- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher schlecht
Vor einigen Wochen habe ich bei einem sehr bekannten Hotel-Vermittler im Rahmen einer Sonderaktion einen 6-tägigen Aufenthalt in diesem Hotel gebucht. Da wir bereits seit vielen Jahren alle privaten und geschäftlichen Hotelaufenthalte über dieses Unternehmen buchen und damit stets sehr zufrieden waren, haben wir uns auf diesen Aufenthalt, welcher heute gegen 9.30 Uhr endete, sehr gefreut. Wir haben dieses Hotel aus folgenden Gründen (sortiert nach Priorität) gebucht: 1.) gemäß der Fotos neues und gepflegtes Hotel 2.) Green-Fees im Preis inkludiert 3.) attraktiver Preis Auf meine Nachfrage hinsichtlich der Zimmerkategorie, wurde mir von Seiten des Vermittlers sinngemäß das geantwortet, was ich aus anderen Hotels auch kenne: Vor Ort kann man gegen Entgelt immer noch auf andere Zimmerkategorie oder einen anderen Leistungsumfang (z.B. HP) upgraden. Nachfolgend möchte ich Ihnen gerne schildern was wir vor Ort erlebt haben: Am Montag den 22.7.2013 reisten wir an und hatten dabei den festen Vorsatz ein Upgrade auf Junior-Suite oder Suite mit Halbpension vorzunehmen. Das Hotel, die Lobby und der Empfangsbereich sahen sehr gepflegt aus und ich wurde von einer Dame an der Rezeption auch sehr freundlich empfangen, während mein Mann noch im Auto geblieben war um dieses zum Entladen in die Tiefgarage zu fahren. Die Dame an der Rezeption nahm unsere persönlichen Daten auf und händigte mir eine Zimmerkarte aus. Auf meine Nachfrage hin, buchte sie die Berechtigung zur Nutzung der Tiefgarage gegen eine Gebühr von 5 Euro pro Tag auf. Nachdem ich nicht, wie sonst üblich, gefragt wurde, ob ich ein kostenpflichtiges Upgrade in eine anderen Zimmer-Kategorie durchführen möchte oder wir ein Upgrade von Übernachtung/Frühstück auf Übernachtung/Halbpension wünschen, ging ich davon aus, dass das Hotel ausgebucht ist und Entsprechendes folglich nicht möglich ist. Darüber, daß uns keinerlei Hilfe beim Entladen oder auch die Nutzung eines Gepäckwagens nicht angeboten wurde, haben wir locker hinweg gesehen. Leider konnten wir das vom Anblick des Wohn-Schlafbereichs des Zimmers 202 nicht mehr sagen (gerne hätte ich die Fotos in der Anlage beigefügt). Vor dem Umbau des Hotels in 2012 / 2013, scheint dieses Zimmer über einen Balkon verfügt zu haben. Geblieben ist hiervon nur die Türe, welche sich nicht in eine Kipp-Stellung bringen liess und man sich beim Verlassen des Zimmers (bei Temperaturen > 30 Grad) entscheiden mußte, ob die Türe komplett offen stehen bleiben (riskant wenn es regnet) oder geschlossen werden sollte. Der ehemalige Austritt des Balkons war nicht mehr verfügbar und durch eine ca. 1 m hohe Holzplatte "verbarrikadiert". Dahinter erstreckte sich ein geschottertes Flachdach. Schon allein aufgrund dieses kleinen "Fensters" war es in dem Zimmer sehr dunkel. Wir entdeckten daraufhin folgenden Lichtquellen: Indirekte Beleuchtung der Gardinenstange, Stehleuchte, indirekte Beleuchtung des Bettes und Leselampen am Bett. Leider funktionierte nur die indirekte Beleuchtung hinter dem Bett. Auch eine Minibar, welche angesichts der hohen Temperaturen sehr sinnvoll gewesen wäre, fand sich in diesem Zimmer nicht. Vielmehr standen in einem der Schränke 4 Gläser, welche wohl davon übrig geblieben waren. Im etwas älteren Badezimmer fielen uns gleich die schwarzen Flecken entlang der meisten Fugen und der defekte Griff der Türe der Duschwand auf, welcher ein wirkliches Verletzungsrisiko darstellte. