Mietwagen in Japan
Tagespreise nach Anmietort
Mietwagen Japan – Mit dem Auto durchs Land der aufgehenden Sonne
Japan ist ein Reiseziel, das mit keinem anderen vergleichbar ist: Jahrhundertealte Tempel neben futuristischen Metropolen, Kirschblüten über Bergstraßen, Küstenrouten mit Meeresblick auf der einen und Reisfelder auf der anderen Seite. Mit einem Mietwagen in Japan erschließt Du Dir Ecken, die kein Shinkansen erreicht: kleine Onsen-Dörfer in den Alpen, die Wildnis Hokkaidos oder die unwirklichen Halbinseln Kyushus. Die gute Nachricht: Japans Straßen sind bestens ausgebaut, die Beschilderung zunehmend zweisprachig, und Autofahren hier ist sicherer und entspannter, als viele erwarten.
Die wichtigsten Flughäfen in Japan
Japan verfügt über ein dichtes Netz internationaler und nationaler Flughäfen. An den meisten gibt es direkt im Terminal oder in unmittelbarer Nähe Mietwagenstationen der großen Anbieter.
| Flughafen | Gut zu wissen |
|---|---|
| Tokio – Narita International Airport (NRT) | Der wichtigste Eingangspunkt für Europareisende. Narita liegt circa. 60 km östlich von Tokio. Viele Reisende holen ihren Mietwagen nicht direkt in Narita ab, sondern fahren zunächst mit dem Zug in die Stadt und starten ihre Rundreise von dort. |
| Tokio – Haneda Airport (HND) | Innenstadt näher als Narita (circa 15 Kilometer südlich) und mit guter Anbindung ans Stadtzentrum. International zunehmend wichtiger; für Mietwagenabholung gut geeignet, wenn die Rundreise rund um Tokio startet. |
| Osaka – Kansai International Airport (KIX) | Idealer Startpunkt für Rundreisen durch die Kansai-Region mit Kyoto, Nara und Osaka. Direktanschluss über Brücke ans Festland, Mietwagenstationen direkt im Terminal. |
| Osaka – Itami Airport (ITM) | Hauptsächlich für Inlandsflüge genutzt. Guter Startpunkt für Tagesausflüge in die Region. |
| Sapporo – New Chitose Airport (CTS) | Das Tor zu Hokkaido und ideal für Naturreisende, die die wilde Nordküste oder die Skigebiete rund um Niseko entdecken wollen. |
| Fukuoka Airport (FUK) | Startpunkt für Rundreisen durch Kyushu. Besonderheit: Der Flughafen liegt nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. |
| Naha – Okinawa (OKA) | Wer die Hauptinsel Okinawas erkunden möchte, findet in Naha einen gut ausgestatteten Flughafen mit vielen Mietwagenanbietern. Okinawa ist eine der beliebtesten Mietwageninseln Japans. |
Highlights Japans – Top 5 Routen und Regionen mit dem Mietwagen
Diese fünf Routen gehören zu den schönsten Mietwagenroadtrips, die das Land zu bieten hat.
Hokkaido: Unberührte Natur im Norden
Japans nördlichste Hauptinsel ist das Eldorado für Mietwagenreisende: weite Straßen, kaum Verkehr, Nationalparks, Lavendelfelder in Furano, der Vulkan Akan und die Eiswelt des Shiretoko. Im Sommer traumhaft grün, im Winter ein Schneeparadies, Hokkaido funktioniert zu jeder Jahreszeit.
Klassische Kansai-Runde: Kyoto – Nara – Osaka
Wer die kulturelle Seele Japans spüren will, ist in der Kansai-Region richtig. Mit dem Mietwagen lassen sich abgelegene Tempelkomplexe, kleine Dörfer wie Kurama oder Ohara und die Keramikstädte im Umland von Kyoto ohne Massentourismus erkunden.
