Die Hotelanlage besteht aus mehreren Gebäuden in denen sich Zimmer und Appartements befinden. Maximal 2 Stockwerke machen den fehlenden Lift entbehrlich. Die Anlage ist etwa 25 Jahre alt, befindet sich aber in einem sehr gepflegten und sauberen Zustand. Die Architektur ist für Tirol typisch und passt sich der ländlichen Umgebung bestens an. Es besteht sowohl die Möglichkeit nur das Appartement zu buchen, empfehlenswert ist aber die Mitbuchung der Halbpension, da weder Frühstück noch Abendessen Wünsche offen lassen. Die Gästestruktur setzt sich bunt zusammen. Während unserer Anwesenheit waren etwa die Hälfte der Gäste Österreicher, ein Viertel Deutsche und das 4. Viertel setzte sich aus Gästen aus den Niederlanden, Frankreich und Italien zusammen. Da wir die letzte Ferienwoche (westösterreichs) gebucht hatten, waren auch noch einige Kinder anwesend, was aber kaum spürbar war und durch vorhandene Spielräumlichkeiten und Freizeitangebot speziell für Kinder gut kompensiert wird. Für Behinderte Gäste ist das Hotel leider nicht geeignet, da zahlreiche Stufen und schmale Wege ein Befahren mit dem Rollstuhl kaum oder nur sehr schwer ermöglichen.
Die Zimmer sind dem Stil der Anlage rustikal eingerichtet und werden penibel sauber gehalten. Positiv aufgefallen ist uns einerseits der Kleiderschrank, dessen Regale endlich mal so breit waren, dass man 2 Reihen Shirts oder Hemden nebeneinander legen konnte. Weiters fanden wir die einfache (idiotensichere) Fernbedienung für den Fernseher genial (nur 5 Knöpfe) und genügend Programme in allen möglichen Sprachen voreingestellt.
Der Restaurantbetrieb sieht so aus, dass man morgens das Frühstück (von 7. 30 - 10. 00h) bei freier (halt eben zur Verfügung stehenden) Platzwahl einnimmt. Das Abendessen ist auf 2 Essenszeiten (18. 00 + 20. 00 h) aufgeteilt. Die diversen Buffets sind bis zuletzt relativ gut bestückt. Die Qualität der Speisen ist 1A und die Kreativität der Zubereitung würde ein Hauberl verdienen. Bei der Auswahl der Weine haben wir auf dem Tischaufsteller einen offenen Roten aus Österreich vermisst. Auf Anfrage war aber auch hier ein edler Tropfen glasweise zu bekommen. Generell ist die Weinkarte sehr gut sortiert.
Die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kompetenz der Personals ist ein Genuss. Die Fremdsprachenkenntnisse des Restaurantpersonals könnten ev. etwas besser sein.
Das Hoteldorf liegt etwas abseits der sehr lang gezogenen Ortschaften, die Achenkirch bilden. Die Möglichkeit, einige Wanderungen direkt vom Hotel aus zu unternehmen, wußten wir zu schätzen. Auch die Gästekarte, die eine freie Benutzung des Buses im gesamten Tal ermöglicht, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Parkplätze sind im gesamten Hoteldorfbereich genügend vorhanden. Vielleicht halt nich immer genau vor der Haustür aber dann halt ums Eck.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Unsere Wanderungen haben wir selbst organisiert. Der Wellnessbereich ist ev. ein wenig klein (vor allem die finnische Sauna) Außenpool gibt es keinen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im September 2008 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Johanna |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 39 |


