Die Rezeption bestand aus unfreundlichen, unmotivierten 3 Deutschsprachigen und 1 Griechen, der Deutsch nur schwer verstand. Im Hotel gab es überhaupt keine Infos über das Hotel an sich, es gab nirgends Hinweise wo sich Toiletten befinden, schon gar nicht am Pool. Dort fanden wir lediglich 2 Toiletten, die noch nicht einmal als das ausgeschildert und nicht verschließbar waren. Die Poollandschaft, vermeintlich das Beste an diesem Hotel, sah an sich sehr schön aus. Sie war sehr groß, Platz für viele Urlauber und mit schönen Sprudeln. Aber als wir abends gesehen haben, was die Poolreiniger dem Wasser zugesetzt haben, ist uns das Baden gehen wirklich vergangen. Einmal haben wir das hochgiftige Etwas (lt. Deklaration) auch unabgeschlossen stehen sehen, für jeden zugänglich, vor allem für Kinder! Sehr gefährlich. Die Auflagen am Pool wurden einmal abends mit Wasser sauber gespritzt, was leider bis zum nächsten Tag nicht getrocknet ist und man den ganzen Tag auf einer nassen Liege verbrachte. Ein paar Tage war es etwas windiger. So windig, dass es einige Liegen, Auflagen und Tische in den Pool geweht hat. Aber anstatt sie einfach wieder herauszuziehen sind sie die gesamte Nacht im Pool geblieben. Erst gegen Mittag(!) des nächsten Tages hat sich jemand dafür verantwortlich gefühlt und sie aus dem Wasser gezogen. Auch die leichten Plastikbecher, die es am Pool nur gab, wehten ständig ins Wasser. An der Poolbar wurde als eine Art Snack trockener Kuchen angeboten. Es gab 3 verschiedene Sorten, wobei das Angebot nicht wechselte. Schlimm daran war nur, es gab keine Kuchenzange, sondern er wurde von den Kellnern (unter anderem einem ca. 14 jährigen Jungen) mit der Hand in eine Papierserviette gegeben. An Teller war nicht zu denken, denn die müsste man ja abwaschen. Und wenn der Kaffee alle war, dann gab es eben keinen mehr. Außerdem musste man oft sehr lange anstehen, um bedient zu werden. Viel zu wenig Platz und Personal für die vielen Menschen, die bedient werden wollten. Ein vorhandener kompletter Trakt für die Mittagsversorgung am Pool wurde nicht genutzt. Schade, vielleicht hätte es dann etwas anderes, als jeden Tag nur die gleichen trockenen Sandwichs gegeben. Es gab eine Disco im Blue Lagoon. Diese Disco lief nachts so lautstark, dass man kaum schlafen konnte. Und als die vielen Jugendlichen nachts die Disco mit starkem Lärm verließen, spätestens da war man wieder wach. Hin und wieder haben sie sich auch zum Planschen im Pool wieder getroffen und das mitten in der Nacht, obwohl es eigentlich sogar Security dafür gab, das zu verhindern. Nur wo steckten die? Die Internetecke war einige Tage defekt und extrem überteuert. Da das Hotel ab diesem Jahr ein wirkliches 4 Sterne Hotel sein soll, das Personal komplett gewechselt sein wird, etwas aus dem Strand gemacht wird, der Rest des Hotels noch ausgebaut wird, denke ich kann man dort eher Urlaub machen als im Jahr 06. Dann ist es vielleicht empfehlenswert.
Für die Fernbedienung der Klimaanlage und des Fernsehers sollten jeweils 20€ Deposit hinterlegt werden, da sie anscheinend, von den sonst eher jungen Gästen mitgenommen wurden. Hätten uns nicht andere Gäste durch Zufall am letzten Abend gesagt, dass man diese beiden Fernbedienungen noch am Vorabend bis 22Uhr zurückgeben muss, um sein Geld zurückzubekommen, hätten wir am nächsten Morgen nichts bekommen, da sie nachts keine Kasse haben. Und dann hätte man einfach mal 40€ verschenkt. So etwas darf einfach nicht passieren. Darauf muss man hingewiesen werden! Im Hotelzimmer hing im Bad ein loses Kabel (zwar abisoliert) aus der Wand und es gab keine Steckdose im Bad. Sehr ungewöhnlich. Außerdem war noch überall der Baustaub an den Fliesen zu sehen. Der Stromausfall war eine weitere Krönung dieses „tollen“ Urlaubes. Nicht nur, dass der Strom ausfiel, es gab auch kein Wasser mehr. Und das in den Morgenstunden, wo man zum Frühstück wollte, damit man noch was zu essen bekommt, da es ja kein Spätaufsteherfrühstück gab und um Punkt 9: 30Uhr die Tür geschlossen und alles restlos weggeräumt wurde. Normalerweise verfügen Hotels über Notstromaggregate, aber dieses wohl nicht.