Izu-Halbinsel und Küstenstraße Richtung Nikko
Südlich von Tokio erstreckt sich die Izu-Halbinsel mit dramatischen Küstenklippen, heißen Quellen und frischen Meeresfrüchten. In Kombination mit einem Abstecher nach Nikko oder entlang des Fuji eine der schönsten Kurzrundreisen von Tokio aus.
Kyushu-Runde: Vulkane, Onsen und Schwarzes Schwein
Fukuoka, der Aso-Vulkan, Nagasaki, Kagoshima und das Miyazaki-Surferparadies – Kyushu ist Japans wärmste Hauptinsel und lässt sich hervorragend als Rundreise per Mietwagen erkunden. Die Straßen rund um den Aso Caldera gehören zu den spektakulärsten Panoramarouten des Landes.
Japanische Alpen: Takayama und das Shirakawa-gō-Tal
Das Bergdorf Shirakawa-gō mit seinen schneebedeckten Gasshō-Häusern und die Altstadt von Takayama zählen zu den am stärksten unterschätzten Zielen Japans. Mit dem Mietwagen erreichst Du Alpentäler, die kein Reisebus anfährt.
Regionen und Inseln: Was Du wissen solltest
Japan besteht aus den vier Hauptinseln Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku, sowie Tausenden kleinerer Inseln. Mit dem Mietwagen lassen sich alle vier Hauptinseln eigenständig erkunden. Zwischen ihnen existiert ein gut ausgebautes Netz aus Brücken und Fähren.
Shikoku
Die kleinste der vier Hauptinseln ist bei ausländischen TouristInnen noch wenig bekannt und genau das macht sie so besonders. Der berühmte 88-Tempel-Pilgerweg, die Shimanto-Iyashi-Küste und die Gorge von Oboke sind mit dem Mietwagen am schönsten erfahrbar.
Okinawa und die Ryukyu-Inseln
Okinawa ist eine eigene Welt: subtropisches Klima, türkisfarbenes Wasser, korallenreiche Küsten und eine von der japanischen Festlandskultur deutlich abweichende Esskultur. Auf der Hauptinsel ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar, da der öffentliche Nahverkehr nur begrenzt ausgebaut ist. Vorsicht: In Okinawa herrscht trotz Linksverkehr eine eigene Führerscheinregelung für KurzzeitbesucherInnen.
Fähren zwischen den Inseln
Wer mit dem Mietwagen von Honshu nach Kyushu möchte, nutzt typischerweise die Shinkansen-Brücke (San'yō Expressway) oder die Kanmon-Meerenge. Shikoku ist über die Seto-Ōhashi-Brücke mit Honshu verbunden. Fähren sind eine günstigere Alternative, besonders für Nachtüberfahrten.
Jahreszeiten: Wann ist die beste Reisezeit für Japan?
Japan bietet je nach Jahreszeit völlig unterschiedliche Reiseerlebnisse. Für Mietwagenreisende gilt: Fast jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, entscheidend ist, was Du sehen möchtest.
Die Kirschblüte verwandelt Japans Straßen in rosa Tunnels. Traumhafte Mietwagenrouten rund um Hakone, den Yoshinoyama und die Bergdörfer Kyotos.
Im Juni und Juli bringt die Regenzeit leere Straßen und sattgrüne Landschaften. Wer Nieselregen nicht scheut, wird mit günstigen Preisen und kaum Gegenverkehr belohnt. Ab August drückt im Süden die Hitze, im Norden lockt Hokkaido mit angenehmem Klima und Lavendelfeldern. Okinawa ist der perfekte Sommerbegleiter für KüstenliebhaberInnen.
apans zweite Hochsaison leuchtet in Orange und Rot. Nikko, die Alpenstraßen und die Tempelgärten Kyotos sind mit dem Mietwagen in dieser Zeit besonders eindrucksvoll.
Kalt im Norden, mild im Süden Hokkaido und die japanischen Alpen werden zum Skiparadies, während Kyotos Tempel im Schnee fast menschenleer sind.
