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Volker (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juni 2005 • 2 Wochen • Strand
Mogelpackung
2,3 / 6

Allgemein

Das kleine Hotel zeichnet sich durch kurze Wege, direkte Strandlage und eine ansprechende Außenanlage mit Grünflächen und Pool aus. Obwohl wir bereits vor Monaten gebucht hatten, wurde wir - wie viele andere Reisende - am Anreisetag gewaltig überrascht: der gewiefte Hotelmanager belegt nämlich neben den 52 Zimmern in den Gebäuden des eigentlichen Hotels bis zu 40 Studio / Appartements in zwei ca. 200 Meter und 2 Seitenstraßen vom Hotel entfernt gelegenen Gebäuden. Während das Haupthaus fest in der Hand eines tschechischen Reisveranstalters ist, wurden und werden nahezu alle Gäste von Schauinslandreisen wie wohl auch von 1-2-fly im Studio-Gebäude ‚Zorbas’ untergebracht. Lange enttäuschte Gesichter - fast täglich. Ein einlaminiertes Blatt mit Hotellogo ist an die Fassade geklebt – ansonsten haben die Studio-Gebäude mit dem Hotel nichts zu tun. – Die Studios können übrigens auch privat ab 18.- € die Nacht gemietet werden. Zum Frühstück – wie auch zum Abendessen geht man ins Hotel, dort steht einem auch der Pool sowie die Poolbar zur Verfügung. Die Unterkunft entsprach von der Lage in keinster Weise unseren Vorstellungen - wir hatten eben ein Zimmer im Hotel Georgioupolis Beach und nicht ein Studio in irgendeinem Haus im Ort gebucht. Hätten wir’s gewusst – wir hätten nicht gebucht. Für diese Mogelpackung gibt es ein ungenügend (1 Sonne) sowie für unseren Reiseveranstalter Schauinslandreisen, Duisburg eine Schadensersatzforderung. Georgioupolis ja – Hotel Georgioupolis Beach nein.


Zimmer
  • Schlecht
  • Die Hotelzimmer sind wohl freundliche eingerichtet. Unser Unterkunft im Studio-Gebäude ‚Zorbas’ hingegen war einfachst eingerichtet. Ein Vorraum mit einem gemauerten Bett und einer Singleküche sowie einer hieran angebauten, eigentlich unbrauchbaren 70 * 30 cm großen Platte an der zwei Klappstühle Platz finden. Das Bad besteht aus Wanne, Toilette und Waschbecken ist sehr eng und bietet wenig Ablagemöglichkeiten. Im kleinen Schlafzimmer befindet sich neben dem Einbauschrank ein Doppelbett sowie ein winziges Tischchen mit einem Hocker. An der Wand hängt ein Fernsehgerät. Ein Telefon war nicht vorhanden. Die Schlafzimmer sind so klein, dass ein Zustellbett hierin keinen Platz findet. Vom Schlafzimmer aus gelangt man auf den Balkon mit Blick auf die Straße, die gegenüberliegenden Häuser und eine Taverne. Unterkünfte mit Garten- oder gar Meerblick – wie sie die großzügigeren Zimmer des Hotels wohl bieten, sind im Studio-Gebäude ‚Zorbas’ nicht vorhanden. Alles in Allem hat die Unterkunft auch sonst keine drei Sterne oder Sonnen verdient.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Zum Frühstück wie zum Abendessen bedient man sich an überschaubaren Buffets – diese sind weder reichhaltig noch abwechslungsreich und auch nicht ansprechend präsentiert sind. Zum Frühstück (8.00 – 9.30 Uhr) gibt es neben zweierlei Brötchensorten – die regelmäßig gegen 9.00 Uhr ausgingen - Weißbrot (auch mal vom Vortag), zwei täglich gleiche Sorten Wurst, eine Sorte Käse, Margarine, Butter, div. Marmeladen, Honig, Joghurt, div. Cornflakes und Müsli. Im Warmbereich warten täglich gekochte Eier, leichenblasses Rührei, gegrillte Tomatenscheiben sowie fetttriefende Würstel darauf gegessen zu werden. An Getränken werden neben pappsüßen Orangensaftimitat und dem mehr oder weniger verwässertem Nescafe, Milch sowie zwei Sorten Tee angeboten. Abends (19.00 – 20.30 Uhr) erwartet einen täglich das gleiche Vorspeisenbuffet bestehend aus: Brot, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Oliven, Grünem Salat, Rote Bete und Kraut. Weiterhin gibt es zwei angemachte Salate (einmal obige Zutaten mit Cocktail-Sauce, einmal obige Zutaten mit Fetakäse durchmischt), Tzatziki sowie gefüllte Weinblätter. Bei den Hauptgerichten kommt im Laufe der Woche eigentlich alles was man auch aus den Tavernen an Ofengerichten her kennt auf den Tisch. In 12 Tagen gab es jedoch nur einmal Fisch – das ist zu wenig. Die Hauptgerichte sind ‚hackfleichlastig’ und oft sehr fettig – geschmacklich jedoch fast immer ganz gut abgeschmeckt. An Beilagen stehen tageweise wechselnd Teigwaren, Reis oder Kartoffel sowie stets eine Sorte Gemüse zur Auswahl. Schließlich gibt es ja noch die Nachspeise ... Wassermelonen, billigste Wassermelonen, täglich Wassermelonen, mal auch noch geviertelte Äpfel oder Orangen, sonst aber nix. Außerhalb des Speisesaals gibt es acht Tische – es kann also auch im Freien gegessen werden. Abgeräumt wird zögerlich – will man einen bestimmten Tisch z.B. im Freien muss man halt selbst ‚Handanlegen’. Getränkepreise sind moderat. Der halbe Liter Hauswein ist für 3.- € zu haben, 0,75 Ltr. Wasser 1.- €, Softgetränke und Bier kosten ab 1,30 €. Hausgäste erhalten auf alle Getränke noch 10% Nachlass. Da Abwechslung und auch eine ansprechende Präsentation der Speisen fehlte, gibt es für die monotone gastronomische Leistung auch nur zwei Wassermelonen, äh Sonnen.