All Inclusive bedeutete wohl hier something Inclusive, denn Cappuccino, Eis, Espresso und Cocktails waren ausgeschlossen. Man konnte sie käuflich erwerben, jedoch gab es nirgendwo Preislisten dafür. Als alkoholisches gab es nur Wein, Bier, Ouzo, Wodka und Brandy. Das sollen alle nationalen alkoholischen Getränke sein? Das Restaurant: Dieser riesige Raum glich eher einer Kantine. Zumindest von der Lautstärke her. In der zweiten Woche musste man sogar das Restaurant wieder verlassen, da es so überfüllt war, dass man keinen Platz mehr gefunden hat. Es herrschte Selbstbedienung bei allen Mahlzeiten, was an sich ja in Ordnung ist, aber sich selbst den Tisch mit Besteck eindecken zu müssen, das haben wir noch nirgends erlebt. Manchmal waren die Kellner so flink, dass man wenn man vom Buffet zum Tisch zurückkam, einen leeren Tisch vorfand und man sich erneut mit Getränken und Besteck versorgen musste. Das Essen war schlichtweg schlecht. Nicht nur, dass noch nicht ganz leere Schüsseln mit den neuen vermengt wurden, sondern total fettes Bauchfleisch wurde als Schweinesteakdeklariert. Das ist das wohl billigste Fleisch was es gibt. Die Pommes waren einfach nur ekelig und der Fisch war jeden Tag der gleiche nur anders hergerichtet und das in einem Land wo es sehr guten Fisch geben sollte! Das Obstangebot war ein Witz. Es gab jeden Tag Melone, nur Melone! Gemüse (Rosenkohl oder Mohrüben), das es zum Mittag gab, fand man am Abend auf dem Salatbuffet wieder und zwar mit einem undefinierbraren weißen Dressing!?! Das Nachspeisebuffet war ebenfalls lächerlich. Jeden Tag gab es den gleichen Süßkram. Keinen Kuchen sondern nur labbrigen Pudding, der in sich zusammenfiel sobald man ihn berührte. Beim Frühstücksbuffet gab es nur eine Sorte Tee, keine heiße Schokolade! Es gab nur Weißbrot, keine Brötchen und jeden Tag die gleiche Wurst und die gleiche eine Sorte Käse. Ein Toaster hat auch gefehlt!
Da das Hotel im nächsten Jahr wohl ein wirkliches 4*Hotel werden soll und das ganze Personal dann ausgetauscht wird, ist klar, warum sie solch wenig Enthusiasmus an den Tag gelegt haben. Die jungen Kellner im Restaurant zogen ein Gesicht, waren sehr unfreundlich und sehr unmotiviert. Das Reinigungspersonal machte nur sehr oberflächlich sauber. Wir mussten sogar mit anschauen, wie eine Frau von den Reinigungskräften sich erst einmal im Nachbarzimmer aufs Bett setzte und sich eine Zigarette angesteckte.
Das Hotel liegt in der Nähe von Kos Stadt. An sich recht gut gelegen. Der Strand, wenn man es so nennen konnte, war sehr schmal, steinig, felsig, dahinter war ein Wall mit Steinen, Müll und ähnlichem und gehörte nicht zum Hotel. Wenn man auf dem Steg Richtung Meer ging, stiegen ekelhafte Gerüche neben einem auf, denn scheinbar verlief dort eine Art Abwasser vorbei. Man konnte sich am Strand Liegen und Strandschirme mieten, wobei sie dort unter Strandschirm Holzboxen für 1, 50 Euro verstanden. Strandbenutzung für uns unmöglich.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Bei der Animation sagte man uns ziemlich deutlich, sie seien für uns nicht zuständig, wir seien zu alt. Später merkten wir auch warum, denn Saufspiele wie Ländersaufen oder Pub Touren, Eiswürfelweitspucken oder ähnliches passen wirklich nicht in unsere Ansprüche. Und bei ca. 80% nur jungen Leuten/Paare wundert man sich darüber dann auch nicht mehr. Aber es kam noch schlimmer, denn als „die Alten“ am großen Pool oder „Gammelfleisch“ betitelt zu werden, muss man sich doch wohl nicht bieten lassen. Bei den Wochenrückschauen wurde sich öffentlich vor den neuen Gästen über die abgereisten Gäste lustig gemacht und dies meist unter der Gürtellinie.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andrea |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


