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Kerstin (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2004 • 2 Wochen • Strand
Elea Beach, nie wieder!!!
1,8 / 6

Allgemein

Elea Beach ist ein 4 Sterne Hotel am Strand von Dassia. Das Hotel hat drei Stockwerke (Fahrstühle und Rollstuhlrampe vorhanden). Zum Zentrum sind es ca. 500 m. Dort bieten sich Einkaufsmöglichkeiten wie Supermärkten etc. Die Eingangshalle ist sehr sauber, allerdings bei Anreisetagen (Di, Do + Sa) ist das Chaos schon in der Nebensaison perfekt, da nicht ausreichend Personal vorhanden ist. Eine großzügige Sitzecke (allerdings sind die Bezüge sehr sehr dreckig, da sich die streunenden Tiere drauflegen) befindet sich in der Außenanlage direkt vor dem Pool. Eine Bar ist innerhalb des Hotels vorhanden. Im Keller (!) befindet sich der Speisesaal, der mehr an Knastspeisung als an ein Restaurant in einem 4 Sterne Hotel erinnert. Das Frühstücksbuffet bietet nie Abwechslung! Die Säfte und der Kaffee sind alle auf Instantbasis (wie eklig). Das Abendbrot wird auch in Buffetform serviert. Getränke sind beim Personal zu bestellen, wenn Sie denn mitbekommen, das man HP gebucht hat, ansonsten wird einem noch nicht einmal das Besteck hingelegt. Die Gäste setzen sich hauptsächlich aus alten pensionierten Deutschen und Engländern zusammen. Zur Behindertenfreundlichkeit muß ich sagen, dass das Hotel auf den ersten Blick einen guten Anschein erweckt (Rollstuhlrampe in der Eingangshalle, auch der Strand ist mit dem Rollstuhl zu erreichen), allerdings ändert sich das, wenn der Rollstuhlfahrer essen möchte. Man kann zwar mit dem Fahrstuhl bis in den Keller fahren, allerdings wird man dort vom Speisesaal durch 5 Treppen getrennt. Wir können die Bar Kelyfos sehr empfehlen (vom Hotel aus zum Strand, dann ca. 50 m nach links). Dort gibt es leckere Cocktails zu annehmbaren Preisen. Leider fanden wir keine großen Unterschiede zwischen AI- und HP-Gästen, alle wurden gleich schlecht behandelt, es sei denn, man war bekannt für Saufen und Trinkgeldgeben. AI-Gäste erzählten uns, dass ein Kellner die Liegen sofort fallen ließ, als seien sie heiße Kartoffeln, als er gesehen hat, dass sie AI-Gäste sind. Wir mußten unsere Liegen allerdings auch alleine zum Strand tragen. Getränke würde ich im Supermarkt im Ort kaufen. Ein Mietwagen ist auch sehr zu empfehlen, damit man dem "Grauen" entfliehen kann. Achtung! Hierfür muss man mind. 23 Jahre alt sein und auch schon eine Zeit lang den Führerschein besitzen. Anmieten gleich beim Reisebuchen, das ist billiger als im Hotel ein Auto zu buchen. Unterboden und Reifen sind nicht im Versicherungsschutz mit drin! Aufpassen und genau die AGB´s durchlesen. Wenn ihr mal so richtig Fisch essen wollt, dann fahrt nach Kassiopi. Wenn man vom Süden kommt, dann ist das das Restaurant gleich in der Kurve (Ianis). Die Destellerie auf der Hauptstraße von Dassia in Richtung Paleokastritsa ist sehr zu empfehlen. Dort kann man verschiedene Liquore, Ouzo und auch 10 Jahre alten Brandy kaufen und vieles mehr. Ziemlich günstig. Die aus Olivenholz gefertigten Schüsseln etc. sind schön aber sehr teuer. Wenn man in Korfu-Stadt durch die kleinen Gassen geht, findet man auch viele Läden, diese sind natürlich noch teurer. Wenn ihr Glück habt, dann findet ihr das kleine Schild auf dem steht, das im Hinterhof ein kleiner Laden ist, in dem das ganze zum Werkstattpreis verkauft wird. Dort ist dann ein kleiner alter Mann der einem gute Preise für seine schönen Stücke macht. Dort kann man ein nettes Gespräch führen und tolles Sachen zu einem guten Preis erwerben. Von einem Ausflug nach Kavos können wir nur abraten. Die Strände im Nordwesten sind superschön. Kleinere Wellen und meterlange Sandstrände. Teilweise ist man dort fast allein.


