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Claudia (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2016 • 1-3 Tage • Stadt
Selbstbild vs. Realität
4,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Wer die Homepage des Göbel's Sophienhotel betrachtet, der bekommt das Gefühl ein ganz edles Hotel gebucht zu haben. Die Prospektsprache ist blumig und demnach müssten alle Zimmer der reine Luxus sein. Sowohl optisch als auch funktional. Leider weit gefehlt. Wie es dieses Hotel trotzdem geschafft hat 3x den Holidaycheck-Award zu bekommen, kann nur vermutet werden. Die meisten Gäste waren wohl trotz diverser Mängel zu höflich, um eine Weiterempfehlung auszuschließen. Liest man jedoch zwischen den Zeilen, dann erschließt sich einem, warum dieses Hotel so ist wie es ist und von uns ausdrücklich nicht empfohlen wird.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Gebucht hatten wir ein Komfortzimmer, bekommen haben wir ein runtergewohntes, mit Möbeln wild zusammengewürfeltes Zimmer welches das Adjektiv designet nicht verdient hat (so steht’s aber im Prospekt!). Scheinbar diente das Zimmer auch als Dreibettzimmer, weshalb eine riesige rote Couch hineingezwängt worden war. Zusätzlich noch ein Sessel, der Sinn gemacht hätte ohne die Couch. Der Teppich hatte schon diverse Flecken, die nicht wirklich entfernt worden waren und das Holz der Möbel wies diverse Schrammen und Riefen auf. Hinzu kam eine unzureichende Reinigung (z.B. staubige Hutablage, was kleine Menschen natürlich erst einmal nicht bemerken und sich dann über die verdreckten Schals wundern) und ein Kleiderschrank, bei dem man Ablagen oder Fächer vergeblich suchte. Lediglich ganz oben waren zwei Querbretter eingezogen, offenbar sollte dieses Zimmer Riesen vorbehalten sein. Apropos Reinigung: Hier hat sich die Hotelleitung etwas ganz „Interessantes“ ausgedacht. Bei der Ankunft findet man in seinem Zimmer einen DinA4 Zettel auf dem steht, dass man 5€ geschenkt bekommt, wenn man bei einem Aufenthalt von 2 Nächten mindestens einmal auf die Zimmerreinigung verzichtet. Scheinbar unterstützt man damit eine Spendenaktion für die Kinderkrebshilfe. Mir kam allerdings sofort der Gedanke: Wenn nur jede zweite Nacht geputzt wird, dann wird vermutlich auch nur die Hälfte an Zimmermädchen dafür benötigt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Wir haben dankend auf dieses Angebot verzichtet und dem Zimmermädchen ein extra großes Trinkgeld hingelegt. Eine Minibar, einen Wasserkocher oder gar eine Kaffeemaschine suchte man übrigens vergebens. Bei 4 Sternen heutzutage eigentlich Standard und die meisten Hotels dieser Kategorie bieten das auch an. Das Sophienhotel nicht, dafür wurde man mit einer Flasche Mineralwasser „begrüßt“, die einen dann aber 4€ gekostet hätte. Auf diesen „Willkommens-Gruß“ haben wir dankend verzichtet. Das Badezimmer schien relativ neu gemacht zu sein, allerdings fehlte es an genügend Aufhängemöglichkeiten für Handtücher und ein vorhandener Halter war so locker, dass er fast aus der Wand fiel. Außerdem war es spannend, den Lichtschalter zu finden, der sich nämlich hinter der, ihn verdeckenden, geöffneten Tür befand. Schildbürger? Woher unsere Vorrezensenten die tollen Matratzen hatten würden wir auch gern wissen. Unsere waren jedenfalls alles andere als bequem und hatten merkwürdige Kuhlen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Das Restaurant war erstaunlich gut. Wenn wir allerdings den vollen Preis hätten zahlen müssen, dann auch wieder nicht. Wir hatten innerhalb unseres Arrangements ein abendliches 3-Gang-Menü inklusive und das war wirklich schmackhaft. Vor- und Nachspeise konnte man sich am Buffet selbst zusammenstellen, den Hauptgang konnte man aus drei Gerichten wählen und der wurde einem dann serviert. Wir hatten Hirschbraten der wirklich vorzüglich war. Auch die diversen Salate, eine Käseplatte und mehrere Dessertvariationen waren sehr schmackhaft. Leider gab es aber auch hier einen Wermutstropfen: Azubis braucht jedes Haus und hier waren die Azubis sogar freundlicher & serviceorientierter als die Angestellten. Jedoch, wenn mein Azubi Mist baut (falschen Wein serviert) dann muss ich als Ausbilder auch dafür gerade stehen und kann nicht alles auf den Kunden abwälzen. Anders im Sophienhotel, hier durften wir den teureren Wein bezahlen, der uns fälschlicherweise serviert worden war, obwohl wir ihn nicht bestellt hatten und es auch nicht bemerken konnten (da nur Karaffe). Kundenfreundlich sieht anders aus.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Der Empfang war äußerst kühl, kurzfristig wurde ich sogar ignoriert. Dann ging alles sehr sachlich von statten, herzlich und willkommen sieht anders aus. Im Gastronomiebereich werden Fehler damit begründet, daß man erst seit 3 Monaten hier wäre oder das es sich um Azubis handelt.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im Oktober 2016
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Claudia
    Alter:46-50
    Bewertungen:44