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Jojo & Bine (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2009 • 2 Wochen • Sonstige
Wir würden das Hotel nicht weiterempfehlen
1,3 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Wenn man das Hotel betritt und die große Lobby sieht, macht das schon etwas her. Aber alles nur solange, bis man mal genauer hinschaut. Die Anzahl der Zimmer können wir nicht genau beziffern, jedoch sind es nach unserer Einschätzung mehr als 350 Zimmer. Die Anlage ist sehr groß, direkt ans Meer angeschlossen. Der Weg zum Meer ist je nach Zimmerlage zwischen 100 und 20 Metern. Den Zustand der gesamten Zimmer können wir nicht bewerten, da wir ja nur ein Doppelzimmer bewohnt haben. Dieses jedoch hat stark zu wünschen übrig gelassen. Mehr dazu kann man in der Kategorie "Zimmer" lesen. Die Sauberkeit war am Pool ganz in Ordnung, wobei dort zu unserer Zeit durch den ab und an starken Wind 2 Sonnenschirme aus dem Boden gerissen wurden. Was nicht gerade ungefährlich für die darunter liegenden Gäste ist. Zum Glück ist da nichts passiert. Wir hatten AI und es war die reinste Katastrophe. Hierzu weiteres in der Rubrik "Gastronomie". Die Nationalitäten waren in folgender Reihenfolge vertreten. Überwiegend Italiener und Franzosen (ca. 80 %), der Rest war Deutsch oder Deutsch mit Akzent :-). Die Altersklassen waren von 1 bis schätzungsweise 70 Jahren alle vertreten. Djerba ist sicher eine Erfahrung wert. Jedoch für uns nicht wieder. Wir waren schon oft im Ausland und wissen auch, dass man seine Ansprüche den Ländern ein wenig anpassen muss. Jedoch wissen wir aus anderen Urlaubszielen, dass es auch anders geht. Deswegen ist Castille Floriana oder Djerba Castille, wie auch immer es jetzt heißt, ein NO-GO selbst für anspruchslose Touristen.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Die Größe des Zimmers war für ein Doppelzimmer ausreichen. Im Zimmer befand sich zwei Betten, die zusammengeschoben waren. Zwei Stühle und ein kleiner Tisch. Das Bad bestand aus Badewanne mit echt elkelhaft dreckigem Duschvorhang. Am Fugenrand der Badewanne waren Schimmelspuren und die Stange des Duschvorhangs war verrostet. Das Waschbecken schien erstmal recht sauber, so lange man nicht unters Waschbecken geschaut hat. Ich habe den Stopfen herausgenommen weil ich es richtig ausspülen wollte und da hat es mir fast zum Brechen gehoben. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Hierzu werden wir einige Bilder hier rein stellen. Minibar hatten wir keine. Kaffeemaschine auch nicht. Einen Safe konnte man sich an der Rezeption mieten. Leider war zu der Zeit als wir ankamen keiner frei. Somit haben wir keinen genutzt. Das Telefon war ok. Zum telefonieren hat es allemal gereicht. Die Toilette war, naja, nach Sagrotan und einer intensiven Reinigung unsererseits auch mit gutem Gewissen zu nutzen. Bei der Toilette befindet sich ein Duschschlauch für den Genitalbereich. Die Nutzung würden wir allerdings keinem empfehlen. Klimaanlage war vorhanden, da wir im Oktober da waren hat die Kühlung ausgereicht. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass es im Sommer selbst mit Klimaanlage nicht wirklich angenehme Temperaturen im Zimmer sind. Wir hatten den Ausblick teilweise auf den folgenden Wohnkomplex und zum anderen Teil Richtung Pool. Seine Wäsche konnte man auf einer kleinen Wäscheleine trocknen, die außerhalb des Fensters angebracht ist. Balkon gibt es nicht, lediglich die unteren Zimmer haben Terasse. Soweit wir das mitbekommen haben.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Zu Preisen können wir hier keine Angaben machen, da wir AI hatten. Die Atmosphäre war uns zu turbulent und laut. Der Küchenstil ist auch eher auf die Italienischen und Französichen Gäste ausgerichtet. Es gibt einen Speisesaal, eine Poolbar, eine Disco, eine Bar im unteren Bereich und eine Bar, die Abends öffnet, im oberen Bereich. Unten gibt es noch einen kleinen Raum, eine Art Café-Bar mit Shisha usw. Die Bar im Aussenbereich war für uns zum Mittagessen nur die ersten 3 Tage in Anspruch zu nehmen. Danach gab es draussen nur noch süße Snacks zum Nachmittag und Getränke den ganzen Tag über. Wir beginnen mit dem Frühstück. Vorab ist hier eins zu sagen: ES GIBT KEIN LANGSCHLÄFERFRÜHSTÜCK!!!! Ab 10 Uhr ist das Frühstück fertig. Zum Frühstück bekommt man, und zwar jeden TAG: Eier, Crépes, Minicroissants, Puddingteilchen, Milchreis (also Milch mit Reis), Kuchen, Müsli (nicht so ein Müsli wie wir es kennen), schmeckte eher nach Plastik. Marmelade, Butter, Quark sollte das andere glaube ich sein. Baguettstangen und kleine Würfel, welche sich Salami nannten (immer die eine gleiche Sorte) und kleine Würfel, welche sich Käse nannten (immer die eine gleiche Sorte). Kaffee, Milch, Tee. Mittagsbuffet und Abendbuffet: Es gab wie jeden TAG: NUDELN, SPAGHETTI! Die Abwechslung bestand lediglich darin, dass die Soßen mal variierten. Weiterhin gab es Baguettestangen, irgend eine andere Brotsorte. Fast täglich Hähnchen, welche dann auch mal zur Abwechslung verschieden eingelegt waren. Truthahn oder Pute. Diverses Gemüse, was oft nicht richtig gar war oder total verkocht. Das Salatbuffet bestand aus Rohkostsalat, den man dann mit einem vorgefertigten Dressing abschmecken konnte oder man konnte sich das Dressing selbst zusammenstellen. Wenn es Fisch gab, dann stellte sich für uns das Problem dar, dass uns keiner beantworten konnte, was das für ein Fisch ist. Also alles in allem war das Essen wirklich schrecklich und teilweise ungenießbar. Vor allem haben wir in den 2 Wochen nie heißes bzw. warmes essen auf dem Teller gehabt. Bis wir am Tisch waren, war es immer kalt. Getränke holt man sich im Glas an einem dafür vorgesehenen Getränkebuffet. Flaschen mit an den Tisch zu nehmen war nicht erlaubt. Die Hygiene im Restaurant war für unser Empfinden nicht ausreichend. Die Teller waren teilweise noch klebrig und schmierig und das Essen schien nicht immer frisch gewesen zu sein. An der Bar war ziemlich deutlich bei der Bestellung zu erkennen, wer hier Deutsch war und wer Italiener oder Franzose. Die Deutschen bekamen Plastikbecher, die anderen Gläser.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Das Personal war durchwachsen. Die einen waren freundlich, die anderen waren da halt eben nur, weil sie dort ihr Geld verdienen. Bevorzugt wird man aber definitiv, wenn man Franzose oder Italiener ist. Das wurde auch bei der Animation recht deutlich. Solange bei Spielen keine Italiener waren hat man sich mit Deutschen beschäftigt, aber wenn andere dazu kamen, wurde man nicht mehr beachtet. Man wurde dann für Spiele aufgefordert, wenn keine anderen Leute Lust dazu hatten. Die Fremdsprachenkenntnisse halten sich in Grenzen, wer deutsch verstehen will, der tut das auch, wer nicht, der tut halt so als ob er nichts versteht. Wobei wir uns da schon recht gut mit englisch und französisch helfen konnten. Die Zimmerreinigung hat sich bei uns in Grenzen gehalten. Wir haben am ersten Tag Trinkgeld hingelegt. Aber geholfen hat uns das nicht wirklich. Die Ecken waren trotzdem rund und frische Handtücher haben wir auch nicht regelmäßig bekommen. Andere Gäste erzählten uns dann, dass sie jeden 2. Tag ein kleines Trinkgeld hingelegt haben und das Zimmer dann in Ordnung war. Aber aus unserer Sicht ist das nicht Sinn und Zweck. Man hat ja schließlich eine Reise bezahlt. Zusätzliche Serviceleistungen haben wir nicht in Anspruch genommen. Wir haben uns lediglich am Tag der Abreise von der Rezeption wecken lassen. Das hat auch funktioniert ohne Probleme. Umgang mit Beschwerden haben wir ja bereits erwähnt wie die Reiseleitung sich da verhalten hat. Da wurde sich einfach drauf bezogen, dass die Angaben im Reiseführer so übernommen wurden. Über das Zimmer die Beschwerde wird direkt vor Ort in Deutschland bei dem Reiseveranstalter gemacht, da der Schimmel in den Fugen nicht mehr weggeputzt werden kann und auch alle anderen Mängel darauf zurück zu führen sind, dass einfach in den Zimmern mal wieder was gemacht werden müsste. Da müsste schon eine komplette Sanierung her.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Die Entfernung zum Strand war gut. Da es ja nur ca. 100 Meter waren. Jedoch war der Strand an Tagen, an denen der Wind etwas stärker war mit Meergras überhäuft. Einmal haben wir einen Angestellten gesehen, als er das Meergras wegräumte um den Strand etwas sauber zu halten. Jedoch hat er das Gras einfach wieder zurück ins Meer geworfen. Was für uns auch sehr ekelhaft war, ist die Tatsache, dass man sich beim Gehen zum Wasser darauf konzentrieren musste, nicht in Kamel"haufen" zu treten. Diesen Dreck hat man nämlich überall gehabt. Die ersten 1-2 Meter im Meer musste man etwas vorsichtig sein, da sich dort kleine