Zimmer
  • Schlecht
  • Wir hatten ein Zimmer mit Meerblick. Allerdings nur seitlich, wir konnten direkt auf den Hinterhof schauen und da ging es natürlich schon früh zur Sache (LKW´s die die Handtücher anlieferten, Flaschen sortieren etc). Das Zimmer war nicht sehr groß, das lag aber auch daran, dass sich noch ein weiteres Bett darin befand. Die Bettqualität war ätzend. Anstatt eines Lattenrostes gab es Bretter mit einer durchgelegenen Matratze darauf. Ein dünnes Laken und eine kratzende grüne Decke dienten zum Zudecken. Überall war Staub zu finden. Badewanne mit Duschvorrichtung war vorhanden. Ein Fön ist auch vorhanden, er funktioniert aber nur manchmal. Ein Zahnputzbecher ist da. Clever natürlich bei einem Doppelzimmer ;-) Der Duschvorhang schreit danach, dass er vom Bewohner abgerissen wird (eklig). Leider mußte ich auch schwarze aufgerissene Fugen in der Badewanne bemängeln. Der Handgriff in der Badewanne wurde abgeschlagen oder abgerissen und nur notdürftig verspachelt. Da möchte man nun wirklich nicht duschen. Der Teppich war einheitlich fleckig. Da kann man ein schönes Ratespiel für die Kinder machen, die sich zu Tode langweilen werden in diesem Hotel! Überall ist Salpeter an den Decken, da in den Herbst- und Wintermonaten wohl auch mal Wasser reinkommen kann. Der Balkon ist nicht gerade schön und läd schon gar nicht zum Umtrunk ein (zumal auch von der Hotelleitung kein Mitbringen von Getränken erwünscht ist). Wenn es regnet, dann kommt auch schonmal Wasser ins Zimmer, da die Balkontür nicht abdichtet ist. Das Wasser steht nach dem Regen auf dem Balkon, da der Abfluss höher ist als der Rest vom Balkon. Eine Minibar gibt es auch nicht. In dem kleinen Fernseher kann man RTL, ZDF und SuperRTL empfangen. Telefon und Internetsteckdose waren auf dem Zimmer vorhanden.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Eine Bar und Restaurant sind vorhanden. Das Restaurant wird in einen Raucher- und in einen Nichraucherteil getrennt. Wobei der Nichtraucherteil direkt an den Panoramafenstern liegt und dadurch heller und freundlicher wirkt. Das Essen war grauenerregend. Übelkeit nicht ausgeschlossen. Frühstück: eine Käsesorte, zwei verschiedene Wurstsorten, eine Platte mit Tomaten- und eine mit Gurkenscheiben, zwei verschiedene Brotsorten (Vollkorn und Weißbrot), Toastbrot, weiche und harte Eier, 4 verschiedene Marmeladensorten, Honig, drei verschiedene Obstsorten, irgendwelcher Pams (sollte wohl Rührei sein), in Fett ersäufte Würstchen und Speck, Bohnen und irgendwelcher Süßkram waren unser Alltag. Es gab nie Abwechslung. Geschmeckt hat das gekochte und gebratene überhaupt nicht, da es viel zu fettig zum Frühstück war. Das Brot war pappig und viel zu klein geschnitten (Kaviarbrot). Brötchen gab es gar nicht. Die Spiegeleier lagen teilweise so lange auf dem Buffet, bis eine Hautschicht drüber war. Es wurde also nur nachgefüllt, wenn es nicht mehr vorhanden war. Alle Getränke, bis auf Milch, sind auf Instantbasis. Also kein frischer O-Saft. Tee, Kaffee, Milch, warmer Kakao und diverse angemischte viel zu süße oder zu saure Säfte waren ausreichend da. Mittagessen: Können wir leider nicht beurteilen, da wir HP-Gäste waren. Für AI-Gäste gab es Mittag auch in Buffetform von 13 Uhr - 14 Uhr. Abendbrot: Hier war es noch grauenvoller als das Frühstück. Es gab Sauerkraut, Rosenkohl, Kartoffelpüree, panierten Fisch, in Soßen getränktes Bratenfleisch, fettige labrige Pommes, fettigen Reis und fettige Nudeln. Lobenswert