Das Hotel ist sehr klein und überschaubar. Der Empfangsbereich erweckte auf uns erstmals einen sehr urigen Eindruck. Sehr zu empfehlen ist es, sich ein Bungalow zu mieten. Geht man durch das 'Village' der Bungalows, sieht man deutlich, wie viel Pflege und Liebe der Anlage zu Gute kommt. Neben Trauben wachsen auch Granatäpfel- und Carobbäume auf dem Anwesen, welche beim Vorbeigehen zum Naschen einladen. Dadurch, dass die Anlage sehr klein ist, ist sie nicht nur von der Größe, sondern auch von den Gästen her sehr überschaubar. Etwas, das wir auch als sehr positiv angesehen haben. Freies WiFi gab es auf dem Gelände, kostenlose Schirme und Liegen am Pool und am Strand. Der Altersunterschied lag, anders als erwartet, weniger im 'reiferen' Bereich; vielmehr waren 'jüngere' Gäste im geschätzten Alter von ca. 25-35 Jahre anzutreffen. (Reisezeit im August) Sehr auffällig war auch, dass es sich hauptsächlich um deutsche Gäste handelte. Was auf deutsch mit dem Personal nicht geklärt werden konnte, wurde auf englisch dann verständlich. Auf der Anlage gab es freien Internetzugang, wobei der Empfang um den Pool herum am Besten empfunden wurde. Für Kinder finde ich dieses Hotel dank fehlender Unterhaltungs- oder Spielmöglichkeiten eher ungeeignet. Wer absolute Ruhe will, ist hier richtig. Uns war es fast ein wenig zu ruhig, obwohl wir uns bereits auf Ruhe eingestellt hatten. Wer etwas von Kreta sehen will, sollte sich unbedingt um ein Mietauto kümmern. Auf den Bus und die Anschlussverbindungen ist kein Verlass. Wer mit dem Bus fahren will: Geduld und ausreichend Zeit einplanen. Er fährt zwar regelmäßig (quasi jede Std.), allerdings stets mit großer Verspätung. Die Steine am Strand heizen sich am Tag richtig heftig auf- unbedingt Badeschuhe einpacken! Anders verbrennt man sich die Füße. Es werden einem kurz nach der Anreise ein paar Ausflugsziele vorgestellt. (U.a. Spinalonga, Santorin, etc.) Reist man auf eigene Faust, kommt man deutlich billiger weg. Extratipp zu Spinalonga: nach Elounda (mit dem Bus -sehr umständlich- oder mit dem Auto) fahren und von dort aus den Boottransfer nutzen. Die Boote fahren alle halbe Stunde und man kann sich auf der Leprainsel selbst so viel Zeit nehmen, wie man will; p.P. 10 €, mit den Touritrips zahlt man 25 € p.P. und hat nur 1 Std. auf der Insel Schnorchel und Schwimmflossen sind bei dem traumhaften Wasser eine super Investition! Egal wo wir in Lassithi unterwegs waren, verstanden die Leute zum größten Teil deutsch. Anders kam man überall mit englisch super weiter.
Wir 'hausten' für 17 Nächte in dem Bungalow der Nummer 212. Er ist sehr klein geschnitten, aber man gewöhnt sich an die Größe. Neben einem Tresor (für Kunden von 'Jahn Reisen' kostenfrei) verfügt das Zimmer noch über eine Klimaanlage, einen Fernseher, Kommode, Beistelltischchen und einen Wandschrank. Der Bettüberzug war sauber und überhaupt ließ es sich sehr gut darin schlafen :) Das Bad war ausgestattet mit einer Dusche (in der es sich ohne Platzproblem duschen ließ). Einen Föhn gab es nicht; Handtücher wurden auf Wunsch täglich ausgewechselt. Das Waschbecken empfanden wir ein wenig unpraktisch: hatten immer wieder kleine Überschwemmungen, weil uns das Wasser überspritzte. Kann aber auch an uns gelegen haben :) Alles in einem: klein, überschaubar, fein :)
Wir hatten Halbpension gebucht, weswegen Frühstück und Abendessen inklusive waren. Ich bin der Meinung, dass das Essen absolute Geschmackssache ist. Insofern kann ich nur nach meinem / unserem Geschmack beurteilen, der leider nicht so ganz getroffen wurde. Während unseres 18-tägigen Aufenthalts aßen wir zwar immer zum Frühstück, am Abendessen nahmen wir nur geschätzte 5 Mal teil. Durch einen ausgehängten Essensplan wurde man bereits vor dem Abendessen über die Gerichte informiert. Das Essen war warm und essbar, wurde -vermutlich- nicht von einem gelernten Koch, sondern komplett privat angerichtet. Auswahl bestand durchaus, womit ich mich behaupten traue, dass im Grunde jeder etwas für seinen Geschmack finden müsste. Verwöhnt sollte man, was das Essen angeht, trotzdem nicht sein. Auffällig war, dass es immer sehr viel Süßes gab. (Den Marmor- und Schokokuchen zum Frühstück kann man nur empfehlen :P) Sauberkeit und Hygiene waren akzeptabel, haben wir allerdings auch schon besseres erlebt. Kam schon vor, dass wir eine Gabel oder einen Löffel austauschen mussten, da dieser nicht ganz sauber war. Eine gemütliche Terrasse machte es möglich, mit Blick aufs Meer zu essen. Sehr störend empfanden wir allerdings, dass wir als Nichtraucher die ganze Zeit während dem Essen von allen Seiten zugequalmt wurden. Mit dem Abräumen der Tische (auf der Terrasse) wurde sich teilweise viel Zeit gelassen, wobei es gerade frühs oft ein wenig unübersichtlich war, welche Plätze eigentlich frei waren und wo sich lediglich Nachschlag geholt wurde. Im Inneren befand sich immer genügend freier Platz zum Sitzen.
