Was ist über dieses Hotel schon alles geschrieben worden, und auch ich kann mich meinen Vorgängern hier nur anschließen. Das Hotel liegt eingebettet in einem riesigen Tropengarten, der beim Bau des Hotels 1994 eine Million US$ gekostet hat. Die 55 Villen z.t. mit eigenem Spa Pool, sind über diesen Garten verteilt und sehr geräumig. Wir hatten eine Gartenvilla gebucht aber beim Eintreffen wurde uns mitgeteilt daß man uns einen Upgrade auf eine Villa mit Meerblick geben würde. Das war natürlich der Knüller, da dieses Häuschen praktisch unmittelbar am Strand stand. Man brauchte nur aus der Tür zu treten und war mit 3 Schritten auf seiner Liege oder Hängematte. Dies war insbesondere praktisch da man zum Umziehen keine Wege laufen mußte. Obwohl dieses Hotel nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist alles äusserst gepflegt und sieht aus wie neu, was in diesem Klima nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Das liegt sicherlich auch daran, daß kleiner Schäden sofort ausgebessert werden. So konnte ich beobachten daß an der Strandbar eines morgens kleine Verwitterungen am Holz sofort von Hand abgeschliffen und neu gestrichen wurden. Wer es nicht lassen kann und seinen eigenen Laptop mitbringt hat überall im Hotel WLAN Zugang. Ansonst stehen auch 2 PC’s mit Internetanschluss im Empfangsbereich bereit.
Die Villen sind sehr groß und hochwertig ausgestattet. Es gibt eine Art kleines Wohnzimmer mit Sofa sowie eine Minibar, Die Böden bestehen aus schönem Echtholzparkett. Der Schlafbereich ist vom Wohnbereich durch eine Glasscheibe räumlich getrennt. Es gibt eine Deckenventilator sowie eine Klimaanlage die auch vom Geräuschpegel akzeptabl ist. Weiterhin gibt es einen LCD Fernseher mit internationalen Programmen sowie einen DVD Player. Filme kann man sich kostenfrei an der Rezeption ausleihen. Das Bad ist riesig mit zwei getrennten Waschbecken, einer riesigen runden Wohlfühlbadewanne und grosser bodeneben eingelassener Dusche. Shampoo, Seife, Bodylotion sind vom feinsten und auch der Haartrockner ist hochwertig.
Das Resort verfügt über ein Restaurant im Hauptgebäude wo Thailändische Küche auf hohem Niveau serviert wird. Das Frühstücksrestaurant ist ebenfalls dem Hauptgebäude angegliedert und bietet alles was das Herz begehrt: Müsli, Eier jeglicher Art, Pfannkuchen, Waffeln, Salami, Käse, Brot, Brötchen, Croissant, frisches Obst, Säfte, Kaffee Tee aber auch typische Thailändische Gerichte wie Nudelsuppe mit diversen Einlagen ( sehr lecker und scharf ). Weiterhin gibt es eine Poolbar und ein Strandrestaurant mit Bar an dem es meist Themenbuffets gibt. Wir hatten Halbpension gebucht und haben es absolut nicht bereut. Für viele scheint das unnötig zu sein, da man ausserhalb des Hotels viel günstiger Essen kann. Natürlich kann man das, wenn man sich gerne in wacklige Holz- oder Plastikstühlen am Strand oder an der Straße setzt. Aber, das Preis-Leistungsverhältnis ist bei den Speisen dieser Qualität und Abwechslungsreichtum gar nicht so schlecht ( max. 20 €/pers ) für ein Buffet mit frischen Fisch ( Hummer, Krabben, Garnelen, Jacobsmuscheln, Red Snapper, Grouper ), Sushi etc. Das Bier hat Europäische Standart Preise und der Wein auch. Dabei muß man wissen daß Wein in Thailand ein Luxus ist und entsprechend besteuert wird. Im übrigen, wenn man sich das Santiburi leisten kann, sollte man am Essen nicht sparen. Die Küche ist authentisch, abwechslungsreich und lecker und man braucht nach dem Essen nur 3 Schritte tun um ins Bett zu fallen.
