Altstadt Verden
Verden/NiedersachsenNeueste Bewertungen (3 Bewertungen)
Outdoor-Saisoneröffnung mit Lichterzauber
Mit Lichterzauber die Verdener Outdoor-Saison eröffnet Geheimnisvolle Medusen, ein Krebs, ein Octopus und weitere tanzende Meeresbewohner entführten zur Eröffnuzng der Outdoor-Saison auf dem Verdener Rathaus-Vorplatz mehr als 1000 Besucher in eine mystische Unterwasserwelt. Zu Gast war die Bremer Künstlergruppe „Stelzen-Art“: Farbenfroh, mit effektvoller Kostüm-Beleuchtung und Bewegungen zu sphärischen Klängen. Die Samba-Gruppe „Banda Colorada“ aus Thedinghausen und die Feuershow des Duos Jolly & Ronja ergänzten einen Abend mit besonderer Magie. Mit 17 Aktiven bot „Stelzen-Art“ immer wieder neue Szenenbilder und erhielt wiederholten Applaus. Schon als die Medusen mit ihren langen Tentakeln und schwungvollen Bewegungen die Köpfe einiger Besucher streiften, sprang der Funke über. Viele Selfies wurden ermöglicht. Kreischen und erstaunte Blicke gab es, als der überdimensionale rote Krebs mit seiner Scherenzange im Haar einiger Besucher herumwuselte. Unzählige Handy-Fotos waren die Folge. Höhepunkt der Performance war der Auftritt von Königin Octavia, die in einem fast vier Meter langen weißen Schiff in den Rathaus-Vorplatz „einsegelte“. Ihr maritimer Hofstaat geriet in Verzückung, von den Quallen bis zum Krebs tanzten alle Meeresbewohner um das Boot herum. Ein Farben- und Lichtermeer sondergleichen. (Verden an der Aller liegt 30 km südlich von Bremen)
In der guten Stube der Domstadt
Die Altstadt der Dom- und Reiterstadt an der Aller dehnt sich in nord-südlicher Richtung zwischen dem Nordertor und dem Verdener Dom aus und wird durch die “Große Straße“ bestimmt, die durchgängig als Fußgängerzone zum Bummeln und Einkaufen einlädt. Beim Rundgang lohnen sich Abstecher durch die schmalen Gassen in Richtung Aller mit Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster ebenso, wie zum östlich gelegenen Nikolaiwall. Im Rathaus befindet sich die Tourist-Information, die Besucher auf Wunsch kostenlos mit Stadtplan und Infomaterial ausstattet. Verdens Altstadt lebt von den Details – vornehme Stadtvillen stehen im Kontrast zu Häusern aus der Gründerzeit und der engen Bebauung in den beiden Fischerstraßen. Lohnend ist bei der Entdeckertour natürlich ein Abstecher in den Dom, aber auch das historische Museum im Domherrenhaus ist mit seiner Sammlung zur Stadtgeschichte eine spannende Adresse. Wer es kulinarisch wissen will, findet direkt in der Fußgängerzone das „Café Erasmie“ mit seiner sagenhaften „Seiferthschen Spezialtorte“, das Restaurant „Portofino“ bietet klassische italienische Küche an und in der Domschänke am Lugenstein genießt man gemütlich norddeutsche Spezialitäten wie Knipp und Labskaus. Das gastronomische Highlight bildet allerdings ohne Frage „Pades Restaurant“ – geniale Sterneküche zu bezahlbaren Preisen. Und was heute nicht mehr selbstverständlich ist: In Verdens Altstadt gibt es noch eine Vielzahl kleiner, inhabergeführter Fachgeschäfte, die mit toller Beratung, Geduld und Fachwissen begeistern. Für einen orientierenden Rundgang durch Verdens Altstadt sollte man mindestens eine gute Stunde einplanen – mit Einkehr und Besichtigung kann daraus aber auch ein ganzes Wochenende werden. Und vielleicht noch gut zu wissen: An der Straße „Reeperbahn“ gibt es reichlich kostenlose Parkplätze, von denen man in 2 Gehminuten direkt zum Rathaus gelangt.
Historischer Stadtrundgang
Anfang August 2014 besuchten wir die alte Bischofsstadt und einstige Freie Reichsstadt und jetzige Kreisstadt Verden an der Aller. Die Stadt liegt in der Region der Mittelweser unmittelbar am Zusammenfluss von Aller und Weser. Als sogenannte „Reiterstadt“ ist sie international bekannt. Bei unserer Visite fanden die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde statt. Bei unserem historischen Stadtrundgang im Süden des Zentrums erhebt sich an dem „Lugenstein“ genannten Platz der stadtbildprägende ehemalige Dom (1270-1490). Um den Dom herum war gerade Markttreiben und wir gingen zunächst in die Fußgängerzone der Haupteinkaufsmeile „Große Straße“. Vom Lugenstein führt die Flaniermeile uns an Bürger- und Geschäftshäusern vorbei zur Tourist-Information im sehenswerten Rathaus von 1729-1733. Direkt nördlich vom Rathaus erhebt sich die einschiffige romanische Kirche von St. Johannis (1150). Hinter dem Dom besichtigten wir das Historische Museum Domherrenhaus und die St. Andreaskirche. Von hier aus war es nicht weit, um die katholische Probsteikirche St. Josef zu besichtigen. Den Abschluss unserer interessanten Besichtigungstour bildete der Besuch des Deutschen Pferdemuseums.