auf einmal Tee bekommen und uns wurde eine Ware nach der anderen gezeigt. Die Taschen und der Schmuck waren uns zu teuer und der Rest ist für Inder sicher interessant, aber weniger für Europäer. Es war nicht so leicht, dort freundlich den Absprung zu schaffen. Dann ging es endlich zum Ziel. Cauden Waterfront. Im Reiseführer als DAS Shoppingparadies angepriesen, waren wir sehr enttäuscht. Lauter winzige Läden mit massig Personal, dass einem schon die Lust verging überhaupt den Laden zu betreten, da man doch nicht in Ruhe hätte gucken können. Im Reiseführer haben wir auch gelesen, dass es alle möglichen Fabrikverkäufe geben soll. Unter anderem auch von Esprit, die dort produzieren sollen. Im Internet war davon nichts zu finden und auch die Reiseleiterin wusste nichts davon. Wer es also gewöhnt ist, in Europa oder Nordamerika zu shoppen und sich nach dem lesen eines Reiseführers aufs shoppen freut, der wird hier enttäuscht sein. Fürs shoppen braucht man also keinen Tag einzuplanen! Nebenan ist das Blue Penny Museum, in das wir auch gehen wollten. Zum Glück haben wir das auch gemacht und so hat sich der Ausflug doch noch gelohnt. Am Eingang erhält man ein deutsches Tonband und kann sich so die wichtigsten Dinge auf Deutsch erklären lassen. Achtung: auf die roten Zahlen achten! Die haben wir am Anfang übersehen und wussten ständig nicht, wovon gesprochen wird. Im Museum wird die Geschichte von Mauritius erklärt. Wer sich für Geschichte interessiert, kann sich hier lange aufhalten. Und natürlich kann man die Blaue Mauritius ansehen und sich über die seltene Briefmarke informieren. Port Luis hat massig Berufsverkehr. Man sollte zusehen, diese Zeit zu vermeiden. Es stinkt nach Abgasen ohne Ende und die Taxifahrer lassen lieber das Fenster auf als die Klimaanlage einzuschalten, da das Auto durch die Klimaanlage ja mehr Benzin verbraucht und Benzin dort ein Vermögen kostet. 1,50 Euro pro Liter hat man letzten Dezember schon bezahlt bei einem monatlichen Verdienst von durchschnittlich ca. 200 Euro, wenn ich mich recht erinnere! Das gesamte Benzin muss importiert werden. Einen Monat lang wird dann ein Preis festgesetzt, bevor es einen neuen Preis gibt. Wen also die Abgase stören, der kann den Fahrer ja darum bitten, die Innenbelüftung einzuschalten und die Klimaanlage einzuschalten und dafür ein Trinkgeld geben. Für alle, die einen Ausflug mit James machen möchten, hier sind seine Kontaktdaten: Taxi Service Day & Night James D. Viele Grüße von den beiden Mädels, die er letztes Jahr in die Schneiderei gefahren hat, da man sich dort günstig einen Maßanzug schneidern lassen kann (die Anwältin und die Touristikerin) :-) Mit dem Handy hatten wir auf Mauritius keine Probleme. Netz war immer da. In Flic en Flac gibt es einen kleinen Supermarkt. Wir haben uns in Port Luis gut versorgt mit Getränken. Eigentlich ist Dezember ein perfekter Reisemonat für Mauritius, da dann Sommer ist. Leider hatten wir letztes Jahr einen sehr verregneten Dezember und es war auch nicht so warm wie üblich (hat aber für den Strand gereicht, wobei es dort auch mal genieselt hat, aber warm genug war). Die Einheimischen haben alle beteuert, dass das Wetter nicht normal sei. Die Algen sind wohl auch nicht immer im Meer. Wer aber gerne im Meer schwimmt und darauf nicht verzichten will, sollte sich vorher noch mal erkundigen.
