Berg Kazbek, Georgien © myshkovsky/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
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Aktivurlaub

10 atemberaubende Nationalparks in Georgien

Vom Hochgebirge bis ans Schwarze Meer: In Georgien gibt es bereits 15 Nationalparks mit einer unheimlich breit gefächerten landschaftlichen Vielfalt, die NaturliebhaberInnen am besten wandernd entdecken. Inzwischen gibt es ein Besucherzentrum, Wander- und Radstrecken, organisierte Kajaktouren, Vogelbeobachtungen, Ausritte mit Pferden und Erlebnisangebote für Kinder mit den Rangern. Dennoch ist alles noch sehr ursprünglich. Das Abenteuer in der Natur steht im Mittelpunkt – sportlich-herausfordernd bis gut schaffbar für die ganze Familie.

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Algeti-Nationalpark, Georgien © Alice Wanwarameth/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Algeti-Nationalpark, Georgien © Alice Wanwarameth/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Algeti-Nationalpark

Auszeit im malerischen Grün mit der Familie

Sanfte Bergkuppen und blühende Wiesen zeichnen den Algeti-Nationalpark in Georgien aus und geben ihm eine romantische Note. Besonders für Familien lohnt sich der Ausflug in die Natur. Direkt beim Besucherzentrum gibt es einen Hochseilgarten unter schattigen Bäumen, wo Groß und Klein ihren Mut beweisen können. Außerdem gibt es einen rund 16 Kilometer langen Rundweg, beeindruckende Schluchten am Fluss und in luftigen Höhen die Ruinen der Festung Kldekari. Praktisch: Mit dem Auto ist der Algeti-Nationalpark von Tiflis innerhalb einer Stunde erreichbar.

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Borjomi-Kharagauli-Nationalpark, Georgien © rchphoto/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Borjomi-Kharagauli-Nationalpark, Georgien © rchphoto/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Borjomi-Kharagauli-Nationalpark

Weitläufiges Paradies für Wanderfreudige

Wälder und Weitblicke: Der Borjomi-Kharagauli-Nationalpark gehört zu den größten Nationalparks Georgiens und umfasst eine Fläche von mehr als 145 Fußballfeldern. Entsprechend braucht es ein wenig Kondition, um die scheinbar endlosen Wälder zu erkunden. Die meisten der Wanderwege sind mehrtägige Trails mit Camping- und Feuerplätzen unter freiem Himmel. Daher ist es ganz gut, ein wenig Outdoor-Erfahrung mitzubringen. Wer keine Lust auf ein längeres Abenteuer in der Natur hat, kann auch organisierte Reit- oder Radtouren buchen.

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Im Winter sind die geführten Schneeschuhwanderungen magisch.

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Javakheti-Nationalpark, Georgien © Aleksandra Tokarz/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Javakheti-Nationalpark, Georgien © Aleksandra Tokarz/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Javakheti-Nationalpark

Stippvisite bei den Flamingos

Storch im Anflug! Die Seen und Feuchtgebiete auf dem Plateau im Javakheti-Nationalpark sind beliebte Landeplätze für Vögel. 140 verschiedene Vogelarten brüten und rasten an den Gewässern. Darunter sind sogar Flamingos, die sich unter anderem auf Georgiens größtem See namens Paravani niederlassen. Beim Besucherzentrum können AusflüglerInnen Ferngläser ausborgen. Beim Wandern entlang des Ufers kann neben den Rast- und Picknickplätzen auf eigenen Birdwatching-Aussichtstürmen das Treiben am Wasser und in der Luft beobachtet werden. Besonders beliebt sind Fliegenfischen oder Tagesausflüge mit dem Rad.

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Kintrishi-Nationalpark, Georgien © k_samurkas/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Kintrishi-Nationalpark, Georgien © k_samurkas/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Kintrishi-Nationalpark

Meeresluft in den Bergen

Im Kintrishi-Nationalpark sorgt das Wetter für magische Wandermomente. Denn zwischen dem Schwarzen Meer und dem Gebirge Atschara-Imereti bleibt gern die feuchte Luft hängen. Wolken legen sich malerisch über das Tal und geheimnisvoll steigt der Nebel vom Waldboden auf. Entsprechend grün und frisch ist es beim Wandern in der Schlucht und hoch oben über den Baumwipfeln. Je nach Kondition und Zeit gibt es zwei schöne Wanderrouten: Ein Tag sollte für den Ausflug zur malerischen Steinbogenbrücke Tamaria eingeplant werden, zwei Tage braucht es für die Route zum Tbikeli-See. Auf beiden Strecken gibt es Camping- und Picknickbereiche. Unterwegs sind Wasserfälle, Ruinen und Kirchen zu sehen. Aber richtig beeindruckend ist der Wald selbst: Viele der Bäume sind mehr als 300 Jahre alt.

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Kolkheti-Nationalpark, Georgien © Paata Vardanashvili/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Kolkheti-Nationalpark, Georgien © Paata Vardanashvili/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Kolkheti-Nationalpark

Amazonas-Stimmung und Delfine

Geduld und Glück. Spielt beides zusammen, gibt es im Kolkheti-Nationalpark gleich drei verschiedene Delfinarten zu sehen. Denn der Nationalpark reicht direkt bis an das Schwarze Meer und bietet eine faszinierende Landschaft aus Meer, Seen und Flüssen. Groß und Klein begeistern sich schnell für die bequeme Motorboottour entlang der naturbelassenen Ufer des Paliastomi-Sees und des Pichori-Flusses, bei dem richtig tropische Stimmung aufkommt. Überall ist es grün und feucht. Überall raschelt und zwitschert es. Deshalb wird die Gegend gerne als der Amazonas von Georgien bezeichnet. Herrlich entschleunigend sind die Kajaktouren auf den ruhigen Gewässern, bei denen es Vögel, Insekten und Wassertierchen zu sehen gibt. Im Frühling und Herbst kommen zum vielfältigen tierischen Treiben auch noch Tausende Zugvögel hinzu, die das riesige Feuchtgebiet als Rastplatz schätzen. Für romantisch veranlagte Paare und Familien mit kleinen Kindern ist der Kolkheti-Nationalpark ein tolles Ausflugsziel.