war das Salatbuffet. Es war fast immer frisch, es sei denn es lagen Speisen vom Vortag darauf (wie z. B. der panierte Fisch!). Tzatziki, der sehr lecker war, Tomaten, Gurken, Krautsalate und auch angemachte Salate. Die Dressings allerdings waren so dick, dass sie nicht von der Kelle gingen. Essig- und Ölflaschen waren vorhanden, allerdings zu fortgeschrittener Stunde fast alle leer, immer dreckig und wurden auch nie aufgefüllt. Auch hier galt das Prinzip, warum auffüllen, wenn ein Klecks noch drin ist. Die gekochten Speisen waren alle viel zu fettig. Das Kurzgebratene (Hackbällchen, gebratenes Hähnchenfilet etc.) mit Tzatziki war sehr lecker. Beim Dessert konnte man sich dann zwischen wässrigem Eis, viel zu dickem Quark und Fettmachern (die wie Bauschaum schmeckten) entscheiden. Das frische Obst (Melone, Weintrauben und Obstsalat) ist zu empfehlen. Das Servicepersonal kümmert sich anscheinend nur um Gäste die viel Trinkgeld geben. Das Preisverhältnis stimmt gar nicht. So bestellten wir uns einmal zwei Gläser Wein und bezahlten 20 Ct mehr als für 1/2 Liter des gleichen Weins (da frag ich mich doch). Die Softgetränke wie Cola etc. waren schweineteuer. Gekocht wurde hauptsächlich für das englische und deutsche Publikum. Die Franzosen haben regelmäßig abgedankt (kann ich verstehen). Kinderfreundlich ist das ganze auch nicht. Kaum Kinderstühle (3 Stck.) sind vorhanden. Vielleicht haben die Kids mal Glück und es gibt Spaghetti mit Tomatensoße. An der Bar konnte man aus der Karte zwischen einer Fertigpizza für 4,00 Euro (so sah sie zumindest aus) und Sandwiches für 2,00 Euro (ungetoastetes Toastbrot belegt mit den Wurst- und Käsesorten vom Frühstücksbuffet), die ebenfalls unappettitlich aussahen, entscheiden. Die Atmosphäre im Speisesaal ist furchtbar. Am besten man geht zum Frühstück und Abendbrot immer später, dann ist das Gerangel um das Essen nicht so groß. Allerdings wird man zur vorgerückten Stunde nicht mehr so gut bedient. Beim Frühstück konnten wir einmal beobachten, dass das Frühstück von Gästen einfach weggeräumt wurde, weil davon ausgegangen worden ist, dass diese schon fertig seien. Da ist man doch schon beim Frühstück bedient. Alles in allem eine wahre Katastrophe! Der Platz reicht gar nicht aus um alles zu bemängeln. Schade. Frühstück gab es von 8 Uhr bis 10 Uhr. Mittagessen von 13 Uhr bis 14 Uhr. Abendbrot von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr. An der Bar konnte man "á la carte" von 13 Uhr bis 16 Uhr essen.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Die Freundlichkeit des Personals war zwar vorhanden, jedoch war der gelieferte Service unausreichend. Bei der Anreise wurde man nur nach dem Ausweis gefragt, uns wurde der Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt und die Himmelsrichtung angezeigt, wo unser Zimmer in etwa liegt. Unser Gepäck durften wir dann selbst nach oben in die Zimmer tragen. Im Restaurant bot sich ein ähnliches Bild. Dort sind Englischkenntnisse gefragt, da das einheimische Personal auch nur gebrochenes Englisch spricht. Teilweise mussten wir unseren Tisch beim Abendbrot selber decken und bedient wurden wir auch nur nach Minuten und nach Ranwinken. Die Kellner waren trotzdem gerne zu Späßen aufgelegt. Meistens jedoch waren sie jedoch damit beschäftigt zu quatschen und Kaugummi kauend an der Ecke zu stehen. Die Bar war geradezu katastrophal vom Service her. Es erfolgte nie eine Bedienung. Wir hatten wie gesagt HP und mußten also die