Urlaub exklusiv
Die teuersten Hotels Monacos – das macht sie so besonders
Mit einer Fläche von nur zwei Quadratkilometern gehört das Fürstentum Monaco zu den kleinsten Ländern. Doch seine Hotellandschaft mit vier 5-Sterne-Palasthotels und drei 4-Sterne-Hotels zählt zu den exklusivsten in Europa.
Wir zeigen Dir sechs von diesen Luxushotels, die durch Lage, Geschichte, Exklusivität, Kulinarik und außergewöhnliche Servicekonzepte herausstechen – und bei der High-Society besonders beliebt sind.
Hôtel de Paris Monte-Carlo
Prestigeträchtiger Palast
Die Adresse sagt schon alles: Place du Casino. Das gesellschaftliche und architektonische Zentrum von Monte-Carlo, mit Blick auf Hafen und Fürstenpalast. Hier steht seit 1863 das bekannteste Spielcasino Europas und gegenüber thront das Hôtel de Paris wie ein Palast – direkt an der Formel-1-Rennstrecke beim Grand Prix von Monaco. 1864 öffnete das Haus als erstes Grandhotel Monacos seine Türen. Zu den Stammgästen zählen seither Staatsoberhäupter, Royals sowie Film-, Opern- und Sportstars. Mit seinen 206 luxuriösen Zimmern, darunter 41 Junior-Suiten, 48 Suiten und sieben Diamond-Suiten steht es als das Symbol für die Luxushotellerie an der Côte d’Azur. Einige Suiten tragen Namen der Fürstenfamilie, wie die Princess Grace Suite (983 Quadratmeter auf zwei Etagen) oder die Prince Rainier III Suite (größte des Hauses mit eigenem Infinity-Pool).
2019 wurde der historische Palast komplett modernisiert: Dabei blieb die Belle-Époque-Fassade erhalten, innen treffen historische Stuckdecken auf zeitgenössisches Design. Das Hotel beherbergt auch einige der renommiertesten Restaurants der Gegend, natürlich mit Sterneküche und gigantischem Weinkeller. Gästen des 5-Sterne-Hauses steht das renommierte 6.600 Quadratmeter große Spa der Thermes Marins Monte-Carlo zur Verfügung, mit präventiven Gesundheitsbehandlungen, Pools und Sportangeboten. Genauso wie die Fitnessmöglichkeiten klingen auch die Übernachtungspreise nach Superlativen: angeblich bis zu 40.000 Euro.
Hôtel Hermitage Monte-Carlo
Grandhotel mit berühmtem Glasdach
Gustave Eiffel, der Architekt des Eiffelturms, versah das prunkvolle Gebäude um 1900 für immer mit einem Markenzeichen: Eine Buntglaskuppel, deren stählerne Konstruktion den Wintergarten überspannt und ihm ein ständig wechselndes Lichtspiel schenkt. Architektonisch gesehen gehört das Hermitage ebenfalls zu den monegassischen Palasthotels – prunkvoll und diskret zugleich. Es befindet sich nur wenige Gehminuten vom Casino-Platz entfernt, gegenüber dem Hafen Port Hercule, mit Blick auf die Altstadt und das Mittelmeer. Die 277 Zimmer (darunter 53 Junior Suiten, 22 Suiten und 13 Diamond Suiten) sind im Rokoko-Stil eingerichtet, mit Mosaik- und Marmorböden sowie privaten Balkonen mit Blick auf Stadt oder Meer. Eleganz und Opulenz pur.
Zum Sommer 2026 wurden die neue Bar namens Gustave unter der Glaskuppel sowie sieben der Diamond-Suiten neu gestaltet: mit Details wie Versailles-Parkett, seltenem Calacatta-Marmor in den Bädern und Baccarat-Kristallarmaturen. Darunter die Suite Princely mit 283 Quadratmetern und drei Terrassen und die Suite Presidential (151 Quadratmeter, zwei Terrassen), die sich auch zu einer Residenz mit vier Schlafzimmern kombinieren lassen – Preis auf Anfrage. Auch kulinarisch herrscht in dem traditionsreichen 5-Sterne-Hotel höchstes Niveau: Es gibt zwei Sterne-Restaurants (französische Bistroküche und japanisch-französische Haut-Cuisine). Hausgäste haben (wie im Hôtel de Paris auch) Zugang zur Therme Marins Monte-Carlo sowie zum Privatclub des Monte-Carlo Beach mit olympischem Schwimmbecken.
Hôtel Métropole Monte-Carlo
Karl Lagerfelds Pool
Nur wenige Schritte vom Casino entfernt, mitten im Nobelviertel Carré d'Or, liegt das Hôtel Métropole hinter einer Belle-Époque-Fassade. Der französische Innenarchitekt Jacques Garcia, bekannt für seinen opulenten, historisierenden Stil, hat hier die 102 Zimmer und Suiten ausgestattet: viel Gold, verspielte Muster, schwere Stoffe und Kristallleuchter in Kombination mit modernster Technik. Eine der Top-Unterkünfte ist das 240 Quadratmeter große Penthouse Carré d'Or mit seiner 110 Quadratmeter großen Panoramaterrasse – Blick aufs Meer und auf den Place du Casino.
