- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Onguma Tree Top Camp liegt gemeinsam auf den Gelände mit dem Onguma Tented Camp und einer separaten Campsite - ist für sich aber völlig separiert und auf absolute Privatspähre ausgerichtet. Es gibt 4 Tree Tops, die also für maximal 8 Gäste ausgelegt sind. Das "Hauptgebäude" ist Mittelpunkt des Tree Top Camps. Von diesem gehen rechts und links Holzstege ab, die zu je zwei Unterkünften führen. Die gesamte Anlage ist als "Pfahlbauweise" angelegt. Nachts wird die Zugbrücke hochgezogen, um Schutz vor Löwen, Hyänen usw. zu haben. Wir sind dort 2 Nächte geblieben. Das Tree Top Camp gehört zu den hochpreisigen Unterkünften. Da der Service nicht optimal war, ist das Preis-Leistungsverhältnis nicht angemessen. Eingang zum Etosha-Nationalpark in kurzer Entfernung. Wichtig: Im Etosha-Nationalpark gab es bei den staatlichen Unterkünften (NWR) seit Monaten kein Benzin. Daher waren wir für den Tipp, auf der anderen Straßenseite beim Kempinski zu tanken, sehr dankbar. Allerdings lassen die dort nicht jeden rein - der Hinweis auf den Tipp vom Onguma Tree Top Camp hat jedoch die Türen geöffnet, da auch die dort immer tanken. Wir haben dann noch an einem Night-Drive teilgenommen, der ca. 1, 5 Stunden dauerte aber was Tiere betrifft, leider nicht von Erfolg gekrönt war.
Man wohnt in Zelten, die nach Art der Pfahlbauweise errichtet sind. Im Zelt gibt es einen separaten Bereich mit WC, Waschbecken sowie eine Außendusche, die nicht einsehbar ist. Auch hier waren die Betten sehr bequem und mit Moskitonetz ausgestattet. Nachts schläft man fast unter freiem Himmel, denn die Front des Zeltes, welches zum Wasserloch ausgerichtet ist, bleibt offen. Also direkter Kontakt nach draußen, was schon etwa unheimlich war - zumal in direkter Nähe nachts die Löwen gebrüllt haben. Wir waren dennoch mutig und haben vom kompletten Schließen des Zeltes - was möglich gewesen wäre - abgesehen. Weiterhin gab es Bademäntel sowie kleine Frottee-Schlappen. Strom- und Wasserversorgung war jederzeit gegeben.
Die Speisen werden von einem eigenen Koch zubereitet. Das Abendessen bestand aus einem 3-Gänge-Menü, welches die traditionelle namibische Küche wiederspiegelte und sehr lecker war. Auch die Präsentation der Speisen war gelungen. Das Frühstück war in Ordnung, bestand aus Müslis, Joghurt, Käse und Wurst, Brot, Kaffee, Tee, Säften. Eier wurden je nach Wunsch frisch zubereitet. Zum Nachmittag gibt es Kuchen sowie Kaffee und Tee. Ebenfalls sehr lecker.
Leider lässt der Service im Tree Top Camp etwas zu wünschen übrig. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei hochpreisigen Unterkünften ein guter Service nicht selbstverständlich ist. Wir sind beide Raucher und die Angestellten haben es sich nicht merken können, dass wir einen Aschenbecher brauchen. Nach diesem mussten wir immer fragen. Dieses sollte bei maximal 8 Gästen (und wir waren eine Nacht die einzigen Gäste im Camp) eigentlich nicht zuviel verlangt sein, dass man diesen dann automatisch hinstellt. So waren auch die Englischkenntnisse nicht unbedingt so, das man unsere doch sehr einfachen Fragen und Wünsche auf Anhieb verstand. Hier ist also unbedingt Schulungs- und Verbesserungsbedarf vorhanden. Daher nur 4 Sonnen.
Das Onguma Tree Top Camp liegt ca. 150 Meter vor dem van Linquist-Gate (östliches Gate zum Etosha-Nationalpark). Vom Zufahrtsbereich sind es dann nochmals ca. 20 km auf eigenem Gelände bis zum Tree Top Camp. Auf der anderen Straßenseite des Hotels liegt das Kempinski, das eine eigene Tankstelle hat.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3 Wochen im März 2009 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Astrid |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 30 |