- Gemütlich eingerichtet - Es gibt einen DVD-Player, der sogar selbst gebrannte DVDs liest. An der Rezeption kann man sich DVDs ausleihen - Bei der Ankunft war ein riesiges Blütenmeer im Bad, sah toll aus! - Es gibt einen Safe im Zimmer - Im Zimmer gibt es eine Strandtasche mit Poolhandtüchern drin. (Pooltücher kann man im Pool- / Strandbereich jederzeit vom Stapel wegnehmen. Keiner kontrolliert, wie viele man hat.) - Abends roch es auf unserem Balkon (nicht weit vom Restaurant weg) sehr nach Essen. Das wiederum hat aber nicht gestört, da es so viele Stechmücken gab, dass man eh abends den Balkon nicht nutzen konnte und die Tür immer zu hatte. Aber auch tagsüber waren Stechmücken da, nur nicht so viele. - Im Zimmer wird abends vom Personal Anti-Mückenzeug in die Steckdose gesteckt. Trotzdem kann ich nur raten, sich Anti-Mückenspray und eine Fliegenklatsche mitzubringen!
Restaurant: - Großes Frühstücksbuffet mit viel Auswahl, aber nicht so viel Aufschnitt. - Schönes Ambiente. Fast alle Tische stehen draußen, größtenteils überdacht. Schön angelegt, mit Wasserlauf, Teich, Blumen etc. - Abends wechselnde Themenbuffets. Das italienische haben wir leider nicht miterlebt. Das mit Kokos war sehr gut. Das kreolische war sehr gewöhnungsbedürftig, die reinste Geschmacksexplosion. Wer Probleme mit schmerzempflindlichen Zähnen hat (die auf Frucht-Säure reagieren), der dürfte an dem Abend Probleme haben, etwas zu Essen zu finden, sofern er nicht auf Curry steht. Denn indisches Essen mit Curry gab es immer. Wer das also mag, dürfte nicht verhungern :-) - Man sollte besser seinen Tisch beim Frühstück nicht alleine lassen. Die Vögel sind sehr hartnäckig und sitzen auch mal auf dem Glasrand und trinken mal einen Schluck Orangensaft… Deswegen ist auch auf dem Buffet fast alles abgedeckt, was aber kaum stört. Wenn das Buffet mal frei von Menschen ist, sind die Vögel sofort da. - Wegen der vielen Stechmücken abends lieber lange Hose und lange Ärmel anziehen, auch wenn es darin warm ist! Bars: - An der Poolbar gibt es leckere Cocktails. Sobald man die Karte in der Hand hat, kommt das Personal und fragt, ob man was haben will. Nach der Bestellung kann es aber etwas dauern, bis das Getränk dann kommt. - In der Bar hinter der Rezeption (oberhalb vom Restaurant) gibt es eine riesige Auswahl leckerer Cocktails. Wenn man einen passenden Tisch bekommt, hat man Ausblick auf die Tanzfläche unterhalb, wo täglich verschiedene Bands spielen.
Bei der Begrüßung wurde uns ein Platz angeboten und sofort ein Cocktail gebracht. Während wir da gemütlich saßen wurde für uns der Check-In erledigt. So fühlte man sich sofort herzlich willkommen! Das Personal war immer sehr freundlich und hilfsbereit. Mit englisch ließ es sich gut auskommen. Einen kurzen Besuch beim Arzt haben wir auch hinter uns gebracht, als meine Freundin in einen Nagel getreten ist. Der Arzt war in Ordnung. Da es nur ein bischen zu desinfizieren gab, kann ich zu seiner Qualität nicht viel sagen, nur dass er sehr bemüht war und meine Freundin gebeten hat, sofort wieder zu kommen, wenn noch was sein sollte. Rest zum Service siehe Gastronomie.
- Der Sand am Strand ist grobkörnig. Leider nicht so schön, um barfuß einen Strandspaziergang zu machen. - Im Meer waren sehr viele Algen usw. so dass wir leider überhaupt nicht im Meer waren. Durch das vorgelagerte Riff ist das Meer total ruhig und man hat das Gefühl, an einem Salzsee zu sein. Wer Wellen sucht, ist hier falsch!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- tolle Poolanlage - Im Pool haben die Wände und Sitzgelegenheiten eine sehr raue Oberfläche. Dabei macht man sich leider schnell die Badebekleidung kaputt. Also für Kinder lieber etwas mehr mitnehmen! - Könnten ein paar Liegen mehr sein, aber man hat immer eine gefunden - Vom Sportangebot haben wir nicht viel genutzt. Ein Mal haben wir uns ein Tretboot ausgeliehen, was sich nicht gut steuern ließ, weswegen wir nur Zickzack gefahren sind :-)
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im Dezember 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Nadja |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