Einen Kontrast zu Garcias Stil setzte Karl Lagerfeld: Der Modedesigner entwarf den Pool (einer von nur zweien weltweit), die umliegenden Gärten und Loungebereiche, umrahmt von einem monumentalen Fresko aus 15 hinterleuchteten Glaspaneelen, das die Irrfahrt des Odysseus erzählt. Auch kulinarisch zeigt das 5-Sterne-Palasthotel zwei unterschiedliche Ansätze: Das Sterne-Restaurant Les Ambassadeurs by Christophe Cussac setzt auf mediterrane Aromen, das japanische Yoshi auf gehobene Fusionsküche. Auch für Fitnessmöglichkeiten und Entspannung ist gesorgt: Im hauseigenen Spa Métropole by Guerlain mit Sauna, Dampfbad, Caldarium und Eisbrunnen.
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Hotel Monte-Carlo Beach
Eleganz an der Riviera
Villa am Meer: Seit 1929 verkörpert das 5-Sterne-Hotel Monte-Carlo Beach den Geist der Goldenen 1920er-Jahre. Seine insgesamt 41 Zimmer und Suiten liegen am privaten Sandstrand in der Bucht von Roquebrune-Cap-Martin, rund drei Kilometer von Monte-Carlo entfernt, was genau genommen bereits französisches Staatsgebiet ist. Dennoch zählt das Strandhotel offiziell zu den insgesamt vier monegassischen Palasthotels. Stars wie Marlene Dietrich, Balletttänzer Rudolf Nureyev oder Karl Lagerfeld genossen hier Luxus und Leben am Beach in geschützter Privatsphäre zwischen Meer und Pinienwald. Der Modezar bevorzugte die weiße Villa La Vigie, ein dazugehöriges Gebäude, das auf einem Felsen thront.
2009 erneuerte die iranisch-französische Innenarchitektin India Mahdavi das Interieur mit klaren, ruhigen Formen in Art-déco-Anklängen mit Ockertönen der Region. Am beheizten Meerwasserbecken werden Wassergymnastik- und Aquabike-Kurse angeboten. Es gibt auch zwei Padel-Plätze, einen modernen Fitnessbereich und Wassersportmöglichkeiten sowie den angeschlossenen legendären Monte-Carlo Beachclub. Letzterer zählt Coco Chanel zu einer seiner ersten Stammgäste. Kulinarisch hat das Hotel auch nur das Beste zu bieten – das Sterne-Restaurant Elsa sowie drei weitere Restaurants. Kinder sind im Monte-Carlo Kids Club by Petit VIP willkommen.
Fairmont Monte-Carlo
Das Formel-1-Hotel
Blick vom Zimmer auf die Fairmont Hairpin: Mit nur etwa 44 Stundenkilometern nehmen die Fahrer die berühmteste und langsamste Kurve der Formel 1, die direkt an dem 4-Sterne-Hotel Fairmont vorbeiführt. Wer einen sogenannten Hairpin Room bucht, blickt vom eigenen Balkon direkt auf die Ideallinie. Die Grand-Prix-Suite mit drei Terrassen bietet noch mehr Ausblick: Formel-1-Strecke und Yachthafen. Gracia Patricia von Monaco, die frühere Schauspielerin Grace Kelly, ließ das Haus 1974 angeblich als bewusst modernen Gegenentwurf zum historischen Hôtel de Paris errichten – für ein jüngeres, internationales Publikum. Seither ragt es auf Stelzen übers Meer. Mit knapp 600 Zimmern, Suiten und Residenzen ist es das größte Hotel Monacos.
Die Dachterrasse im siebten Stock ist das Herzstück des Luxushotels: zwei Pools, umgeben von drei Restaurants mit jeweils eigenem Charakter – von japanisch über südamerikanisch und französisch zu italienisch. Auf dem Rooftop befindet sich auch einer der international bekannten Nikki Beach Clubs. Tagsüber dominiert Loungemusik, abends legen DJs zum Champagner am Pool auf. Fantastischer Ausblick über Monaco und das Mittelmeer inklusive.
Monte-Carlo Bay Hotel & Resort
Zwischen Garten, Lagune und Meer
Wahnsinns-Wasserlandschaft: Mitten in der rund fünf fußballfeldgroßen Gartenanlage des Monte-Carlo Bay Hotel & Resort leuchtet eine künstlich angelegte, türkisfarbene Lagune mit Sandboden hervor – kein anderes Hotel in Monaco hat eine vergleichbare Wasserlandschaft zu bieten. Das 4-Sterne-Resort befindet sich auf einer Landzunge mit direktem Meerzugang im Stadtteil Larvotto, dem modernen Gegenpol zur historischen Innenstadt.
Vom Baustil her verzichtet das 2005 eröffnete Resort auf Stuck und Verzierungen: Mit geraden Linien und Symmetrien stellt es einen Gegenentwurf zu den verschnörkelten Belle-Époque-Bauten der Palasthotels dar. Oder wie es sich selbst bezeichnet: schick und lässig, modern und zeitlos. Die meisten der rund 330 Zimmer haben Meerblick. Zur Topkategorie gehört zum Beispiel die Diamond Suite Eleven im elften Stock. Eine Suite ist sogar nach Tennisstar Rafael Nadal benannt, der die Rolex Monte-Carlo Masters elfmal gewann — das Hotel ist offizieller Austragungspartner des Turniers. Das SPA Clarins & myBlend bietet Hightech-Beauty-Behandlungen ebenso wie eine Vielzahl an Massagen, Sauna und Hammam an. Wassersport wird groß geschrieben: von Parasailing über Wakeboarden und Stand-up-Paddling bis hin zu E-Foils und Bootsverleih. Drei Restaurants bieten unterschiedliche Küchen an: karibisch-mediterrane Fusionsküche mit zwei Sternen ausgezeichnet, Bistro- und mediterrane Küche. Abends führt ein direkter Zugang zum Nachtclub Jimmy'z, seit 1971 einer der bekanntesten Clubs Monacos.
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