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Heike (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2010 • 1-3 Tage • Stadt
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
5,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Gut

Das Hotel ist ein 5-Sterne Haus und gehört zur Hilton Gruppe. Auch wenn vor dem Hotel meist Luxuswagen stehen, ist doch die Gästestruktur gemischt, zumindest was das Äußere und das Benehmen angeht. Die Zimmer sind recht hochpreisig (die angeschlagenen Zimmerpreise reichen von knapp 600 Euro für ein Standardzimmer bis zur Juniorsuite mit 1700 Euro, jeweils natürlich für die Nacht und Zimmer). Man sollte also unbedingt auf Aktionen schauen. Es gibt Valetparking, das recht moderat mit 14,50 Euro pro Tag ist. Internet kostet dafür 10 Euro die Stunde oder 25 Euro pro Tag. Das Hotel verfügt nicht über einen eigenen Spa, der Gast muss daher das externe Angebot im Haus benutzen. Zumindest bekommt man eine Extrazugangskarte für diesen Bereich. Die Lobby ist sehr schön eingerichtet und lädt zum Verweilen an. Da aber kalte Luft aus der Kühldecke strömt, ist eine angemessene Kleidung zu empfehlen. Man hat zwar sehr schöne Sitzgelegenheiten und es gibt WIFI und Stromanschluss, Getränke z.B. Kaffee werden hier nicht serviert, auch wenn das hoteleigene Café auf gleicher Ebene liegt. Es gibt ein auch Nichtgästen zugängliches Café, das leider dadurch auch sehr voll sein kann. Daneben gibt es das Restaurant, das neben dem Frühstücksbuffet auch für Lunch und Dinner geöffnet ist. Im Innenhof befinden sich auf der untersten Etage neben dem öffentlichen Zugang zum Spa auch mehrere Geschäfte wie z.B. einen Schokoladen. Das Hotel scheint renoviert zu sein und macht einen gepflegten Anblick. Brüssel hat ein sehr südländisches Flair. Der Verkehr erinnert an Neapel und auch das Müllproblem, daneben gibt es sehr gute Pizza. Aber Brüssel hat mehr zu bieten. Für Schokoholics, Comic- und Jugendstilfans ist Brüssel ein Eldorado. Der Grote Markt zieht wohl jeden in den Bann und Männiken Pis (auch wenn seine geringe Größe doch überrascht) ist immer noch ein Touristenmagnet. Das Atomium ist auf jeden Fall einen Ausflug wert und man sollte auch mal abseits der üblichen Touristenfade das andere Brüssel kennenlernen. Shoppen ist überall möglich und die Waterloolaan ist für seine Nobelgeschäfte berüchtigt. Auch für Ruhesuchende bietet Brüssel eine Vielzahl an wunderschönen Parks und wer möchte, kann von einem Museum in das andere Gehen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten ein Deluxe-Zimmer (Nr. 228) mit Blick auf den Innenhof. Auf den ersten Blick machte das Zimmer einen recht sauberen und gemütlichen Eindruck. Im Flur befand sich gegenüber der Badtür ein großer Einbauschrank (Bügelbrett, Bügeleisen, Bademäntel und -schuhe, Fön, Kleiderbürste, Safe). Wobei man sich auf den Bauch legen musste, wenn man tatsächlich etwas in den Safe legen wollte. Im Wohn-/Schlafbereich stand ein kleiner Schreibtisch mit Internetzugang und dem einzigen Stuhl im Raum. Ein kleiner weiterer runder Tisch stand in der Ecke und diente als Untersatz für eine Lampe. In der rechten Ecke stand ein Fernsehschrank mit einem recht betagten Fernseher. Es gab einen deutschen Sender, einen zweiten fanden wir trotz anderer Angaben im Prospekt, nicht. Das Bett war ausreichend groß, aber bretthart und war nicht ganz standfest. Nächtliches Umdrehen konnte den Partner leicht aus dem Schlaf schütteln, wenn nicht gar aus dem Bett. Kissen gab es in ausreichender Zahl und wem das nicht genügte, konnte auch noch aus einer weiteren Kissenmenü wählen. Es fehlte ein bequemer Lesesessel und in Mangel jeglicher weiterer Ablage landete die Tagesdecke mit den überzähligen Kissen grundsätzlich auf dem Boden und am nächsten Tag wieder auf dem Bett. Das Bad war recht groß und neben der Badewanne befand sich auch noch eine große Dusche. Der Waschtisch bot leider nicht viel Ablagefläche und es erstaunt immer wieder, dass viele Hotels die zusätzliche Reinigungsarbeit bei genügend Ablagefächern in einem Bad scheuen. Zumindest in einem so hochpreisigen Sektor sollte dies keine Rolle spielen. Es war auch eine Waage im Bad, die aber sehr frauenfreundlich 10 kg zu wenig anzeigte. In der Stadt mit den wohl meisten Pralinenläden nicht gerade ein Manko, sollte man diese Wage für sein Fluggepäck benutzen, wird man spätestens auf dem Flughafen ein böse und teure Überraschung erleben. Die Einrichtung war sehr gediegen und einem Grandhotel angemessen. Das Bad war in