Das Hotel ist architektonisch wunderschön direkt am Sand-Kies-Strand gelegen. Mitten durch die Anlage zieht sich eine Poollandschaft, die nicht nur für Kinder interessant ist. Auch Erwachsene können wirklich schwimmen. Die Liegen am Pool sind knapp bemessen, daher wohl auch hier der allgemein bekannte "Handtuchreservierungswahn". Allerdings sind die Plätze, an denen man Liegen stellen könnte auch ausgereizt, weitere Liegen sind also nicht stellbar. Am Strand gibt es ausreichend Liegen und Sonnenschirme, den Liegen ist aber schon anzumerken, dass sie längere Zeit der Witterung ausgesetzt waren. Über das ganze Gelände verteilt finden sich auch mehrere Bars, in denen man viele All-inclusive Getränke (auch mehrere Cocktails) bekommen kann. Von Bar zu Bar und von Barkeeper zu Barkeeper schmecken die Cocktails unterschiedlich, aber wir fanden das nicht schlimm.
Die bereits erwähnte tolle architektonische Struktur der Anlage hat leider auch den Nachteil, dass es einige Zimmer gibt, die nicht sehr schön gelegen sind. Einige Zimmer haben ihre Terrassen abgegrenzt von den Laufwegen, andere unterhalb der Pools. Wir hatten während unseres Urlaubs 3 Zimmer. Das erste Zimmer war recht groß - allerdings über einen Kellergang, in dem sich die Hitze staute, zu erreichen. Zudem hatte es nur eine natürliche Lichtquelle: die Terrassentür. Die Terrasse lag genau an der Grundstücksgrenze zur Zubringerstraße und am Kinderspielplatz. Nachts wurde die Terrasse von einem Wassersprenger berieselt. Da es kein weiteres Fenster gab (auch nicht im Bad - dort auch keine Lüftung), das rauschende Abwasserrohr direkt über einem Kinderbett verlief, die Dusche defekt war (wurde repariert), der Jacuzzi defekt war (wurde auch repariert) und auch die Klimaanlage (deren Außenventilatoren auch auf der rd. 3qm großen Terrasse standen) nicht gut funktionierte, baten wir um ein anderes Zimmer. Dieses haben wir auch am dritten Tage bekommen. Es war zwar etwas kleiner als das erste, die Kinderbetten waren auch keine Betten, sondern Klappsofas, wir hatten auch nicht mehr zwei Waschbecken, sondern eines (reicht mir vollkommen), auch nicht mehr Badewanne (Jacuzzi) und Dusche separat, aber: im Kinderbereich ein Fenster und eine Terrasse - genauso groß wie in unserem ersten Zimmer. Dazu ein Fenster im Bad und am Schlafbereich eine weitere - rießengroße Terrasse. Es gab sogar für jeden einen Stuhl für den Außenbereich. Hier war das Zimmermädchen nicht so sehr um Reinigung bemüht, wie im ersten Zimmer - aber das passte schon und die Sagrotansprühflasche wollte ja auch nicht ungenutz wieder mit heim ;-) Leider hat irgendwann einer Maus das Zimmer genauso gefallen wie uns. Die muss wohl mal über die Terrassentür oder durch die Zimmertür mit hineingehuscht sein. Weder mit guten Worten, noch durch den Einsatz des Hotelpersonals war sie dazu zu bewegen, das Zimmer zu räumen. Also sind wir gegangen ;-) Dadurch konnte sie problemlos gefangen werden. An dieser Stelle noch einen Dank ans Hotelpersonal: nachdem wir bemerkten, dass wir einen Mitbewohner hatten, wurde gleich reagiert - leider war das Tierchen weiterhin da und meinte, meine Tasche anknabbern zu müssen. Diese habe ich umgehend ersetzt bekommen und wir verbrachten dann die letzten drei Nächte in einem Maisonettzimmer. Mitten in der Nacht wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir ein anderes Zimmer beziehen konnten.
Die Essensauswahl ist auf den ersten Blick vielfältig und abwechslungsreich. Das Frühstück wohl eher auf englischstämmige Gäste ausgerichtet. Weiße Bohnen zum Frühstück sind nicht gerade mein Fall. Auch die Auswahl an Wurst/Käse/Schinken war begrenzt: von jedem eine Sorte. Aber es gab ja auch noch Eier, Spiegeleier, Rühreier, Müsli, gebratenen Speck, Milchreis............ Unser Fazit: die ganze Bandbreite an möglichen Gästen abdecken zu wollen, ist nicht gut gelungen. Wir haben die Vergleichsmöglichkeit zu dem Hotel, in dem wir im Vorjahr waren - dort war zwar der Service nicht so super wie im Costa-Lindia, dafür die Speißenauswahl vielfältiger und das "Show"kochen gelungen. Mittags und Abends glichen sich die Speißen zu rd. 90%, so dass hier wenig Abwechslung vorhanden war. Geschmeckt hat es allerdings gut. Vor allem hat uns gefallen, dass es mittags im italienischen Restaurant prinzipiell (u.a.) Gyros gab!
An der Rezeption gibt es zwei Mitarbeiterinnen, die sehr gut Deutsch sprechen, eine weitere, die das Wichtigste versteht. Ansonsten kommt man mit Englisch gut zurecht. Die Freundlichkeit bleibt manchmal auf der Strecke - könnte aber auch daran liegen, dass die Mitarbeiter in der Rezeption die ganzen Beschwerden und Zimmerwechselwünsche der Gäste abbekommen. Und dies in manchmal wirklich unfreundlichem Ton (von Gästeseite). Dass die Mitarbeiter dann streckenweise selbst nicht so freundlich sind, wie man es von einem (wie es sich selbst nennt:) Luxushotel erwartet, ist menschlich verständlich aber unprofessionell. Sehr professionell ist hingegen das Personal im Restaurantbereich. Egal, ob Hauptrestaurant oder eines der Themenrestaurants. Hier sind alle sehr bemüht und freundlich. Das dürfte auch am Leiter dieses Berechs liegen, der augenscheinlich überall und gleichzeitig war und seine Leute im Griff hatte. Hier wurde auch permanent der Boden gewischt. Im Zimmer kam es darauf an. Da wir insgesamt 3 Zimmer während unseres Aufenthaltes hatten (nähers hierzu im Punkt Zimmer), ist uns aufgefallen, dass man die Zimmerreinigung nicht pauschalisieren kann. Dies kommt wirklich auf das jeweilige Personal, das dem Zimmer zugeteilt ist an.
Die Anlage liegt direkt am Strand, an welchem man auch Bananaboot und andere Wasserfunaktivitäten fahren kann. Zudem legt direkt neben dem Strand jeden Tag ein Boot an, mit dem man nach Lindos fahren kann. Ein Glasbodenboot lädt drei mal täglich zum Mitfahren ein. Natürlich alles gegen Entgelt, da dies Fremdanbieter sind und nicht dem Hotel angeschlossen. Lindos ist nur wenige Kilometer entfernt und außer über das Boot auch mit dem Bus oder mit einem Mietwagen zu erreichen
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Poollandschaft ist sagenhaft schön! Wie schon erwähnt, finden hier nicht nur die Kinder ihren Spaß. Dadurch, dass es so viele Pools gibt (mehr als die ausgewiesenen 5) sind diese auch nicht überlaufen (selbst nicht bei Vollbelegung des Hotels), sondern man findet immer genug Platz. Oft genug sogar einen Pool ganz für sich alleine. Selbst am Abend sind sie eine Augenweide durch die eingebauten Wasserfälle und die farbwechselnde Beleuchtung.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sandra |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 8 |


