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Susanne (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2006 • 1 Woche • Strand
Wer hat uns den 4. Stern geklaut?
2,2 / 6

Allgemein

Hotelanlage von der Größe und Zimmerzahl und Optik okay, AI sehr kompliziertes Verfahren, Altergruppe gemischt Vor unserem Urlaub hatten wir hier bei Hotelbewertungen gestöbert und sind über die Aussage von Thomas, Eintrag vom August 2005 gestolpert, aber wir dachten: na ja, einer ist ja immer dabei... aber die Überraschung und Deckung der Aussagen waren mehr als indentisch.. hätten wir nur... Dieses Mal können wir wirklich nicht sagen: Urlaub von Anfang an.... Eine hart erkämpfte gemeinsame Woche endete so furchtbar, dass es uns die Stimmung für eine weitere Urlaubsplanung im Ausland für dieses Jahr genommen hat und für die Zukunft bedeutet das, sorgfältiger für uns zu prüfen, denn von Erholung war hier keine Spur. Und bei der ganzen Geschichte darf man auch nicht den stolzen Preis vergessen!(TUI 4*)


Zimmer
  • Eher schlecht
  • optisch klasse! So kannten wir unsere Urlaubszimmer. Schönes Südzimmer mit Meerblick. Doch dann die Betten, bei jeder Bewegung hatte man das Gefühl, man wird zum Mond geschossen und jede Spirale/Federkern merkte man im Körper, das Schlafen fiel schwer, weil man nicht liegen konnte, drehte man... durch das Drehen löste sich ständig das zu kurze Laken von der Matratze, so dass man ständig auf der nackten Matratze lag was wirklich sehr unhygienisch war. Also versuchte man das Laken irgendwie stramm umzuwickeln, aber man scheiterte. Am nächsten Tag schnappten wir uns die Putzfrau und erklärten die Situation und sie holte uns zwei Spannbettlaken, die sind dort Mangelware, davon hat sie nur wenige.. puh.. Glück gehabt. Das Bad hat nur eine Beleuchtung über dem WC, somit konnte man sich beim Spiegel dann gar nicht richtig sehen, geschweige denn als Frau schminken, weil es zu dunkel war, eine Belüftung fehlte auch. Der WC-Deckel samt Brille löste sich am 2. Tag, die Putzfrau legte es wieder vorsichtig drauf – unrepariert-. Also, bei wem lassen sie denken.. gar nicht.. ab zur Rezeption. Beim Duschen war ständiger Druckabfall und Stillstand, so dass man Minuten mit Schaumhaaren dort stand. Verlässt man das Zimmer, ist es „stromfrei“, d.h. aber auch, bei Südlage trotz Gardinen zu, erhitzt sich der Raum auf ~ 40 Grad weil die Klima ja nicht geht, hält man sich dann dort auf, ist es unerträglich, die Klima schafft es auch nicht in kurzer Zeit abzukühlen, hat man dann geduscht, dauert es 3 Min und man ist wieder durchgeschwitzt. Öffnet man die Balkontür, geht die Klima sofort aus, man hat somit nicht die Möglichkeit, eine Raumzirkulation herzustellen, dieses ist aber erforderlich, da die Klimaanlage im Flur an der Decke ist, geradeaus gegen einen Schrank pustet und wir liegen im rechten Winkel davon mit dem Bett, dort kommt nichts an, die Klima läuft die ganze Nacht, hierbei ist noch zu erwähnen, mit einem sehr lautem Gebläse, und erreicht die Temperatur nicht um sich auszuschalten, denn der Fühler sitzt in dem Winkel, wo nichts ankommt. Ein erholsamer Schlaf, schon wegen der Laken-Matratze-Geschichte, zzgl. nicht funktionierende Klimaanlage war also nicht möglich. Die Minibar wurde nur zu Beginn 1 x gefüllt, ansonsten musste man sich in der Hotelanlage mit Getränken versorgen wenn diese dann leer war. Sie wurde nicht wieder gefüllt. Zu bemerken wäre noch, den Safe im Zimmer kann man nur nutzen, wenn man den Zylinder dazu von der Rezeption besorgt, dieser ist erhältlich für 15 € / Woche, eine Frechheit!


