Ein Hotel kann nur so gut sein, wie sein Manager. Obwohl die Bewertungen vor der Buchung größtenteils positiv waren, war das Hotel bis auf die Lobby sehr verwahrlost und an vielen Stellen heruntergekommen. Von kühl wirkenden Fluren und Zimmernüber absolut kalte und kaputte Poolsbis hin zu einseitigem Essen am Buffet und gefühltem Dosenfutter mit abgestandenen Getränken in den Themen-Restaurants. Hygienestandards scheint es auch nicht zu geben.
- ZimmergrößeGut
- SchlafqualitätEher schlecht
- SauberkeitSchlecht
3 verschiedene Kissenhärten im Bett - immerhin. Auch die Größe der Junior Suite ist echt toll. Aber das sollte eine Junior Suite auch sein. Der Zimmerservice hat meistens die Getränke in der Minibar aufgefüllt. Die Zimmerdecke war gezeichnet von Überresten und Blutflecken toter Insekten. Ein wirklich toller Anblick zum Start in den Tag und vor dem Schlafengehen. Das Zimmer war viel zu dunkel. Es kam kaum Tageslicht hinein. Das lag daran, dass hinter den Fenstern eine überdachte Terrasse war, hinter der ein halb überdachter Balkon lag, vor dem auch noch ein Baum stand. Die natürlichen Holzelemente im Zimmer wurden mit einem grau-weiß überstrichen, wodurch das Zimmer sehr kalt wirkte. Es gab keine Slipper auf dem Zimmer. Strandtücher wurden abends getauscht. Dabei wirkte der Zimmerservice recht aufdringlich, was das Thema Trinkgeld angeht. Es wurden jeden Tag alle Handtücher gewechselt, auch wenn nicht darum gebeten wurde. Nachhaltig kennt man also auch nicht. Aber was die Manager nicht stört, kann auch nicht umgesetzt werden.
- EssensauswahlSehr schlecht
- GeschmackSchlecht
Ambiente beim Essen
- Shorts & T-Shirt
Wir hatten beide eine Lebensmittelvergiftung und haben jeweils zwei Tage auf dem Zimmer verbracht. Das hatten wir beide noch nie, obwohl wir bereits in einigen asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Ländern unterwegs waren. Auch in Ägypten hatten wir bislang keine Probleme. Für schlechte Hygiene beim Essen ist Ägypten aber auch bekannt. Das Wasser für gekochte Eier war das gleiche, in dem auch Poached Eggs gemacht wurden. Klingt nicht dramatisch, bedeutet aber übersetzt "Überreste von Hühnerkacke im Essen". Das Buffet ist recht einseitig, ob Frühstücksbuffet oder Abendbuffet. Was man da vor sich hat, muss man manchmal raten. "Soßensoße" und "jwkelkwjwpjekwjjw" sind nur zwei Beispiele. Auch in den à-la-carte Restaurants steht nicht unbedingt drauf, was drin ist. Koriander scheint hier überhaupt das Lieblingsgewürz zu sein, da es sich bei vielen Speisen reingeschlichen hat. Das Besteck und auch die Tischdecken waren häufig dreckig -was der Restaurantleiter, der mit neuen Tischdecken herumlief, gesehen hat, aber dennoch ignorierte. Hauptsache der Stammplatz vom Manager ist sauber. Wir hatten auch mehrmals kaputte oder sehr verschmierte Gläser. Die Stühle in den Restaurants waren sehr durchgesessen. Das einzig richtig gute war die Pastastation, bei der man sich jegliche Zutaten aussuchen konnte. Das Essen in den à-la-carte Themen-Restaurants war gefühlt Dosenfutter. Beispiel Asia-Restaurant: Die Wan-Tan Suppe hatte nur im entferntesten etwas mit der Suppe zu tun, die man in China oder in chinesischen Restaurants bekommt. Das Thai-Curry hatte nichts mit einem Curry zu tun. Dazu gab es abgestandene Getränke. Scheinbar hat dort keiner gearbeitet, der das jeweilige Thema wirklich kochen kann. Tagsüber haben die Restaurants bis 15 Uhr geöffnet. Danach kommt man nur noch an einer Bar an etwas trostloses zu Essen. Und das bei All-Inclusive.
- DeutschkenntnisseEher gut
Bester Service
- Woanders
Das Personal war freundlich und nett. Vor allem der Service am Strand. Nur der Zimmerservice war etwas aufdringlich mit dem Trinkgeld.
- Öko-ErlebnisSchlecht
Das einzige was ich wirklich bemerkt habe, war, dass die Handtücher ausgetauscht wurden, obwohl wir das nicht wollten und obwohl die Hinweise zur Nachhaltigkeit im Zimmer angebracht waren
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Wellness
Aktivitäten am Strand
- Schnorcheln
"Strand" würde ich das gar nicht mal nennen. Es war aufgeschütteter Kies, auf dem (für den kalten Dezember) ausreichend Sonnenliegen und Sonnenschirme standen. Dann kam eine künstlich angelegte Mauer aus Steinen, sodass man nur an definierten Stellen über Treppen ins Wasser gehen konnte. Dort sind an den meisten Stellen Wasserschuhe notwendig, weil im Wasser überall teils scharfe Steine sind. Selbst im Wasser gab es definierte Bereiche, die man betreten/"beschwimmen" konnte. Schwimmen ging kaum, da in dem definierten Bereich selten das Wasser auch wirklich tief bzw. steinfrei war.
- Lärmpegel im HotelSchlecht
Auch im Spa-Bereich ist das Wasser meistens kalt. Es gab nur einen kleinen Pool der warm war. Selbst der Jacuzzi war kalt
Unerwartete Kosten
- Nein, keine unerwarteten Kosten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Reisegrund: | Strand |
| Veranstalter: | ETI |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Fabian |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 4 |