as soll man sagen… hier wird einem jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Noch nie zuvor sind wir so zuvorkommend und freundlich empfangen und hofiert worden wie in diesem Hotel. Wir waren auch schon in Small Leading Hotels in der Karibik, diese können aber dem Santiburi das Wasser nicht reichen. Am Strand sorgten die Angestellten dafür daß man eine Liege bekam. Hatte man diese einmal, so wie wir direkt vor unserer Villa, wurde diese dann auch für uns täglich reserviert. Kein lästiges Frühaufstehen um Liegen zu belegen. Dazu gab es gekühlte, nach Blüten duftende Erfrischungstücher. Um Wasser braucht man sich nicht sorgen, daß bekommt man ebenfalls ohne Aufpreis und wenn eine Flasche leer ist, wird sofort eine neue nachgelegt. Um 14:00 gibt es Eiscreme und Kekse und eine weitere Stunde später nochmal Obst. Ausserdem gibt es im Haupthaus Nachmittagstee, mit Kaffee, Tee und Kuchen, Obst, Gebäck etc. Aber auch der Zimmerservice und Restaurantservice ist perfekt, nicht zu vergessen die Horden von Gärtnern die ständig damit beschäftigt sind diesen riesigen Tropengarten von morgens bis abends zu pflegen. An den Buffets zum Frühstück und Abendessen reißt man sich alle Beine aus. Dauert mal etwas länger wird man zum Tisch zurückgeschickt und das Essen wird einem hintergetragen. Man merkt dem Gast soll es hier an nichts fehlen, man ist im Urlaub. Unterstrichen wird dies auch dadurch, daß auch der Hotelmanager fast immer präsent ist. Ob am Frühstückstisch oder auch mal zu einem Schwatz am Strand. Hier wird auch sicherlich der Puls des Gastes gefühlt um bei eventuellen Abweichungen oder Unwohlbefinden sofort korrigierend einzugreifen. Nur so kann man sich diese einhellige Meinung der Reisenden erklären.
Die Anlage ist eingebettet in einem riesigen Garten mit über 110 verschiedenen tropischen Pflanzen. Für diejenigen die nicht gerne in der prallen Sonne liegen, gibt es jede Menge Schatten durch die vielen Palmen.. Der zum Hotel zughörige Strand ist 300 m lang, darüber hinaus führt der Strand in östlicher und westlicher Richtung weiter. Man kann also getrost auch längere Sparziergänge ohne Probleme machen, zumal der Strand frei von Muschelkalk und Steinen ist. Das Meer ist gut zum Baden und wird bereits nach 3 – 4 Metern tief. Für kleine Kinder daher nicht geeignet. In den Morgenstunden zwischen 7:00 und 8:00 Uhr war das Meer meist sehr ruhig, später am Tag wenn dann der Wind auffrischte wurden die Wellen etwas mehr, so daß man ab und zu auch mal einen Gesichts-klatscher bekam. Zum Schnorcheln ist die Mae Nam Beach nicht wirklich geeignet da das Meer durch den Wellengang immer etwas trüb ist und durch die Abwesenheit von Korallen und Steinen sich dort kaum Fische aufhalten. Wer gerne Tauchen oder schorcheln möchte sollte eine entsprechende Tour im Hotel oder bei einem Anbieter vor Ort buchen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Sportangebot ist sehr gut und auch die Sporteinrichtung ist hochwertig. Angeboten wird Golf auf eigenem Platz, Tennis, Squash, Tischtennis, Segeln Kajak, Windsurfen, Fitnessstudio, sowie Yoga, Tai Chi, Chi Gong, Meditation. Der Pool ist riesig und hat eine länge von 50m. Wir haben ihn allerdings nicht genutzt da daß Wasser durch die Sonneneinstrahlung extrem warm war. Der optische Eindruck von kühler Bläue stand in krassem Gegensatz zur gefühlten Temperatur beim Baden. Animation am Strand gibt es nicht und fehlt auch nicht. Abends gab es ab und zu ein kleines Unterhaltungsprogramm (z.B. thailändische Tänze ) und ein bißchen Musik. Daß wars aber auch schon Nun muß man noch ein Wort über den Wellness Bereich verlieren. Der Wellnessbereich und der zugehörige Service ist einer der besten den wir je gesehen haben. Die Einrichtung ist prima und vor allem die Masseageliegen sind so konzipiert daß man selbst bei der längsten Massagedauer von über 2 Stunden keinen steifen Hals bekommt. Die Therapeutinen sind sehr gut ausgebildet und achten darauf daß sich der Kunde wohlfühlt. Vor der Massage bekommt man noch ein kühles Getränk, und dann einen Einwegslip sowie einen Bademantel. Natürlich ist hier das Preisniveau ebenfalls höher als ausserhalb. Zum Vergleich: Eine 60 minütige Masseage kostet im Hotel ca 30 Euro, im Profimassagezentrum in Bo Phut ca. 15 Euro (ohne Transport ) und am Strand ca 5 Euro. Massagen dieser Art in der Karibik oder in Europa sind mindestens 2 – 3 mal so teuer im Vergleich zum Hotel.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im März 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Peter |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 11 |