Steinchen befanden. Wer jedoch keine empfindlichen Füße hat, dem hat das nichts ausgemacht. Die nächst größeren Orte sind Midoun (ca. 7 km/3 Dinar) und Houmt Souk (ca. 20 km). Der Flughafen ist etwa 30 km entfernt. Je nach dem wie viele Hotels angefahren werden kann die Fahrt bis zu einer Stunde dauern. Einkaufsmöglichkeiten gibt es direkt im Hotel, auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein kleiner Supermarkt und ein Souvenierladen. Jedoch hat man auch die Möglichkeit links oder rechts vom Hotel in andere Shopping-Center zu gehen oder zu fahren. Man sollte aber bedenken, dass man sich in einem anderen Land befindet und ein Shopping-Center daher nicht mit einem uns bekannten zu vergleichen ist. Unterhaltungsmöglichkeiten in der Nähe haben wir keine gefunden. Es gibt ein Casino auf der ganzen Insel. Der Brüller war das aber nicht. Den Eintritt muss man in Dinar zahlen, aber drin darf man nur mit ausländischer Währung spielen. Ausflugsmöglichkeiten werden im Hotel angeboten. Wir haben jedoch die Ausflüge der Reiseleitung in Anspruch genommen. Somit stand auf unserem Programm die Piratenfahrt zu der Flamingoinsel (42 Dinar pro Person. Hier wird im Reiseführer des Veranstalters damit geworben, dass man dort Schnorcheln kann). Also uns hat die Fahrt nicht gefallen, das einzige was daran nicht ganz so schlecht war, war das Meer, andem wir die Möglichkeit zum baden hatten. Vielleicht ist noch erwähnenswert, dass uns diese Reise als Schnorchelurlaub angeboten wurde. Und die Information, dass man auf Djerba an verschiedenen Stellen schnorcheln kann, die reinste "LÜGE" ist. Als wir dies der Reiseleitung gesagt haben hat man uns das auch bestätigt, dass Djerba nicht für´s Schnorcheln geeignet ist. Jetzt waren wir aber schon dort. Auf die Frage, warum dann bei der Piratenfahrt das Schnorcheln mit angeboten wird wurde uns gesagt, dass das einfach im Reiseführer so übernommen wird, wie es die Veranstalter anbieten. Dann haben wir uns für eine Inselrundfahrt angemeldet. Wir wollten ja schließlich auch etwas von der Kultur usw. kennenlernen. Diese Fahrt dauert knapp einen halben Tag und kostet pro Person 28 Dinar). Da die Zeit sehr begrenzt war, haben wir an den verschiedenen Stellen nicht sehr viel Zeit gehabt und es ist teilweise alles sehr hektisch abgelaufen. Die Inselrundfahrt endete dann in Houmt Souk. Wo wir gleich beim Aussteigen vom Reiseleiter gesagt bekamen, dass der Bus um 12.35 Uhr abfährt und wer nicht pünktlich ist muss dann mit dem Taxi zurück zum Hotel fahren, aber das wäre ja nicht schlimm, da das Taxi nicht so teuer wäre. Wir haben uns dann entschlossen, ein Auto zu mieten und sind an einem Tag auf´s Festland gefahren. Im großen und ganzen war das sehr interessant. An unserem letzten Tag haben wir dann noch eine Jet-Ski Tour gebucht. (pro Person 100 Dinar oder 200 Dinar für ein Jet-Ski). Das war von 14 Tagen der schönste Tag auf Djerba. Wobei man Jet-Ski auch in anderen Ländern haben kann, daher war es nichts spezielles für die Insel an sich.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Der Internetzugang konnt von uns nicht genutzt werden, denn wenn wir ins Internet wollten, war meist die Verbindung nicht ausreichend vorhanden. Uns wurde dann gesagt, dass das auch die Computer an der Rezeption betrifft weil es an der Satelitenschüssel liegen würde. Der Pool war groß, über die Wasserqualität können wir uns nicht beschweren. Was hier aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Pool wohl nur mit Chlormittel usw. gereinigt wird, jedoch die Fugen teilweise am Innenrand mit einer grün-braunen Schicht überzogen waren. Die Liegestühle waren alt, aber ok. Genügend Schirme waren vorhanden, wobei hier auch einige defekt waren. Um einen Schirm aufzuspannen musste man ihn mit einem spitzen, langen, rostigen Nagel befestigen. Die Duschen am Pool haben zum Abduschen gereicht, jedoch sollte man sie aus hygienischen Gründen nicht ohne Badeschuhe betreten. Der Strand war, wie bereits schon oben geschrieben nicht wirklich sauber. Es lang viel Müll herum und es bilden sich nach und nach immer mehr Haufen mit Meergras und Kamel"kacke".


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlechtHotel ist schlechter als in der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2009
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jojo & Bine
    Alter:31-35
    Bewertungen:1