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Nemo (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2008 • 3-5 Tage • Sonstige
Ansprechender Bau mit Jugendherbergsverpflegung
3,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Der Bauzustand des Hotels ist altersgerecht (erbaut 2006); von außen erweckt die Anlage in Verbindung mit der Sternenzahl, die sie schmückt, gewisse Erwartungen, die aber nicht erfüllt werden. Während unserem Aufenthalt waren vorwiegend mittelalte oder ältere Paare aus Deutschland zu Gast. Die Zimmer für Bucher von Clever-Tours lagen im DG; Schreibtisch, Internetzugang etc. nicht vorhanden. Das Hotel war über den genannten Veranstalter nur mit HP buchbar, was sich als gravierender Nachteil herausstellte. Da Frühstücksraum und Hotelbar im Souterrain liegen, herrscht dort eine nur durch künstliches Licht zu vertreibende Dunkelheit. Die Atmosphäre war von einer Art, dass jeder Gast sich nach dem Früstück schnellstmöglich und auch bei kühlem Wetter nach draußen setzte und von uns nie ein Gast an der Hotelbar gesichtet wurde. Es gibt am Gardasee interessantere Orte mit besseren Hotels (Etwa Hotel Gardesana in Torri del benaco).


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmergröße war ausreichend, der Sanitärbereich sehr ordentlich. Auch die Reinigung funktionierte hervorragend.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Die Gastronomie ist eine einzige Katastrophe und wird nach meinen Erfahrungen allenfalls noch von dem Niveau einer Bundeswehrkantine in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts unterboten. Zum Frühstück gab es steinharte Aufbackbrötchen und Schwarzbrot. Als Belag war neben Marmelade und Honig aus Krankenhauspackungen lediglich immer der gleiche Käse, Kochschinken und Salami verfügbar. Der einzige Lichtblick waren hart gekochte Eier und Croissants. Der angebotene Fruchtsaft hatte eine Saftanteil von geschätzt 10 bis 15 %. Insgesamt in einem Viersterne-Hotel völlig unangemessen. Noch schlimmer war allerdings das im Restaurant Rubino Rosso einzunehmende Abendessen. Der "Insalata" war bestenfalls Hasenfutter und bestand lediglich aus grünen Blättern und geraspeltem Rotkraut. Der nachfolgende Nudelgang war zwar sättigend, aber auf dem kulinarischen Niveau eines Fertignudelgerichts von Aldi. Secondo piatti war der Gipfel: an einem Abend ein hauchdünn geschnittes Fleischstück mit Panade und Kartoffelpürree aus dem Beutel; am anderen Abend lauwarmes, ebenso dünnes Fleisch mit Tomatensauce und halbkalten Succini. Wir haben auf weitere Inanspruchnahme der Halbpension verzichtet und die reichhaltige Gastronomie um den See genutzt.


    Service
  • Eher schlecht
  • Was in diesem Hotel funktioniert, ist die Zimmerreinigung. Hier gab es nichts zu beanstanden. Ansonsten war von Service nicht viel zu verspüren. Das Frühstück ist eine weitgehende Selbstbedienungsangelegenheit mit zentral bereit gestellten Pumpkaffeekannen. Das Abendessen wird in einer ca. 10 m entfernt gelegenen Pizzeria eingenommen.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • In Manerba fehlt die touristische Infrastruktur, die die bekannteren Orte am Gardasee auszeichnet; die wohl mit dem Hotel entstandene Piazza Donna Silvia, an der das Hotel liegt, stellt sich zumindest Ende April als toter Ort dar. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten sowie eine gewisse Gastronomie findet man frühestens in Salo (Entfernung ca. 8 km).


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Ein Pool war da; die Frage seiner Benutzung stellte sich für uns nicht, weil wir uns den Gardasee ansehen wollten.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im April 2008
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Nemo
    Alter:41-45
    Bewertungen:1