St. Ursula
Köln/Nordrhein-WestfalenNeueste Bewertungen (6 Bewertungen)
Goldene Kammer
St. Ursula ist eine romanische Kirche. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert. Bekannt ist sie durch ihre berühmte “Goldene Kammer”. Sie ist das größte Beinhaus nördlich der Alpen. Hier befinden sich die sterblichen Überreste von mehr als 10.000 Menschen. Im Inneren beeindruckt sie durch ihren gotischen Chor. Adresse: Ursulapl. 24, 50668 Köln Geodaten: WXW3+7J Köln
Kirche St. Ursula mit der Goldenen Kammer
Die Kirche St. Ursula gehört zu den zwölf großen romanischen Basiliken Kölns. Sie befindet sich am Ursulaplatz / Dechant-Löbbel-Platz (ca. 700 Meter nordwestlich vom Dom bzw. ca. 600 Meter nordwestlich vom Hauptbahnhof / Bahnhofsvorplatz). St. Ursula wurde im 12. Jahrhundert als Nachfolge älterer Kirchenbauten erbaut. In der Folgezeit erfolgten diverse Veränderungen an und in der Kirche. Das Kloster, zu dem St. Ursula gehörte, wurde 1802 im Rahmen der Säkularisation aufgelöst, die Kirche blieb jedoch erhalten. 1920 wurde St. Ursula zu einer „Basilica minor“ erhoben. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche St. Ursula weitgehend zerstört und es blieb eigentlich nur eine Ruine übrig. Der Wiederaufbau von St. Ursula zog sich bis in den 1970-er Jahre hin. So wurde auch die „Goldene Kammer“, die Schatzkammer von St. Ursula mit vielen Ursulareliquien, ebenfalls in den 1970-er Jahren restauriert. HINWEIS: die Kirche / Basilika St. Ursula am Ursulaplatz / Dechant-Löbbel-Platz NICHT verwechseln mit der ca. 600 Meter entfernten Ursulinenkirche St. Corpus Christi in der Machabäerstraße.
Reliquienkammer mit menschlichen Gebeinen
Die romanische Basilika hatten wir bei unserem Besuch fast für uns. Dabei ist die Kirche sehenswert. Der Innenraum ist eher etwas schlicht gehalten, besonders fanden wir die Reliquienkammer - ein großer, hoher Raum mit Reliquien und menschlichen Gebeinen an den Wänden.
Dreischiffige Emporenbasilika
Die römisch-katholische Kirche St. Ursula ist eine romanische Basilika. 1920 wurde sie zur Basilica minor erhoben. Sie ist eine dreischiffige Emporenbasilika, mit massivem Westturm, Vorhalle und Langschiff. Diese sind romanisch geprägt. Beim Chor handelt es sich um einen frühgotischen Anbau. Im Krieg wurde die Kirche teilweise zerstört. Zwischen 1949 und 1972 wiederaufgebsaut. Adresse: Ursulapl. 24, 50668 Köln Geodaten: WXW3+7J Köln
Zentrum des mittelalterlichen Reliquienkults
Die Kirche ist der bretonischen Königstochter Ursula geweiht, die der Legende nach im 4. Jahrhundert auf dem Rückweg von einer Wallfahrt nach Rom durch Köln gekommen sein, das seinerzeit von den Hunnen belagert war. Ursula und ihre Gefährtinnen sollen von den Hunnen getötet worden sein. Die Legende Martyrium der heiligen Ursula wurde immer weiter ausgeschmückt und führte dazu, dass im 13. Jahrhundert auf einem römischen Gräberfeld, wo seit dem 4. Jahrhundert die Märtyrerinnen verehrt wurden, eine Kirche errichtet wurde. Bei den Bauarbeiten an der Kirche und auch in deren Nachbarschaft wurden immer wieder Gebeine gefunden, die der Legende und dem Kult um dieses Martyrium immer wieder neuen Aufschwung gaben und den Reliquien in der Kirche hinzugefügt wurden. In der Kirche St. Ursula zeigt sich die Bedeutung des mittelalterlichen Reliquienkults besonders deutlich. Die in St. Ursula verehrten Reliquien verloren im religiösen Leben Kölns und bei den die Stadt besuchenden Pilgern erst dann ihre Vorrangstellung, als die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln gebracht wurden.
St. Ursula
Die Basilika Sankt Ursula hat eine ganz besondere Bedeutung für die Stadt Köln. Sie gehört nicht nur zu den berühmten zwölf romanischen Kirchen der Stadt, sondern ist Frucht der Legende der Heiligen Ursula, die symbolisch sogar ins Kölner Stadtwappen aufgenommen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kirche wieder zur Ruine, ab 1949 wurde jedoch schon mit dem Wiederaufbau begonnen. Die von 1999 bis 2005 andauernde Umbauphase machte auch den Äbstissinnenchor und das Marienschiff wieder zugänglich. Außerdem wurde die „Goldene Kammer“. Sie kostet 2 Euro Eintritt, ist aber sehr sehenswert. .