Justizpalast
München/BayernNeueste Bewertungen (8 Bewertungen)
Justizpalast mit interessanter Ausstellung
Als meine Tochter und Enkeltochter auf Besuch in München waren, besuchten wir die Ausstellung zur “Weißen Rose“ im Justizpalast. Im Jahr 1943 war der Justizpalast Schauplatz der Prozesse gegen die Mitglieder der Weißen Rose. Eine Dauerausstellung im Gebäude erinnert an die studentische Widerstandsgruppe. Das Justizgebäude befindet sich in der Prielmayerstraße 7, schräg gegenüber vom Karlsplatz. Der Justizpalast wurde in siebenjähriger Bauzeit von dem Architekten Friedrich von Thiersch (1852 -1921) im neubarocken Baustil errichtet. Der Justizpalast wurde am 10. Mai 1897 von Prinzregent Luitpold seiner Bestimmung übergeben. Der Justizpalast in München war damals der größte Monumentalbau Bayerns, Im Zweiten Weltkrieg im Monat Oktober 1944, wurde der Justizpalast durch Bomben schwer beschädigt, wobei die Kuppel und das Treppenhaus zerstört wurden. Der Wiederaufbau nach 1945 erfolgte originalgetreu, nur das Innere und das Treppenhaus wurden vereinfacht nachgebaut. In der ersten Etage befindet sich die modellierte Statue des Prinzregenten Luitpold.. Besonders beeindruckt waren wir von dem herrlichen Lichthof im Justizpalast mit seinen prachtvollen Treppenaufgängen. Im Lichthof des Justizpalasts befindet sich in circa 67 Meter Höhe eine gewaltige Glaskuppel. Die Treppenaufgänge erstrecken sich über vier Stockwerke. Das Treppenhaus wird aufgrund seiner architektonischen Einmaligkeit oft als Kulisse für Filmaufnahmen genutzt. So wurden auch einige Szenen des bekannten Filmes „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ im Jahr 2005 an Originalschauplätzen in München u.a. im Justizpalast gedreht. Nebenbei erwähnt, da ich mich bereits im Jahr 2005 im Ruhestand befand, spielte ich als Komparse bei einigen Filmen mit. Auch im Film Sophie Scholl hatte ich eine kleine Rolle als Komparse, Ich hatte die Rolle eines Wehrmachtsangehörigen, der die Treppen im Justizpalast zum 2.Stock hinauflaufen musste. Diese Szene ist im Film kaum sichtbar. Viele Szenen des Filmes wurden aber im Großen Sitzungssaal im Münchner Rathaus gedreht. Der Große Sitzungssaal wurde als Schauplatz für den Prozess genutzt, in dem Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst am 22. Februar 1943 zum Tode verurteilt wurden. Wie man in Geschichtsbüchern nachlesen kann, fanden zwei „Prozesse“ der Nazis gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“im Justizpalast im ehemaligen Sitzungssaal 216, dem heutigen Sitzungssaal 253, im Jahr 1943 und 1944 statt. Im Sitzungssaal 253, wo 1943 die Schauprozesse unter Vorsitz des sogenannten Blutrichters Roland Freisler gegen Mitglieder der Widerstandsgruppe stattfanden, wurde am 22. Februar 2024 die “ Dauerausstellung Willkür „ Im Namen des Deutschen Volkes „offiziell eingeweiht. Der Sitzungssaal umfasst Informationstafeln, die den Ablauf der Prozesse sowie die Biografien der Widerstandskämpfer (u.a. Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst) darlegen. Beim ersten Weiße-Rose-Prozess am 22. Februar 1943 wurden Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst zum Tode verurteilt. Bei dem zweiten Weiße-Rose-Prozess am 19. April 1943 wurden Willi Graf, Alexander Schmorell und Kurt Huber zum Tode verurteilt. Außerdem waren elf Personen aus dem Umfeld der Weißen Rose angeklagt, von denen zehn Haftstrafen erhielten. Am 13. Oktober 1944 fand noch ein weiterer Prozess gegen Unterstützer in Donauwörth statt. In diesem Prozess wurde Hans Konrad Leipelt zum Tode verurteilt. Der Volksgerichtshof verhängte insgesamt sieben Todesurteile und dreizehn überwiegend lange Freiheitsstrafen. Sehr interessant fanden wir auch die Informationstafeln vor dem Sitzungssaal, hier wurde u.a. erklärt wie die NS-Diktatur den demokratischen Rechtsstaat mit präziser Exaktheit aushöhlte. Nach über 80 Jahren sollte man sich schon Gedanken machen, was geschieht, wenn Autokraten regieren und die Demokratie abschaffen wollen. Wir können auf jedenfalls diesen Gedenkraum mit der Dauerausstellung empfehlen. Der Eintritt ist frei, man sollte jedoch auf die Besuchszeiten achten. Es wird eine Sicherheitskontrolle am Eingang durchgeführt..
Der Justizpalast, gegenüber vom Stachus
Der Justizpalast von München befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Karlsplatz, dem Stachus. Schon vom Stachus aus hat man einen guten Blick zum Justizpalast, der Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Es ist ein recht großer Gebäudekomplex.
Mit Ausstellung zur Erinnerung an die Weiße Rose
Der prächtige Justizpalast von München befindet sich in der Prielmayerstraße 7 (zwischen Prielmayerstraße, Luitpoldstraße, Elisenstraße und Karlsplatz / Stachus). Bereits vom Stachus / Stachusbrunnen aus hat man einen schönen Blick zum Justizpalast. Der Justizpalast wurde zwischen 1891 und 1897 erbaut. Es ist der Sitz des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz und von einem Teilbereich vom Landgericht München I. 1943 fand im Justizpalast der „Prozess“ der NAZIs gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ statt (im ehemaligen Sitzungssaal 216, der heute die Bezeichnung Sitzungssaal 253 trägt, fand der zweite „Prozess“ gegen die Weiße Rose statt – in diesem Saal wurde ein Gedenkraum mit der Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes" eingerichtet, der nach Anmeldung an der Pforte aufgesucht werden kann).
Zwischen 1890 bis 1897 erbaut
Der Justizpalast befindet sich am Karlsplatz in der Innenstadt. Bekannt ist er durch seine riesige Kuppel. Er wurde zwischen 1890 bis 1897 erbaut. Er ist der Sitz des Bayerischen Justizministeriums. Eine Dauerausstellung im Gebäude erinnert an die studentische Widerstandsgruppe.
Tolles Gebäude
Der Justizpalast von München ist eine imposantes und mächtiges Gebäude mi9tten im Zentrum. Er wurde 1897 eingewieht und ist seitdem im Dienste der Gerichtsbarkeit im Einsatz. Der Palast hat eine sehr große Geschichte, diese besonders in der Nazizeit, als hier die Prozesse gegen die weisse Rose geführt wurden. Im Saal 253 ist eine ständige Ausstellung zu dem Thema weisse Rose zu sehen.
Imposantes Gebäude
Der Justizpalast ist in der Tat ein "Palast". Ein sehr sehenswerter Bau.
Sehenswertes Gebäude der Gründerzeit
Imposanter Eindruck für Architkekturinteressierte
Justizpalast in München
Vom Stachus aus hat man einen sehr guten Blick auf das wunderschöne Gebäude des Justizpalastes! Es ist ein Gerichts- und Verwaltungsgebäude!