- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Die Anlage ist riesig und wirkt auch sehr gepflegt. Die Häuser sind in bestimmte Weiler unterteilt. Wir wohnten in Weiler D. Entfernung von dort an die Rezeption/Schwimmbad/Restaurant/Dorfladen ca 1 km!!! Mal schnell zu Fuss will da gut überlegt sein. Frühstück/Halbpension hatten wir ZUM GLÜCK nicht gebucht. Die Minigolfanlage hat ihre besten Zeiten längst hinter sich.
Natürlich ist es kein Luxustempel, aber die Zimmer waren ok. Gute Betten, ordentliche Ausstattung, alles in gutem Zustand. Eine sehr gut eingeräumte Küche. Natürlich sind die Bilder auf der offiziellen Website aus einem sehr vorteilhaften Blickwinkel aufgenommen, aber grundsätzlich gibts hier nichts zu meckern.
Ich muss gleich dazu sagen: Wir haben das Restaurant nur ein einziges Mal genutzt, insofern ist unser Erlebnis vielleicht nicht unbedingt repräsentativ. Die Terrasse ist sehr schön, man könnte dort sicher schöne Abende verbringen, wenn das Wetter es zulässt. Da es das bei uns nicht tat, saßen wir drin. Ambiente Betriebskantine. Preise nicht. Relativ großes Restaurant mit vielen Tischen, von denen vielleicht 8-10 besetzt waren. Wir warteten 35 min, bevor wir überhaupt unser Essen bestellen konnten. Da wir unsere Getränke schon hatten und wir ja im Urlaub waren, fanden wir das noch gar nicht so schlimm. Aber das Essen war widerlich! Sicher, die Geschmäcker sind verschieden, und wir haben auch mitbekommen, dass am Nachbartisch die Küche gelobt wurde. Fakt ist aber, ich hatte noch nie so ekelhafte matschepampige Käsespätzle.
Liebe Rezeptionsdamen, bitte sucht euch einen anderen Job! Egal, was man fragt, es wird immer genervt reagiert. Dreimal habe ich nach dem Weg zum Strand gefragt. Dreimal habe ich unterschiedliche Antworten gekriegt. Unter anderem wurden wir mit dem Auto auf den Parkplatz des Regebogencamps geschickt, wo man nach 10 min Fussweg auch einen Strandzugang hat. Dieser Parkplatz kostet 6€. Das geht gar nicht! Eines Abends erkundigten wir uns nach einem Ausflug bei einer außergewöhnlich netten Dame. Diese bemerkte, dass ich eine Postkarte in der Hand hatte und meinte, ich könne ihr diese gleich geben. Am nächsten Abend wollte ich meine restlichen Postkarten abgeben. Die Rezeptionistin blickte kurz auf und meinte: Briefkasten steht draußen. Ist ja grundsätzlich alles kein Problem. Nur die Art und Weise, wie kommuniziert wird und vor allem die Lustlosigkeit, mit der das getan wird, macht mich sauer.
Kurz gesagt: Mitten im Nichts. Umgeben von Wäldern und Feldern und diversen Campingplätzen. Rügen im August ist wirklich zum Abgewöhnen. Egal, wo man hin will, es ist Stau. Die Infrastruktur ist nicht dafür ausgelegt, eine Hochsaison zu meistern. Da man aber, wie schon erwähnt, mitten im Nirgendwo ist, muss man ab und an raus. Der Dorfladen ist gut sortiert und man bekommt alles, was man braucht. Die Verkäuferinnen dort waren die einzig wirklich freundlichen Menschen, die uns begegnet sind. Die Semmeln vom Bäcker sind lecker! Der Strand. Nun ja. Er ist wunderschön, und man kann bei jedem Wetter den ganzen Tag dort verbringen und er hat uns für vieles entschädigt. Wenn man ihn denn mal gefunden hat. Wir kamen Samstag an und erst Donnerstag ist es uns gelungen, den direkten Weg zum Strand zu finden. Es gibt keinerlei Hinweisschilder. Und die Damen an der Rezeption kann man vergessen. Bekommen haben wir den Tipp dann vom benachbarten Campingplatz.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Wellnesstempel wird ja sehr beworben und war für uns auch ein Grund, uns für diese Anlage zu entscheiden. Nur ist dort alles, gemessen an der Größe der Anlage und demzufolge der Anzahl der Leute, die bei schlechtem Wetter da rein wollen, viel zu klein! Es gibt 2 Duschen. Der Pool ist viel zu kalt. Die Sauna ist eben eine Sauna und dafür auch ausreichend. Nur warum muss diese lediglich von 16-20 Uhr geöffnet sein, gerade bei schlechtem Wetter in der Hauptsaison???? Da ist es doch klar, dass das Ding regelmäßig völlig überfüllt ist! Im Ruheraum gibt es 8 Liegen! Ach ja, und 3 Plastikpalmen. Keine Decken, keine Zeitschriften, keine Möglichkeit, was zu trinken zu kaufen. Wir hätten auch gern Geld für Massage/ Gesichtsbehandlung o.ä. ausgegeben. Nur hatte man leider keine Alternative zur Heilkreide. Ein weiteres Ärgernis war der Internetzugang. Auf der Insel hat man an vielen Ecken keinen Empfang. Wir hätten auch für Wlan gezahlt, aber sowas gibts da nicht. Das sollte heute Standard sein.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 1 Woche im August 2012 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Annett |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 1 |