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass die Zimmermädchen sich große Mühe gegeben haben und die schwarzen Schimmelflecken und der defekte Griff sicherlich keine Themen sind, welche in deren primären Zuständigkeitsbereich fallen. Des Weiteren ist anzumerken, dass die Dichtungs-Gummis der Duschwand fehlten und aus diesem Grund nach jeder Nutzung der Dusche, Wasser aus dem Badezimmer auf den neuen Teppich im Flur lief, wo sich regelmäßig ein kleiner See bildete. Unsere Laune besserten wir dann im wunderschönen und gepflegten Wellness-Bereich (wo gelegentlich vergessen wurde die eine oder andere Sauna anzuschalten und mein Mann regelmäßig ermahnt wurde, den Bereich vor 20 Uhr zu verlassen) und auf dem Golfplatz auf. Nachdem wir ja keine Möglichkeit zur direkten Einnahme des Abendessens im Hotel bekommen haben, nahmen wir fortan unsere Mahlzeiten auch im Clubhaus des Golfplatzes Partenen zu uns (tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und super Qualität). Indirekt nahmen wir aber auch am Abendessen im Hotel teil, da sich unser Zimmer wohl direkt über Restaurant und Küche befand. Nachdem mein Mann auf einem Monitor im Bereich der Lobby des Hotels gelesen hatte, dass im Laufe der Woche eine Weinverkostung (Preis: 16,50 Euro), durchgeführt werden sollte, begab er sich an die Rezeption um sich anzumelden. Leider konnte man ihm weder sagen wann die Verkostung stattfinden sollte, noch konnte man seine Anmeldung annehmen. Vielmehr bat der junge Mann ihn, am nächsten Tag nochmals auf ihn zu zu kommen. Diesem Wunsch kam mein Mann auch nach, woraufhin der Herr an der Rezeption mit dem Oberkellner telefoniert und schließlich dahingehend kapitulierte, dass er meinen Mann bat, den Oberkellner beim Abendessen selbst anzusprechen. Man merkte sehr deutlich, dass diese Aktion dem Herrn an der Rezeption sehr peinlich war. Eine persönliche Nachfrage meines Mannes beim Abendessen war aber ja leider nicht möglich, da man uns ja gar kein Abendessen verkaufen wollte. Am ersten Morgen nach Anreise begaben wir uns, um das Frühstück einzunehmen, in das Restaurant des Hotels. Nachdem wir nicht wußten, wo wir Platz nehmen durften, gelang es uns nach einigen Minuten eine Servicekraft zu finden, welche uns hinsichtlich unserer Frage an eine andere Damen verwies. Diese führte uns zu durch diverse Räumlichkeiten in den hintersten Raum des Restaurants, in welchem, wie wir später herausfanden, alle Gäste, welche kein Abendessen gebucht hatten, platziert wurden. Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass man dort die freie Platzwahl hatte oder jeden Tag am gleichen Tisch Platz nehmen durfte. Auch in den folgenden Tagen durften wir uns bei einem Herren (wohl Oberkellner) anstellen und wurden nach Nennung des Namens in das hinterste Zimmer an einen Tisch gebracht. Dies führte bei den betroffenen Gästen im "Katzen-Stübchen" (Ableitung von Katzen-Tisch) zu Irritationen, "peinlicher Erheiterung" und im tiefsten Inneren natürlich auch zu Verärgerung über das grundlos arrogante Verhalten (es ist zu den Verantwortlichen für dieses Vorgehen wohl noch nicht durchgedrungen, dass die Gehälter indirekt vom Gast gezahlt werden). Erheitert bis irritiert waren wir auch darüber, dass sich auf einer Ablage oberhalb des sehr leckeren frischen Obstes im Frühstücksbereich, ein großes rotes Sparschwein mit der Aufschrift "Küchennotgroschen" befand. Wir und andere Übernachtung/Frühstück-Gäste fragten sich, ob einem eine Spende in dieses Schwein gegebenenfalls den Weg zu einem dauernden Sitzplatz im vorderen Bereich des Restaurants ebnen könnte. Wie Sie den Ausführungen entnehmen können, war es im "Katzen-Stübchen" möglicherweise unterhaltsamer als im übrigen Bereich des Restaurants. Am gestrigen Nachmittag bat ich um die Rechnung, welche ich gleich beglichen habe. Weder zu diesem Zeitpunkt, noch bei der tatsächlichen Abreise am heutigen Morgen wurden wir gefragt wie uns der Aufenthalt gefallen hat und ob wir zufrieden waren. Wie nicht anders anzunehmen, wurde uns auch keine Hilfe beim Beladen oder der