Egal ob es sich um die Besitzer oder die Angestellten handelte: das Personal war immer gut gelaunt, grüßten immer freundlich, wirkten sehr bemüht, interessiert und offen. Man fühlte sich gleich wohl und gut aufgehoben. Im Falle eines Anliegens wurde sofort (mit viel Verständnis) reagiert.
Was bereits in vielen anderen Bewertungen zu lesen war, kann ich nur bestätigen: Wer Ruhe haben will, ist hier zu 100% richtig, da sich in Koutsounari wortwörtlich 'Fuchs und Hase gute Nacht sagen'. Abgesehen von zwei benachbarten Hotelanlagen gibt es 3 Souvenirgeschäfte, 2 x Autoverleih und eine Bushaltestelle. Mit dem Bus gibt es die Möglichkeit, nach Ierapetra zu fahren. Dort gibt es die Hafenmeile entlang eine ganze Reihe Restaurants zur Auswahl, ebenso etliche Souvenirgeschäfte und einen Markt am Wochenende (Samstag). Für junge Leute gibt es dort auch Clubs, allerdings haben wir diese nicht ausprobiert. Dass der Bus mit 15 Minuten Verspätung 'gut' in der Zeit liegt, muss einem bewusst sein. Kam auch schon vor, dass wir 45 Minuten warten mussten. Sehr zu empfehlen ist an dieser Stelle der Autoverleih von Jiannis. Ab 40 Euro pro Tag kann man sich Vollkaskoversicherte Autos ausleihen (lediglich Reifen und Unterboden sind nicht mitversichert); die Verträge sind komplett auf deutsch. Im Umkreis von Koutsounari bzw. in Lassithi gibt es durchaus einiges zu entdecken. (Spinalonga, die Zeus Höhle in Psychros und den Sarakina Canyon können wir z.b. sehr empfehlen!!)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport und Unterhaltung gibt es in dieser Anlage nicht. Der 'giechische Abend' am Dienstag kann vielleicht noch zum Unterhaltungsprogramm gezählt werden. Was die anderen Gäste so toll daran fanden, ist uns allerdings nicht wirklich verständlich. Sportmöglichkeiten sind, von dem Hotel zugehörigen Strandabschnitt, nur 200 Meter weiter möglich: Bananaboot, Reifenschlepp, Jetski etc. wurde am benachbarten Strand neben Tretbooten angeboten. Weiteres Unterhaltungsprogramm gäbe es sonst erst wieder in Ierapetra. Der Pool der Anlage war sauber und überschaubar. In ihm plantschten zumeist Kinder, für die es in der ganzen Anlage sonst nichts weiter interessantes gab. Im Vergleich zum Meer war das Wasser selbst im August sehr frisch. Sonnenschirme und Liegen gab es am Pool, wie auch am Strand kostenlos zur Genüge. Während unseres Aufenthalts waren viele Einheimische am Strand vor Ort, doch hatte man trotzdem nie Probleme, ein Plätzchen zu finden. Das Wasser ist genial und wirklich sehr rein und klar. Generell auf Kreta. Schnorchel und Schwimmflossen sind für die paar Euro eine gute Investition!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im August 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tanja |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |


