St. Stephan
Mainz/Rheinland-PfalzNeueste Bewertungen (6 Bewertungen)
St. Stephan mit großer Kunst von Marc Chagall
Die Kirche St. Stephan in Mainz befindet sich in der Kleinen Weißgasse 12, ca. 800 bis 900 Meter südwestlich vom Marktplatz, bzw. ca. 600 bis 700 Meter nordwestlich von der Zitadelle. Die Geschichte der Kirche reicht bis in das 10. Jahrhundert zurück. Die Kirche verfügt über einen schönen Kreuzgang, den man sich unbedingt einmal anschauen sollte. Aber das, wofür St. Stephan bekannt ist, sind die sogenannten Chagall-Fenster. Neun dieser Fenster wurden durch Marc Chagall gefertigt. Nach dem Tod von Marc Chagall im Jahr 1985 wurden die restlichen Fenster durch Charles Marq, mit dem Marc Chagall lange Jahre zusammenarbeitete, fertiggestellt.
St. Stephan mit den Chagall-Fenstern
Die Kirche St. Stephan in Mainz wurde im Jahr 990 durch Erzbischof Willigis gegründet. Die heutige Kirche entstand zwischen 1267 und 1340, sie wurde aber im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert. Im Zweiten Weltkrieg wurde St. Stephan bei den Luftangriffen durch die Alliierten mehrfach getroffen und schwer beschädigt. Die Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut (jedoch wurden die ursprünglichen Gewölbe vom Chor und vom Langhaus nicht wieder hergestellt, sondern durch eine flache Holzdecke ersetzt. Gleich nach dem Eingang zur Kirche trifft man auf eine Kopie des Büstenreliquiars des Annahauptes. Wenn man bei St. Stephan ist, so sollte man auch den interessanten Kreuzgang aufsuchen. Berühmt wurde die Kirche St. Stephan jedoch besonders durch die sogenannten „CHAGALL-FENSTER“. Ab 1978 wurden die Fenster von St. Stephan durch Marc Chagall (geboren 1887, gestorben 1985) neu gestaltet. Bis zu seinem Tod 1985 schuf Marc Chagall insgesamt neun Fenster für den vorderen Teil der Kirche (das bekannteste dieser Fenster ist die Versuchung von Adam und Eva im Paradies). Nach dem Tod von Marc Chagall wurden die restlichen Fenster von St. Stephan durch Charles Marq (geboren 1923, gestorben 2006) fertiggestellt (Marc Chagall arbeitete über viele Jahre hinweg mit Charles Marq, einem französischer Glasmachermeister und Seniorchef des Glasateliers Jacques Simon in Reims, zusammen). Der Besuch von St. Stephan, einschließlich Kreuzgang und den Chagall-Fenstern, ist kostenlos, jedoch spricht nichts gegen eine freiwillig Spende.
Helfer >Freundschaft Frankreich und Deutschland
Diese Kirche ist Mainz eine Berühmtheit, sodaß auch Gäste und Touristen aus aller Welt hierher pilgern um dieses "Blaue Licht" durch Marc Chagalls Arbeiten, bewundern können. Trotz des Unheils im II. WK, als die Kirche fast ganz zerstört wurde, jedoch nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde. Die heutige Kirche hat man im gotischen Stil aufgerichtet, sie wurde auf den Fundamenten einer im Jahr 990 errichteten Basilika gestaltet. Chagall wollte die damalige schwierige Lage der ehemaligen Kriegsgegner, durch seine Arbeit zur Versöhnung aufbauen.Sicher auch die Situation der deutschen Grausamkeiten gegenüber den Juden, zur Einsicht des deutschen Volkes. Da es gerade zur Zeit einen französischen-deutschen Film gibt , der die Zusammenarbeit von General de Gaulle und Konrad Adenauer in seinem Haus in Lothringen zum Thema hat, führte zu der Unterzeichnung im Èlysèe-Vertrag im Jahr 1963,dort wurde ja die deutsch-französische Freundschaft besiegelt. Der Film trägt den Titel " Ein Tag im September". So gesehen ist auch Chagalls Arbeit hilfreich gewesen. Denn auch heute hat der Künstler überall ein hohes Ansehen.
St. Stephan in Mainz und seine Chagall Fenster
Der Mainzer Dom ist zwar das größte Gotteshaus in Mainz, aber eine kleinere Kirche etwas entfernter auf der Anhöhe nimmt dem Dom aus touristischer Sicht seinen Rang. In St.Stephan befinden sich die einzigen Kirchenfenster, die Chagall in Deutschland geschaffen hat. 1973 hat der damalige Pfarrer sich an Marc Chagall gewandt, den Künstler, der mit seinem Können die Biblische Botschaft in seiner Kunst umgesetzt hat. So entstanden für die Mainzer Stephanskirche mehrere Fenster. Von 1973 bis 1978 hat der Schaffensprozess gedauert bis das erste Fenster eingebaut wurde. Kommt man heute - am besten an einem sonnigen Tag - in die Kirche, empfängt einen eine tief-blaue, beruhigende Atmosphäre. Es ist wunderschön diesen Eindruck, den das Licht bewirkt, tief in sich aufzunehmen um sich dann auf eine genauere Betrachtung einzulassen. Im Westchor sind kleine Fenster eingebaut, die ein anderer Künstler, Charles Marq, geschaffen hat und die mit den Chagallfenstern wunderbar harmonieren. Unser Tipp: Wann immer sie nach Mainz kommen, das Guttenberg Museum besuchen oder etwas Anderes unternehmen…vergessen Sie nicht, St. Stephan einen Besuch abzustatten – die Chagall Fenster dort sind so schön anzuschauen.
Wünderschön gestaltete Chagall-Kirchenfenster
Besonders schade war an diesem Tag dass es nicht sonnig war um die dennoch beeindruckenden Kirchenfenster gestaltet von Marc Chagall zu bewundern. Aber wert den Anstieg etwas hinauf zur katholischen Kirche St. Stephan. Eine schlichte Kirche mit schönem Kreuzgang und in strahlendem leuchtenden Blau die leuchtend gestalteten Kirchenfenster von Chagall. Eine Sehenswürdigkeit neben dem Dom die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die Kirche mit den Fenstern von Chagall
Die katholische Pfarrkirche Sankt Stephan wurde auf der höchsten Erhebung von Mainz errichtet. Die um 990 zunächst aus Holz errichtete Kirche wurde ab 1043 in Stein ausführt und über mehrere Hundert Jahre erweitert und ausgebaut. Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg bei Bombenangriffen völlig zerstört und brannte bis auf die Außenmauern nieder. Heute ist der wieder aufgebaute Kirchenbau an sich nicht der Anziehungspunkt für die vielen Besucher, die es nach St. Stephan zieht, sondern es sind die von Marc Chagall gestalteten Kirchenfenster. Die in verschiedenen Blautönen gehaltenen Langhausfenster zeigen biblische Gestalten und Szenen und sind eine ganz besondere Attraktion. (siehe auch die Seite „Chagall Fenster“ bei Holidaycheck - https://www.holidaycheck.de/pi/chagall-fenster/3bf9b781-933c-383d-9061-4d395b206d22)