Gepäckwagen angeboten, obwohl wir mehrmals mit Koffern und Taschen an der Rezeption vorbei liefen. Schließlich wünschte uns die Dame an der Rezeption zumindest noch eine gute Heimreise. Letztlich können wir über unseren Aufenthalt sagen, dass Service-Mängel ärgerlich, verzeihbar und wohl von der Dienstleistungs-Einstellung des Hotel-Managements, welches innerhalb unseres 6-tägigen Aufenthalts nie in Erscheinung getreten ist, abhängig sind. Das Zimmer 202 in diesem Zustand zu vermieten (ganz gleich um welchen Preis) ist aus unserer Sicht jedoch einfach nur dreist. Kleiner Nachtrag: Eben erhielt ich eine Standard-Mail welche das Hotel wohl an alle abgereisten Gäste versendet. Sie begann folgendermaßen ", herzlichen Dank für Ihren Besuch...". Für eine Anrede hat es leider nicht mehr gereicht. Mit dieser Bewertung bin ich dennoch der in der Mail enthaltenen Aufforderung, eine solche bei diesem Portal abzugeben, nachgekommen.
- ZimmergrößeEher gut
- SauberkeitEher gut
- Ausstattung des ZimmersSehr schlecht
- Atmosphäre & EinrichtungEher gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher gut
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackEher gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftEher gut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungGut
- Restaurants & Bars in der NäheEher gut
- FreizeitangebotSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2013 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andrea |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |
Sehr geehrte Familie Giebenrat, vielen Dank für die wahrscheinlich längste Bewertung auf Holiday Check. Der Urlaub sollte ja die schönste Zeit des Jahres sein. In Zeiten wo der Computer und das Internet immer mehr auf dem Vormarsch sind gehen die Gespräche und die Komunikation leider immer weiter retour. Ebenso nimmt die Amerikaniserung stetig zu wie zb das Upgrading und das der Gast immer mehr zu einer Nummer wird. Sie haben das Doppelzimmer "Best Price" übers internet gebucht ohne Balkon. Warum buchen Sie nicht ein Komfort mit Balkon für 6,- mehr? Warum nehmen Sie nicht das Telefon und rufen bei uns an? Wir erklären Ihnen alles ganz genau und Sie bekommen den gleichen Preis? Warum möchten viele im Internet buchen und sind nachher nicht zufrieden? Warum sagen Sie nichts wenn Sie anreisen? Muss man sich schämen wenn man was sagt? Für die entgangene Weinverkostung möchte ich mich entschuldigen. Hier ist es so das wir immer warten bis wir ein paar Gäste zusammen haben und dann eine machen. Bezüglich des Tisches muss ich Ihnen ganz klar sagen das Sie hier ein wenig über das Ziel hinausschiessen. Was meine Person betrifft habe ich das Hotel vor 4 Jahren als Sanierungsfall übernommen und durch viel Ehrgeiz , Arbeit, und eines der besten Teams haben wir es geschafft unseren Eigentümer zu überzeugen 6 Millionen zu investieren. Ich bin ca 300 Stunden im Monat anwesend und bin jede Woche mit den Gästen die möchten beim Bergfrühstück auf 2000 meter oder bei der Schamnkerlrunde in der Hotelküche. Leider waren Sie bei keinem Event dabei. Ich bin immer für meine Gäste da, für die die möchten und aufdrängen werde ich mich nicht. Bedanken möchte ich mich bei Ihnen für die Upgrade Idee, gegen die ich mich bis jetzt gewehrt habe. Aber die letzten 3 Tage rührt sich hier was und wir haben einige Telefons und Mails bekommen. Da wir das bis jetzt nicht hatten gehe ich davon aus das wir das Ihrer Bewertung zu verdanken haben. Abschlißend möchte ich noch sagen das wir aus meiner Sicht ein Top 4*Hotel sind und das Sie mit einem kurzen Gespräch an der Rezeption einen tollen Urlaub gehabt hätten und viel wenige schreibarbeit. Alles gute für Sie und die besten Grüße aus dem Monaton Markus und das Team vom Sporthotel Silvretta Montafon