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Lagodekhi-Nationalpark, Georgien © EvaL/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Lagodekhi-Nationalpark, Georgien © EvaL/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Lagodekhi-Nationalpark

Unterwegs im Osten Georgiens

Wasserfall, Bergsee oder Ruinen im Wald? Einer der Höhepunkte im Lagodekhi-Nationalpark ist sicher der rund 40 Meter hohe Ninoskhevi-Wasserfall. Allerdings ist der Weg nichts für GelegenheitswanderInnen, sondern erfordert aufgrund der rutschigen Steine schon Trittfestigkeit und Kondition. Ebenfalls schweißtreibend ist die Wanderung zum Rocho-Wasserfall oder hinauf zum See der schwarzen Steine, wo es unterwegs unvergessliche Ausblicke auf den Kaukasus gibt. Wer mehrtägige Wanderungen mit dem Rucksack liebt, ist im Lagodekhi-Nationalpark gut aufgehoben. Weniger anstrengend, aber ein genauso unvergessliches Erlebnis sind die organisierten Reittouren durch den Nationalpark, der an Russland und Aserbaidschan grenzt.

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Mtirala-Nationalpark, Georgien © Alex1975K/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Mtirala-Nationalpark, Georgien © Alex1975K/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Mtirala-Nationalpark

Fliegend durch den subtropischen Wald

220 Meter lang den Wind in den Haaren spüren und über den Waldboden fliegen: Mit der Zipline im Mtirala-Nationalpark ist das möglich. Dazu gibt es einen Hochseilgarten mit einem einfacheren Familienbereich und einer etwas herausfordernderen Route für Erwachsene. Nach dem Auspowern kann der subtropische Wald mit seinem Artenreichtum aus der Nähe bestaunt werden. Spannend: Es gibt im Nationalpark besonders viele verschiedene Rhododendron-Arten. Wer gerne wandert, folgt dem Tsivtskaro-Trail für zwei Tage. Gestartet wird direkt beim Besucherzentrum, von dort geht es fast 1.000 Höhenmeter bergauf zu einer einfachen Holzhütte mit Wasserquelle in der Nähe. Auf dem Rückweg kommen geübte WanderInnen an einem Wasserfall vorbei.

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Pshav-Khevsureti Nationalpark, Georgien © k_samurkas/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Pshav-Khevsureti Nationalpark, Georgien © k_samurkas/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Pshav-Khevsureti Nationalpark

Im Reich der Steine und Leoparden

Der Pshav-Khevsureti-Nationalpark liegt mitten im Kaukasus-Gebirge und ist geprägt von der rauen Bergwelt. Leoparden, Bezoarziegen, Ture, Braunbären, Luchse und Rotwild haben hier ihr Rückzugsgebiet. Um den Lebensraum der seltenen Tiere zu schützen, wurde der Nationalpark gegründet. Deshalb erkunden BergfreundInnen die Region am besten bei einer geführten Wanderung oder gemeinsam mit einem erfahrenen Bergführer oder einer erfahrenen Bergführerin.

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Ein bekanntes Naturdenkmal sind die Roshka-Felsen!

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Tbilisi-Nationalpark, Georgien © Amit Kumar Bharti/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Tbilisi-Nationalpark, Georgien © Amit Kumar Bharti/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Tbilisi-Nationalpark

Stadtflucht in die Natur

Schnell mal weg in die grünen Wälder: Vom Zentrum in Tiflis sind es gerade einmal 20 Kilometer bis in den Tbilisi-Nationalpark. Vor allem an heißen Sommertagen ist ein Ausflug in den Wald angenehm kühl und erfrischend. Es gibt Camping- und Picknickbereiche für die ganze Familie zum Entspannen unter dem schattigen Blätterdach. Wer aktiv sein möchte, folgt dem rund zehn Kilometer langen Wanderweg beim Fluss Gldanula. Rund um den Nationalpark liegen zudem mehrere interessante Klöster und Dörfer. Eine schöne Kombination von Kultur und Natur.

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Vashlovani-Nationalpark, Georgien © EvaL/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Vashlovani-Nationalpark, Georgien © EvaL/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Vashlovani-Nationalpark

Wüstenlandschaft vor verschneiten Gipfeln

Gazellen wie in der afrikanischen Steppe und karge Felsformationen wie in den amerikanischen Nationalparks: Eine Mischung aus beidem ist der Vashlovani-Nationalpark im Osten Georgiens. Hier herrscht ein trockenes Klima. Entsprechend wirkt die Landschaft wie aus einer anderen Welt. Am einfachsten lässt sich diese bei geführten Ein- oder Zweitageswanderungen erkunden. Dabei wird das Fernglas angesetzt, um seltene Tiere zu beobachten, und beim Fliegenfischen die Angel ausgeworfen. Ein Nationalpark für echte Naturmenschen.

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