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Das Essen im Hauptrestaurant entsprach eher einem billigen Kantinenessen aber keinem Buffet, das Essen an der Poolbar war fast food (Hamburger, Pommes, Salat) und für die AI-Gäste war die Auswahl dort begrenzt, man hatte nur ein paar Gerichte ansonsten musste man die anderen bezahlen. Der Weg zum Hauptrestaurant lohnte sich nicht, denn das war der gleiche Abklatsch wie täglich abends. Die Gestaltung des Buffets am Abend: 1 Platte mit Tomaten 1 Platte mit Gurken 1 Platte mit Möhren auf der anderen Seite 1 Platte Nudelsalat 1 Platte Rohkostsalat 1 Platte Bohnensalat 1 Platte mit drei Sorten Wurst (Kochpressschinken, Jagdwurst und rote spanische Mettwurst) und man stelle sich vor, nicht nett fürŽs Auge angerichtet, sondern als Stapel so mit einer Höhe von 30 cm... auf dem anderen Tisch waren dann 3 Sorten Kuchen und Eis und jeden 2. Tag hatte man Glück und es stand dort ein kleiner Teller mit gewürfeltem Käse *wow* welch Vielfalt! Und an einer anderen Stelle gab es dann in drei Warmhaltebehältern fades Gemüse, Kartoffelauflauf(?) Fisch oder Fleisch. Und das ganze jeden Tag ohne Themenabend oder Wechsel der Speisen, so dass man nach dem 3. Tag schon keinen Appetit hatte bei der Eintönigkeit. Fraglich war auch, warum die dort zu erntenen Sachen wie Melone, Tomate und Gurke so rein nach gar nichts schmeckte, also für den Essensbereich gibt es vollen Punktabzug, ist uns bei einem 4*-Hotel noch nicht passiert. Ein Gast wollte dieses tolle Buffet mal fotografieren, da kam sofort der Manager an und machte Theater, er solle das sofort unterlassen.. auch das ist uns noch nie passiert, normaler Weise fotografieren wir auch immer das tolle reichhaltige immer wechselnde Buffet! Ach, am 2. Tag sogar das Bier alle... Das Morgenbuffet war auch nett, 3 Warmhaltebehälter: 1x Kochei, 1 x Rührei, 1x Spiegelei (kannten wir in der Form auch noch nicht mit Spiegelei), 1 Teller mit Käse, 1 Teller mit der immer gleichen Wurst, 1 kleine Müslibar und der Hit, Kaffee und Säfte aus dem Automaten. Für AI gab es an der Poolbar Kuchen und Sandwiches bis 23 Uhr, Kuchen haben wir nicht ein einziges Mal gesehen und die Sandwiches waren fast immer alle und es dauerte ewig, bis neue kamen. Aus der Karte konnte man nur teilweise Sachen, fast immer Fastfood, alles AI zu sich nehmen, der Rest musste bezahlt werden. Die Zeiten dafür waren begrenzt bis 15 Uhr für AI und für HP bis 15:30, wir waren den einen Tag jedoch 15:03 da und haben wir nichts mehr bekommen, obwohl ja die Küche noch auf war für die HP-Gäste. Nächsten Tag sind wir dann früher hin, da bekam man keinen Platz mehr weil es unten sehr begrenzt war, oben der Bereich haben sie aber nicht geöffnet. Nun gut, sind wir zum Hauptrestaurant, oh shit.. es war 14:05 und bis 14:00 gibt es dort nur Essen, wir fragten höflich und erklärten, dass unten an der Poolbar kein Platz mehr ist aber keine Chance, der Essenssaal war voll aber wir durften nicht rein.


    Service
  • Schlecht
  • Dort im Hotel angekommen, würdigte uns das Personal nicht eines Blickes, wir mussten uns fast noch entschuldigen, dass wir die neuen Gäste waren, 2 Damen waren hinter dem Tresen und solch eine Unfreundlichkeit haben wir überhaupt noch nicht erlebt. Dazu kam noch das nicht zu verstehende Englisch, was mit Akzent gesprochen wurde, nach mehrmaligen Nachfragen wegen Nichtverstehen, gaben Sie sich trotzdem nicht die Mühe, etwas klarer auszusprechen, denn „th“ können sie überhaupt nicht, somit war alles immer ein Ratespiel. Dieses „Nichtverstehen“ und diese Unfreundlichkeit vom Personal zog sich über die ganze Hotelanlage, mit Ausnahme zweier Schweizerinnen, die gut Englisch sprachen (verständlich) und nachher mit uns Deutsch sprachen. Selbst diese sind froh, wenn ihr Praktikum zu Ende ist, denn sie werden dort sehr streng gehalten. Im Servicebereich sprach nicht ein einziger mit uns, die Teller wurden sprachlos von rechts und links am Tisch entfernt. Kein Lächeln, kein netter Wortwechsel, stumme ernste Gesichter, sehr motivierend für den Urlaubsbeginn. Diese Unfreundlichkeit steckte so langsam an.. so wie man in den Wald ruft.. Für den Essensbereich war eine einzige Person zuständig für die Getränkeaufnahme, man kann sich vorstellen, wann diese den Tisch erreichte und diese sah man dann auch nur 1 x, somit blieb uns nichts anderes übrig, als gleich 3 Getränke in eins zu bestellen, auch wenn diese dann warm wurden. Uns wurde z.B. die Karaffe mit Selter hingestellt, aber wir hatten keine Gläser, 3 x ist die Person an uns vorbei gelaufen, die auch die Karaffe abstellte und scherte sich einen Dreck drum.. wir mussten sie glatt ansprechen. Unverständlich ist auch, warum man als Alles Inklusive (AI) ein Bändchen bekam, trotzdem seine Zimmerkarte überall mit hinschleppen und vorlegen musste und dann noch alles unterschreiben musste, denn HP hatten kein Bändchen, von daher verstehen wir das komplizierte System nicht (die Schweizerinnen selbst auch nicht).