Marmor und Gold gehalten, wobei es hierbei eher um Messing handelte und schon leichte Abnutzungsspuren zeigte, wie auch der Rest der Einrichtung. Die Räume schienen zwar vor kurzem renoviert worden zu sein, dennoch blätterte von der Baddecke massiv die Farbe ab, nicht gerade ein gutes Zeichen für Qualität. Leider funktionierte nicht nur die Waage nicht korrekt, auch konnte man aus der Badewanne das Wasser nicht herauslassen. Nach einer Reklamation wurde dies zwar behoben, aber trat danach leider wieder auf. Die im Flur vorhandene, nicht gerade qualitativ hochwertige Kaffeemaschine, benötigte für eine Tasse Kaffee auch eine halbe Stunde. Nach der Reklamation wurde zumindest eine neue Kaffeemaschine hingestellt. Wenn man bedenkt, dass das Zimmer normalerweise 689 Euro für eine Nacht kostet, sollte man doch annehmen, dass der Gast keinen Anlass für Reklamationen findet. Als kleine Aufmerksamkeit wurde zumindest eine persönliche Karte und ein Schokoladengruss im Zimmer deponiert.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Wir hatten ein Zimmer inklusive Frühstück, was wir auch morgens in Anspruch nahmen. Wenn man aber bedenkt, dass das Frühstück regulär 37,50 Euro pro Gast kostet, ist es nur bedingt zu empfehlen. Der Saft (von frisch möchte ich hier nicht sprechen) befand sich wohl schon geraume Zeit in großen Glasbehältern und dümpelte vor sich hin. Die Speisen waren grundsätzlich nicht abgedeckt und so konnte man bereits nach kurzer Zeit, zumindest am Käse, eine Verfärbung erkennen. Die Auswahl war sehr groß und es gab auch warme Speisen, die glücklicherweise abgedeckt waren. Es gab eine große Auswahl an Brötchen, Toast und süßen Teilchen. Brioche fehlte und das in Brüssel. Auch Brot fehlte, wobei es das beste Brot in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels gibt. Die Möbel im Restaurant sahen teilweise sehr angegriffen aus und man sollte doch bei der Auswahl von hellen Stoffen bei Sitzmöbeln im Restaurant Abstand nehmen, man sieht die Speisenfolgen von mehreren Monaten. Auch hier erweckte die ansprechende Farbgebung im Restaurant und die Ausstattung einen gehobenen Anschein, man sollte aber nicht genauer hinsehen. Das Restaurant ist ebenfalls für Lunch und Dinner geöffnet, wobei es auch eine kleine Terrasse mit Blick auf den Innenhof gibt.


    Service
  • Gut
  • Der Service durch den Wagenmeister und auch durch den Kofferträger war sehr freundlich und zuvorkommend. Die Damen an der Rezeption waren ebenfalls sehr freundlich und hilfsbereit. Ein Service im Lobbybereich war leider nicht vorhanden und ein Extrakilometer wurde auch nicht gelaufen. Der Service im Frühstücksbereich war dagegen sehr verbesserungswürdig. Es waren zwar ausreichend Servicekräfte vorhanden, teilweise hatte es den Anschein, dass mehr Hotelpersonal als Gäste anwesend war, aber leider verbesserte es nicht den Service. Dem Gast wurden zwar z.B. die benutzten Teller recht schnell abgenommen, leider auch mit dem Besteck und danach durfte der Gast dann selbst auf die Suche nach neuem Besteck gehen. Leere Kaffeekannen wurden leider auch nicht aufgefüllt, was man doch zumindest bei einem Frühstückspreis von 37,50 Euro pro Gast erwarten kann. Das Zimmermädchen arbeitete sehr ordentlich, leider auch sehr früh, so dass der Gast nach dem Frühstück sein Zimmer nicht benutzen konnte, da es gerade gereinigt wurde. Dafür war es dann auch schon 20:30 am ersten Abend, als uns eine Flasche Wasser nach eindringlichem Klopfen übergeben wurde. Im Übrigen handelte es sich um eine kleine Flasche stilles Mineralwasser, lauwarm, aber kostenlos. Bei den Minibarpreisen von 9 Euro für einen halben Liter stilles Wasser zumindest nett gemeint. Der Preis für eine Dose Softdrink lag bei 8 Euro, was nicht für einen Konsum aus der Minibar spricht.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt am Place Stéphanie an der Avenue Louise, einer Hauptverkehrsstraße, in unmittelbarer Nähe zu vielen Geschäften und Edelboutiquen. Das Zentrum von Brüssel ist von hier leicht zu Fuß zu erreichen und da man ohnehin keinen Parkplatz im Centrum erhält, ist das auch zu empfehlen. Trotz seiner Lage liegt das Hotel recht ruhig etwas zurückgesetzt. Bei den Zimmern zum Innenhof kann man auch getrost das Fenster geöffnet lassen, es kommt kein Lärm hinein.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Mehr Bilder(9)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im April 2010
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Heike
    Alter:46-50
    Bewertungen:43