Besonderer Hinweis für Winterreisende: In Hokkaido, den japanischen Alpen und den höheren Lagen Honshu ist von Dezember bis März mit Schnee und Eis zu rechnen. Japanische Mietwagenvermieter rüsten Fahrzeuge in diesen Regionen standardmäßig mit Winterreifen aus, prüfe dies aber bei der Buchung ausdrücklich.
Der passende Mietwagen für deine Japan-Reise
Japan hat eine besondere Fahrzeugklasse, die Du kennen solltest: den Kei Car (軽自動車) – ein Kleinstwagen (z.B. Honda N-Box) nach japanischer Norm, maximal 3,40 Meter lang. Kei Cars sind auf engen Bergstraßen und in alten Stadtvierteln Gold wert, aber für längere Reisen mit Gepäck schnell zu klein.
Unser Tipp: Für die meisten Japan-Rundreisen ist ein Kompaktwagen oder kleiner SUV die beste Wahl. Japans Parkhäuser und Bergstraßen sind für mittelgroße Fahrzeuge ausgelegt. Riesige europäische SUVs können in engen Altstadtgassen oder mehrstöckigen Parkhäusern echte Probleme bereiten.
Tipps zur Anmietung in Japan
Internationaler Führerschein – Pflicht!
In Japan ist ein internationaler Führerschein nach Genfer Übereinkommen (1949) erforderlich. Wichtig: Der Internationale Führerschein nach Wiener Übereinkommen (1968) – wie er in Deutschland und Österreich ausgestellt wird – wird in Japan nicht akzeptiert. Du benötigst eine beglaubigte japanische Übersetzung Deines nationalen Führerscheins, die in Deutschland vom ADAC oder beim zuständigen Straßenverkehrsamt ausgestellt werden kann. Kümmere Dich darum rechtzeitig vor der Reise.
Linksverkehr
In Japan wird links gefahren. Das erfordert eine kurze Eingewöhnung, ist aber nach wenigen Stunden für die meisten Fahrer kein Problem mehr. Besonders aufpassen: beim Abbiegen und beim Einfahren in Kreisverkehre.
ETC-Karte und Mautstraßen
Japan hat ein ausgedehntes Autobahnnetz mit Mautpflicht. Die meisten Mietwagenanbieter bieten eine ETC-Karte (Electronic Toll Collection) als Zusatzoption an, damit fährst Du bequem ohne Bargeld durch die Mautstationen. Ohne ETC-Karte musst Du an jeder Toll-Station anhalten und bar bezahlen. Die Mautgebühren in Japan können auf längeren Strecken erheblich sein, plane das in Dein Budget ein.
Navigationssystem
Japanische Adressangaben funktionieren anders als in Europa (Hausnummern sind nicht linear vergeben). Ein japanisches GPS-System oder eine entsprechende App (z.B. Google Maps auf Japanisch) ist daher empfehlenswert. Viele Mietwagen sind mit lokalen Navigationssystemen ausgestattet, die auch Koordinateneingabe unterstützen. Praktisch, da viele Sehenswürdigkeiten eigene Telefonnummern als Navigationsziele haben.
Fahrzeugübernahme: Schäden dokumentieren
Gehe das Fahrzeug bei Übernahme sorgfältig auf Kratzer und Beulen durch und dokumentiere alles mit Fotos. Japanische Mietwagenvermieter sind in der Regel sehr korrekt, aber ein guter Schaden-Nachweis schützt Dich bei der Rückgabe.
Parkplätze
Parken in japanischen Städten ist teuer und die Flächen sind begrenzt. Viele Parkhäuser arbeiten mit automatischen Hubbühnen, Dein Auto wird maschinell in einen Turm gefahren. Fahrzeuge über einer bestimmten Höhe oder Breite passen dort nicht hinein. Informiere Dich beim Vermieter über die Abmessungen Deines Fahrzeugs.