Ksamil Beach, Albanien © Alex Waltner - stock.adobe.com
© Alex Waltner - stock.adobe.com

Strandurlaub

Die 6 schönsten Strände in Albanien

Türkisfarbenes Wasser, feine Strände und Olivenhaine: Albanien ist ein tolles Urlaubsziel, vor allem in den Sommermonaten. An der 340 Kilometer langen Küste des Landes liegen zahlreiche Traumstrände, die von gleich zwei Meeren umspült werden: dem Adriatischen und dem Ionischen. Die Grenze verläuft unterhalb der Küstenstadt Vlora. Der 80 Kilometer lange Abschnitt bis zur griechischen Grenze trägt den klangvollen Namen Albanische Riviera. Klingt vielversprechend? Ist es auch! In diesem Artikel stellen wir Dir 6 Traumstrände an der Riviera vor.

Einen Tipp haben wir vorweg: Es gibt zwar Busse und Taxiunternehmen in Albanien, es lohnt sich jedoch, ein Auto zu mieten – am besten eins mit Allradantrieb.

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Ksamil beach, Albanien © TATIANA - stock.adobe.com
Ksamil beach, Albanien © TATIANA - stock.adobe.com

Ksamil Beach, Provinz Vlora

Der Schöne ganz im Süden

Auf einer Halbinsel kurz vor der griechischen Grenze liegt Ksamil. Die kleine Stadt ist von traumhaften Stränden umgeben und die griechische Insel Korfu ist nur eine einstündige Fährfahrt entfernt. Ksamil Beach schmiegt sich an eine kleine Landzunge „mitten“ in der Stadt. Er ist der wohl meistfotografierte Strand der Riviera und von Touristen heiß geliebt. Das Wasser ist sauber und es werden Liegen und Sonnenschirme vermietet. Rundherum haben sich eine Menge guter Restaurants und Cafés angesiedelt. Wenn Du Dir ein Paddelboot oder Kajak leihst, kannst Du zu den vier unbewohnten Inseln hinüber paddeln. In der Hochsaison wird der Strand von RettungsschwimmerInnen überwacht. 

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Gjipe beach, Albanien © zm_photo - stock.adobe.com
Gjipe beach, Albanien © zm_photo - stock.adobe.com

Gjipe Beach, Provinz Vlora

Zwischen fantastischen Felsen

In einer kleinen abgelegenen Bucht umgeben von riesigen Klippen liegt der Strand Gjipe. Er gilt als einer der besten Strände des Landes, ist jedoch nicht ohne Aufwand zu erreichen. Wer zu dem Strand zwischen Jalë und Dhermi möchte, muss eine mindestens 30-minütige Wanderung auf sich nehmen. Die Mühen lohnen sich aber garantiert. Das Wasser ist klar, der Sand fein und der Strand selbst in der Hochsaison selten überfüllt. Es gibt ein paar Strandbars, in denen man einfach und lecker essen kann und sogar einen Campingplatz, auf dem man sich ein Zelt leihen und oft auch spontan übernachten kann.

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Livadhi beach, Albanien © Andrew Mayovskyy - stock.adobe.com
Livadhi beach, Albanien © Andrew Mayovskyy - stock.adobe.com

Livadhi Beach, Provinz Vlora

Der Riesenstrand

In einer großen, von grüner Vegetation üppig verzierten Bucht bei Himara liegt Livadhi Beach. Der Sandstrand ist 1,3 Kilometer lang und an manchen Stellen bis zu 100 Meter breit. Der Strand wird gerne und gut besucht und kann vor allem an den Sommerwochenenden voll werden. Rund um den Strand haben sich einige Hotels, Bars und Restaurants angesiedelt. Sie bieten alles, was das UrlauberInnenherz begehrt: Eis, Erfrischungsgetränke und leckeres Essen. Wer in Himara übernachtet und gerne wandert, kann den Weg zum Strand zu Fuß zurücklegen. Ein wunderschöner Pfad führt in etwa einer Stunde zum Livadhi Beach.

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Drymades beach, Albanien © wildman - stock.adobe.com
Drymades beach, Albanien © wildman - stock.adobe.com

Drymades Beach, Provinz Vlora

Der Geheimtipp unter den Stränden

In der Nähe von Dhërmi, in einer ruhigen kleinen Bucht, liegt der Drymades Beach. Das Kuriose: Der abgeschiedene Strand wird von einer Felsformation in zwei Hälften geteilt. Auf der einen Felsenseite besteht der Strand aus kleinen Kieselsteinen, auf der anderen aus goldfarbenem Sand. Beide Seiten werden von RettungsschwimmerInnen überwacht. Rund um den Strand haben sich ein paar Beachresorts angesiedelt und einige Bars, in denen abends ordentlich für Stimmung gesorgt wird. Wer gerne Platz hat, ist an diesem Strand gut aufgehoben, denn selbst in den heißen Sommermonaten ist hier wenig los. Das wundert ein wenig, die Sonnenuntergänge an diesem Ort sind spektakulär.

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Porto Palermo, Albanien © photomaticstudio - stock.adobe.com
Porto Palermo, Albanien © photomaticstudio - stock.adobe.com

Porto Palermo, Provinz Vlora

Für SchnorchlerInnen

Zwischen Himara und Qeparo erstreckt sich die große Bucht Porto Palermo. Mittendrin liegt die gleichnamige Halbinsel, die von Felsen- und Kiesstränden gesäumt ist. Das Wasser in der Bucht ist schön klar und wer gerne schnorchelt, kann hier zwischen den Steinen rote Seesterne, Seeigel und Skorpionfische entdecken. Es lässt sich aber auch wunderbar Sonnenbaden. Ein Plätzchen dafür gibt es fast immer, denn die Strände sind wenig frequentiert. Neben einem kleinen Café liegt auf der Halbinsel auch die gut erhaltene Festung von Porto Palermo. Sie soll 1804 von dem osmanischen Herrscher Ali Pascha von Tepelena erbaut worden sein. Den Bauherrn trifft man heute noch in der Festung an. Er wurde auf einem beeindruckenden Wandgemälde verewigt.

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Qeparo beach, Albanien © A Daily Odyssey - stock.adobe.com
Qeparo beach, Albanien © A Daily Odyssey - stock.adobe.com

Qeparo Beach, Provinz Vlora

Strandbesuch mit einem kleinen Abenteuer

In einer großen, von Bergen umrahmten Bucht zwischen Lukova und Himara liegt Qeparo. Der Ort ist bei Einheimischen wie Touristen beliebt und begeistert mit seiner hübschen Steinarchitektur und einem über 1,5 Kilometer langen Strand. Der ist von einer genauso langen Promenade eingerahmt, an der viele gute Restaurants und Bars liegen (genügend Bargeld mitnehmen, es gibt keine Geldautomaten). Das Wasser ist lange flach und dadurch wunderbar für Familien mit kleineren Kindern geeignet. In der Hochsaison wird der Strand von Rettungsschwimmern überwacht. Auf dem Berg etwa 2,5 Kilometer oberhalb von Qeparo liegt ein halb verlassenes Dorf. Ein Spaziergang durch den hübschen Ort ist wie ein Gang durch längst vergangene Zeiten.

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