Overstolzenhaus
Köln/Nordrhein-WestfalenNeueste Bewertungen (5 Bewertungen)
Eines der ältesten Häuser von Köln
DIieses Haus gehört zu den ältesten Gebäuden von Köln,es ist ein gut erhaltenes Patrizierhaus in der Rheingasse 8. Erbaut hat es die Tochter des Gottschalk Overstolz im Jahr 1230. Sie hatte den Ritter von Schunen geheiratet, der den Namen Overstolz annahm. Somit war er dann Schöffe am Gericht und somit für die Kölner eine wichtige Person. Das Haus wurde somit von den Erben immer bewohnt . Zweimal sollte das Haus in der Familientradition abgerissen werden, die Stadt hatte es dann im Jahr 1838 gekauft. Nach der Restaurierung wurde es der Industrie und Handelskammer zur Verfügung gestellt. Die Kölner Börse war von 1843 - 1932 hier angesiedelt. Im Jahr 1900 hatte man Umbauten gemacht. Im II. Wk. wurde das Haus am 30. Mai 1942 zerstört, aber 1952 wieder aufgebaut. Seit dem Okt. 1990 ist dann die Kunsthochschule für Medien hier eingezogen. Zu den Personen die einen Kunstpreis bekamen, war auch der Fotograf Henri Cartier-Bresson, ein Franzose, welcher immer mit einer deutschen Leica-Camera arbeitete.
Sehenswertes Gebäude aus dem 13. Jahrhundert
Bei dem Gebäude in der Kölner Altstadt-Süd handelt es sich wohl eines der ältesten Gebäuden der Stadt. Das Patrizierhaus hat eine sehenswerte Fassade - schönes Fotomotiv.
Wahrscheinlich um 1230 erbaut
Eines der ältesten Häuser Kölns ist das Overstolzenhaus, das wahrscheinlich um das Jahr 1230 errichtet wurde und somit auf eine ca. 800-jährige Geschichte zurückblicken kann. Es ist zudem das letzte, noch heute vorhandene romanische Patrizierhaus Kölns. Das Overstolzenhaus verfügt über eine prächtige, sehenswerte Giebelfassade.
Sehenswertes Patrizierhaus mit Stufengiebel
Das Overstolzenhaus in Köln in der Rheingasse 8 ist eines der ältesten Häuser Kölns (zusammen mit dem Dreikönigenhaus aus Trier wird das Overstolzenhaus auch als das älteste, noch heute erhaltene Patrizierhaus Deutschlands bezeichnet). Beeindruckend ist die Fassade des Gebäudes mit seinem imposanten Treppengiebel. Man geht davon aus, dass das Kölner Overstolzenhaus um das Jahr 1230 durch Blithildis Overstolz errichtet wurde. Blithildis Overstolz war die Tochter von Gottschalk Overstolz, der als der Stammvater der Overstolz-Dynastie gilt. Blithildis Overstolz heiratete den Ritter Werner von der Schuren, der bei der Hochzeit seinen Familiennamen ablegte und den Familiennamen Overstolz annahm. Ursprünglich trug das Haus den Namen „Haus zur Scheuren“. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten diverse Veränderungen, auch was die Eigentumsverhältnisse betrifft. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch das Overstolzenhaus schwer beschädigt. Jahre nach dem Krieg erfolgte ein aufwändiger Wiederaufbau.
Overstolzenhaus
Das Overstolzenhaus gehört zu den größten Patrizierhäusern in Deutschland. Beeindruckend gut erhalten ist auch die unverwechselbare Außenfassade des Hauses. Schon von weitem fällt die Fassade des Gebäudes mit dem imposanten Treppengiebel ins Auge; ebenso die Doppelarkaden-Fenster in den Obergeschossen. Seit 1990 beherbergt das Overstolzenhaus die neugeschaffene "Kunsthochschule für Medien" und im Nebengebäude die "Deutsche Gesellschaft für Photographie".