Glyptothek
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Das älteste Museum von München
Die Glyptothek ist das einzige Museumsgebäude der Welt, das ausschließlich der antiken Skulptur gewidmet ist. Laut eines Berichtes im Internet, erstreckt sich der zeitliche Bogen der antiken Originale von archaischer Zeit (6. Jh. v. Chr.) über die griechische Klassik (5./4. Jh. v. Chr.) und den Hellenismus (3.–1. Jh. v. Chr.) bis hin in die römische Kaiserzeit und die Spätantike (1.–5. Jh. n. Chr.). Ludwig begeisterte sich schon in seiner Jugend auf einer Italienreise in den Jahren 1804/05 für die antike Kunst. Die Glyptothek in München wurde zwischen 1816 und 1830 im Auftrag von Kronprinz Ludwig (später König Ludwig I.) durch den Hofarchitekten Leo von Klenze erstellt. Noch als Kronprinz brachte er eine stattliche Sammlung höchst wertvolle Antiken zusammen, die er – wie auch den Bau der Glyptothek – immer aus seiner Privatschatulle bezahlte. Das es Kronprinz Ludwig wirklich gelang, kunstvolle antike Skulpturen zu kaufen, war vor allem ein Verdienst seines römischen Kunstagenten Johann Martin von Wagner (1777–1858), der spezialisiert war für antike Kunst und außerdem die kaufmännische Gewandtheit zum Handeln hatte. Der bedeutendste Kauf war die Ersteigerung der Giebelskulpturen des Aphaiatempels von Ägina im Jahr 1812. Mit der Glyptothek wollte Kronprinz Ludwig auch ein Denkmal für das antike Griechenland errichten. Nebenbei erwähnt, der Sohn von König Ludwig I. von Bayern war Otto von Wittelsbach (Otto I.), der von 1832 bis 1862 der erste König von Griechenland war. Otto war der zweitgeborene Sohn von König Ludwig I. von Bayern. Die Glyptothek ist das älteste öffentliche Museum von München. Die Ausstellung der Skulpturen und Mosaike erstreckt sich über insgesamt 14 Säle, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. In allen Ausstellungsräumen befinden sich an den Wänden, Informationsblätter von den antiken Skulpturen. Die Säle sind überwiegend nach ihren Hauptwerken z.B. Saal der frühgriechischen Jünglinge, Saal der Mnesarete, Saal der Eirene, Saal des Alexanders, Saal der römischen Bildnisse, Saal des Apollon, Saal des Knaben mit der Gans, Saal der West- und Ostgiebelgruppe von Ägina, benaant.. Sehr gut gefallen hat mir das Jahreszeitendmosaik aus Sentinum. Das große Mosaik war 1806 in den Ruinen der antiken Stadt Sentinum in Mittelitalien gefunden worden und kam 1826 in den Besitz von Ludwig I. Es war ein Geschenk seiner Schwester Auguste, der Herzogin von Leuchtenberg. Im Innenhof der Münchner Glyptothek befindet sich die Statue der Pallas Athene (Griechische Göttin der Weisheit). Im Sommer 1944 wurde die Glyptothek bei Bombenangriffen teilweise zerstört. Erst im Jahr 1972 nach langer Wiederaufbauphase wurde die Glyptothek wieder eröffnet. Während meines Aufenthaltes in der Glyptothek waren auch einige Schulklassen anwesend, die eine Führung durch das interessante antike Museum machten. Die Glyptothek hat mir sehr gut gefallen. Da sich meine Berliner Enkelkinder auch für bayrische Geschichte sehr interessieren, werde ich das nächste mal mit ihnen in die Glyptothek gehen.
Drei Jahre wurde die Glyptothek saniert
Das älteste öffentliche Museum in München ist die Glyptothek. Eine der weltweit besten Sammlungen griechischer und römischer Skulpturen ist hier zu sehen. Sie befindet sich im Kunstareal und wurde unter Ludwig I. errichtet. Auf den König geht auch ein großer Teil der Sammlung zurück. Seiner Sammelaktivität und dem Besitz der Wittelsbacher ist es zu verdanken, dass eine so große Sammlung entstanden ist. Knapp drei Jahre wurde die Glyptothek saniert. Heute erstrahlt sie in neuem Glanz.
Glyptothek
Der Königsplatz in München fällt schon von seiner sehr großen Fläche auf und dann noch auf der linken wie rechten Seite die Glyptothek – Gebäude. In beiden Gebäuden sind beeindruckende Sammlungen zu sehen wo sicherlich schon ein ganzer Tag drauf geht diese sich anzusehen, bei schlechtem Wetter sicherlich eine Alternative. Das Museum wurde im Jahre 1830 eröffnet. Viele nutzen auch den Platz für Privatveranstaltungen. Adresse: Glyptothek Königsplatz 3 80333 München Tel.: (089) 286100 Öffnungszeiten: Mo: Geschlossen Di: 10:00 - 17:00 Mi: 10:00 - 17:00 Do: 10:00 - 20:00 Fr: 10:00 - 17:00 Sa: 10:00 - 17:00 So: 10:00 - 17:00 Geschlossen 2017: 01.05.17 Maifeiertag, 25.05.17 Christi Himmelfahrt geöffnet bis 17 Uhr, 15.06.17 Fronleichnam geöffnet bis 17 Uhr, 24.12.17 Heiligabend, 25.12.17 1. Weihnachtsfeiertag, 31.12.17 Silvester
Ältestes Museum in München
Die Glyptothek ist ein 1830 eröffnetes und von Leo von Klenze erbautes Museum für Antike Skulpturensammlungen. Ein Großteil der Ausstellung geht auf die Sammlung von Ludwig I zurück, der ein leidenschaftlicher Sammler war. Es ist zudem das älteste Museum in der bayerischen Hauptstadt. Täglich außer Montags geöffnet und der Eintritt beträgt € 6.-
Sehenswürdiges München
Kulturtipp. Wenn man etwas Zeit mitbringt kann man so einiges sehen und erleben
Glyptothek
Die Glyptothek am Königsplatz wurde bereits 1830 eröffnet und beherbergt eine unglaubliche Sammlung antiker Skulpturen. Bekanntestes Werk ist sicherlich der „Barberinische Faun“, dem ein eigener Ausstellungsraum zur Verfügung steht. Die Bandbreite der Exponate umfasst einen Zeitraum von 650 v.Chr. bis zur römischen Kaiserzeit – von Giebelfresken und Reliefs bis zu griechischen und römischen lebensgroßen Statuen ist alles „zum Greifen“ nah und der Rundgang ist nicht nur für Experten spannend. Die Glyptothek ist mit der U-Bahn U2 (Haltestelle „Königsplatz“) in zwei Gehminuten erreichbar und zusammen mit den zentralen Propylen und der Antikensammlung bildet sie ein Gesamtkunstwerk des „Isar-Athens“. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3,50€ , Sonntags ermäßigt 1 €. Montags ist die Glyptothek geschlossen.