Getränke selbst bezahlen. Wenn man einen Kaffee wollte, durfte man sich den Instantkaffee (das war der einzig genießbare) selbst am Automaten holen und auch noch 2,00 Euro bezahlen! Die Beratung beim Wein war auch total daneben. Bis ein Abräumen alter Getränke erfolgte, vergingen Stunden. Wir konnten beobachten, dass einige Gäste bevorzugter behandelt wurden, wahrscheinlich weil diese jeden Abend dort saßen und in ihrem Rausch mehr Trinkgeld daließen. Die Zimmerreinigung erfolte jeden Tag. Allerdings nur ungenügend. Alle zwei Tage wurde mal kurz durchgewischt. Überall war Staub zu finden. Es wurde nur oberflächlich saubergemacht. Der Ceck-Out erfolgte zwar schnell (bis 11 Uhr musste man die Zimmer räumen) jedoch gab man nur seinen Schlüssel ab und wurde doof angegrinst. Ein goodbye oder irgendetwas wurde nicht gesagt. Er hätte mich mal fragen sollen ob ich zufrieden war. Naja, wir haben einen Bewertungszettel dagelassen, der in den Zimmern zum Ausfüllen bereitlag.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Anlage des Hotels ist sehr gepflegt und der angelegte Garten machte auf mich einen sehr schönen und guten Eindruck. Man hat direkten Zugang zum langen Kiesstrand. Liegen und Sonnenschirme sind gegen Gebühr in Höhe von 1,50 Euro vorhanden, die Sonnenschirme kosten gleich mal 2,00 Euro (bezahlen für Liegen und Sonnenschirme ist ungewöhnlich für 4 Sterne-Hotels, ergo das Hotel hat es wohl nötig). Die Strandpromenade verfügt über viele Bars und Restaurants. Wassersportmöglichkeiten sind, gegen Gebühr natürlich, vorhanden. Der Strand ist schön sauber, allerdings sind die umherstreunenden Tiere sehr störend. Achtung vor den Hunden, mir hat einer die Hose zerbissen. Das Wasser ist sehr sauber, am Strand sind mehrere Papierkörbe vorhanden und das Gesamtbild stimmt einfach. Der Ausblick ist auch sehr schön. Der Nachbarort, der unmittelbar an Dassia angegrenzt, heißt Ipsos. Dieser ist zu Fuß bequem zu erreichen, ist jedoch nicht zu empfehlen, da sich dort nur ein englisches Restaurant an dem nächsten reiht. Der Transfer zum Flughafen beträgt ca. 30 Min. Ein Linienbus der in der Woche stündlich fährt, fährt direkt vor dem Hotel ab.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Eine Tischtennisplatte mit vier ausgefranzten, abgenagten Kellen sind vorhanden. Ein Billiardtisch, der offensichtlich nicht funktioniert und ein Computer mit Internetzugang sind vorhanden. Am Strand bietet sich die Möglichkeit zum Wassersport. 3 x wöchentlich findet ein Folkloreabend statt. Schmuckausstellungen von Gold und Silber finden auch abwechselnd mehrmals wöchentlich statt. In der Eingangshalle befindet sich ein Kiosk, den ich teilweise sehr überteuert fand. Der Swimmingpool sah nicht sehr einladend aus. Am Beckengrund fehlte auch schon ein Gitter. Mein Kind würde ich dort nicht schwimmen lassen. Es gibt noch einen winzigen Kinderpool. Der Pool ist garantiert mit Chlor versetzt, auch wenn hier teilweise geschrieben wurde, dass es ein Süß- oder Salzwasserpool sei. Das Leitungswasser ist ja schon ziemlich reichhaltig mit Chlor versetzt. Viele hoteleigenen Liegen sind defekt und werden auch für alle sichtbar gestapelt neben den noch funktionierenden Liegen gestellt. Die Qualität der Liegen läßt zu wünschen übrig. Handtücher muß man sich selbst mitbringen, da die hoteleigenen Handtücher nicht zum Strand mitgenommen werden dürfen.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kerstin
    Alter:19-25
    Bewertungen:1