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Umfeld: Bushaltestelle ca. 1,5 km für die öfftl. Busse, der Hotelshuttle zum Melliah-Beach fuhr um 9:30 hin und um 12:30 zurück und an diesen ca. 450 kleinen Sandstrand wurden alle hingekarrt, der Ort selber bietet ein kleines Stück Straße mit Geschäften Außenanlage: beginnen wir mit den Handtüchern, man staune, in einem 4*Hotel doch glatt erhältlich für 1 Lire/Handtuch, bei jedem Wechsel wieder 1 Lire, so etwas ist uns ja überhaupt noch nicht passiert, wo ist bitte die kostenlose Towelkarte? kleiner abfallender Sandstrand: hm... der Strand – aufgeschütteter Sand auf Beton – kann man eigentlich nicht als Strand bezeichnen, sondern als größere Sandkiste, geschätztes Maß: 10 m lang, 1-4 m breit, Das hatte zur Folge, dass vorm Frühstück schon die Liegen mit Handtüchern „reserviert“ wurden. Spaniel lässt grüßen... Die Schirme waren billige Eiscremewerbeschirme, die wackelig in ihrem Ständer standen und ständig durch die Gegend flogen und wir des öfteren auf die Nase bekommen haben. Aber das ALLERSCHLIMMSTE, war die Müllbucht! Man hatte das Gefühl, der Müll von Gozo und Sizilien wurde bei uns angeschwemmt, tote Tiere, Plastikmüll (Flaschen, Tüten,Behälter etc.) Essensreste, ganze Obstsorten und das ekeligste überhaupt, täglich Binden am Strand und am Wasserrand, so etwas habe ich noch nicht erlebt, da vergeht einem noch das ganze Baden dort! Das Hotel hat einmal früh morgens das Seegras zusammen geharkt und dann hat sich dort niemand mehr sehen lassen, andere Gäste haben Müllbeutel geholt und haben sich daraus einen Handschuh gebastelt und dann dieses Widerliche Zeug eingesammelt. Dazu kam noch, dass das Bootcenter vom Hotel all seine Boote, Speedboote, Kutter, Jet-Sky etc. in dieser kleinen Bucht lagerte, diese Sachen waren ja auch immer im Betrieb und wurden morgens raus und abends rein, so dass ein stetiger Ölfilm auf der Wasseroberfläche war, man hätte sich Sonnenmilch sparen können. Aber es kommt ja noch besser, ab mittags kamen die Schulbusse (11-16 Jahre) so ca. 6-9 Busse täglich, die wurden oben am Hotel River ausgeladen, hinter uns und links neben uns hatte dieses Hotel seinen Beachbereich, ein Beachrestaurant mit lauter Musik bis ins Wasser zu hören, bei uns am Strand eh. Hunderte von Liegen aber Wassereinstieg nur über Felsen oder den Steg, nun werfen Sie mal einen Blick auf die Abbildung, sehen den Steg nur wenige Meter vom Strand getrennt und dieser ist voll mit zich Jugendlichen, sowie natürlich das Wasser, lautes Gegröhle, Geschreie, Gelache.... man möge sich den Lärmpegel bei 6-9 Bussen mal vorstellen! Lorret de Mar lässt grüßen! …wie war das noch mit der schönen, ruhigen Hotelanlage am kleinen flachabfallenden Sandstrand... „die Ruhe“ ermöglichte es mir nicht, „in Ruhe“ auch nur ein Buch zu lesen. Dann hatten sie ja schnell bemerkt, dass wir einige Liegen frei hatten, also stürmten sie über die Mauern, am Steinriff vorbei oder aus dem Wasser und belagerten alles bei uns, ja rissen sogar die Handtücher zu Seite von den Liegen, wo die Gäste gerade zum Essen waren.. wir dachten, Hallo? In welchem Film sind wir denn jetzt??? Das Personal bemühte sich auch nicht, irgend etwas zu ändern, doch die Beschwerden bis zum Manager wurden immer größer und ab dem 3. Tag war dann sogenanntes Wachpersonal da, was dann zumindest dafür sorgte, dass man in der Sandkiste für sich war.. das mit Wasser vor einem war dann allerdings schlecht in den Griff zu bekommen. wir sehnten uns nach unserem Abflugtag, mein Lebensgefährte suchte die Flucht beim Tauchen und war komplett die ganze Woche „unter Wasser“.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation: Der Lacher schlecht hin, unqualifiziertes Personal wurde dazu genommen, die entweder Aqua-Gym oder Wassergym im Pool machten, auf einem Steg tanzten sie karibische Tänze oder einen sterbenden Schwan und würde man sich ein wenig mit dem Körperbau und dem Wasserdruck auskennen, würde man merken, dass diese Übungen niemals von der Beintechnik unter Wasser möglich sind. Also haben wir uns das Spektakel an Land angesehen, was dann für uns zu einem lustigem Unterhaltungsprogramm wurde.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Juli 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Susanne
    Alter:41-45
    Bewertungen:4