    Service
  • Schlecht
  • Die Damen der Rezeption machten stets beide einen inkompetenten und dann noch gelangweilten Eindruck; vom jungen Hotelmanager, der sein Personal mitunter vor den Gästen runtermacht, wird man als Bittsteller und nicht als (zahlender) Gast behandelt. Das Personal im Service (die Bar wird zum Beispiel von einer angelernten Gastarbeiterin aus Bulgarien betreut) ist nicht besonders professionell. Geht im Speisesaal etwas aus wird zögerlich nachgelegt – auch der Nachschub an Tellern und Besteck klappt nicht wirklich. Der Zimmerservice beschränkt sich auf’s grobe Durchfegen und Wischen sowie auf die Versorgung mit stets ausreichend Hand- und Duschtüchern. Richtig sauber war unsere Unterkunft nie. Hierfür gibt es nur wohlwollende 2 Sonnen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Nur durch eine kleine Straße und den Edem-Park - einer öffentlich zugänglichen parkähnliche Gartenanlage mit Pool, Bar und Taverne - vom Meer her getrennt. Zum Ortszentrum sind es ca. 300 Meter, Geschäfte und Tavernen befinden sich aber auch in unmittelbarer Umgebung. Georgioupolis ist zwar mittlerweile ganz auf den Tourismus eingestellt, trotzdem ist Georgioupolis ein überschaubarer angenehmer eher ruhiger Urlaubsort geblieben. Das absolute ‚high-light’ ist der flachabfallende Strand – der längste Sandstrand Kretas liegt quasi vor der Haustür. Im Bereich des Ortes ist er zunächst recht schmal (Liegen und Sonnenschirme in 3er Reihen – wobei die vordersten Liegen dann schon mal im Wasser stehen), überquert man den in östlicher Richtung mündenden kleinen Fluß, zieht sich ein breiter Strand über viele Kilometer hin. Das ganze in der Kulisse der Weißen Berge die über dem grünen Hinterland thronen. Die Lage ist einfach 5 Sonnen wert.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der kleine Pool sowie das Kinderbecken sind nicht stark frequentiert, zum Planschen zwischendurch oder nach einem Tagesausflug aber genau richtig – Liegestühle (auch Schattenplätze) sind genügend vorhanden. Im Bereich der Bar gibt es einen Billardtisch sowie eine Videoleinwand (gelegentlich Fußball oder Musikvideos) Der versprochene Griechische Abend wie auch das Barbecue fanden nicht statt. Das ist ungenügend - hierfür gibt es die minimal mögliche eine Sonne.


    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juni 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Volker
    Alter:41-45
    Bewertungen:6