- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Eine insgesamt sehr schöne, weitläufige Hotelanlage direkt am wunderschönen, puderzuckerweißen Sandstrand. Architektonisch ansprechend, durch die leichte Hanglage eröffnen sich stellenweise atemberaubende Ausblicke auf Strand und Meer. Die Zimmer verteilen sich zum einen auf ein- bis zweistöckige Gebäude oder befinden sich in Einzelbungalows, die verstreut im Gartenbereich liegen. Das Hotel verfügte zu unserem Reisezeitpunkt im Juni über äußerst angenehmes, internationales Publikum mit unterschiedlichster Altersstruktur, die Atmosphäre war locker-leger, aber auf gutem, gepflegtem Niveau. Im Juni herrscht absolute Nebensaison, was wir aber als positiv empfunden haben, da das Hotel nicht überlaufen und das Preis-Leistungsverhältnis absolut angemessen war. Die Temperaturen des „tansanischen Winters“ bewegten sich selten über die 28-Grad-Grenze hinaus; der teilweise starke Wind sorgte dementsprechend auch mal für Abkühlung, was vielleicht gerade etwas hitzeempfindlichen Personen sehr willkommen sein mag. Wir würden dieses Hotel trotz der gastronomischen Schwachpunkte auf jeden Fall weiterempfehlen und wieder buchen, sofern man nicht gleich zwei Wochen in dieser Anlage verbringen möchte. Im Anschluss an eine Safari und um in traumhafter Umgebung zu entspannen auf jeden Fall bestens geeignet!
Die in runder Bauweise gestalteten Zimmer waren in gutem Zustand, sehr geräumig und verfügten über eine relativ große Terrasse, waren gepflegt und stets gut gereinigt.
Wir hatten Halbpension gebucht und hätten uns insgesamt etwas mehr Abwechslung gewünscht. Das Frühstücksbüffet war sehr auf britischen Geschmack zugeschnitten, es gab keinerlei Käse und auch keine Variation, was bei einem einwöchigen Aufenthalt aber zu verschmerzen war. Abends stand das Buffet jeden Abend unter einem anderen Motto, angefangen bei“ Italien“ über „Ocean“, „International“ und „Swahili“. Letzteres verdient wirklich großes Lob, absolut schmackhaft und gelungen! An den anderen Abenden waren wir mit der Qualität und Auswahl der angebotenen Speisen nicht unbedingt zufrieden. Das Mittagsangebot an der Poolbar hingegen war gut und von der Qualität her erheblich besser als das Abendbuffet. Insgesamt hätten wir uns weniger italienische Pasta, undefinierbare Fleischstücke und Würstchen als viel mehr landestypische Speisen am Buffet erwartet, die, wie bei oben genanntem Swahili-Abend, wirklich phantastisch waren.
Wenn wir in puncto Service deutschen 4-5-Sterne-Standard und Perfektion im Restaurant erwartet hätten, wären wir nicht nach Afrika gereist. Er war sicher stellenweise weit davon entfernt, jedoch hat uns das in keiner Weise gestört, da die meisten Mitarbeiter einfach durch Freundlichkeit und Präsenz auffielen. Die Zimmerreinigung war sehr gut und zuverlässig.
Das Hotel liegt am kilometerlangen, breiten Sandstrand; in der unmittelbaren Umgebung befinden sich noch einige weitere Hotelanlagen, die z.T. aufgrund der Nebensaison geschlossen waren. Aufgrund seiner Größe und Breite wird der Strand wohl auch zur Hochsaison niemals wirklich überlaufen sein. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass auf dieser Seite von Sansibar ein großer Tidenunterschied vorherrscht, wodurch das Schwimmen im Meer stark beeinflusst wird. Stundenweise ist dies überhaupt nicht möglich, doch ausgedehnte Strandwanderungen und Fahrradtouren direkt den Strand entlang entschädigen mehr als ausreichend dafür! Direkt am Strand, jedoch hinter einer Art grobem Holzzaun und somit noch auf dem Areal der Hotelanlage, befinden sich zahlreiche Liegen und Sonnenschirme, von denen aus man den Blick auf das türkisblaue Meer genießen kann. Natürlich finden sich am Strand auch zahlreiche Verkäufer ein, die die unterschiedlichsten Souvenirs oder Ausflüge anbieten, was wir jedoch entgegen einiger anderer Bewertungen nicht als übertrieben penetrant empfunden haben.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der wunderschön angelegte, große Pool lud sehr zum Baden ein, nur ein paar Meter vom Strand entfernt, mit integrierter Brücke, Poolbar und von Palmen gesäumt. Es gab wohl ein sehr dezentes Animationsprogramm, von dem man tagsüber wirklich nichts mitbekam, wenn man nicht wollte. Abends wurde das Essen häufig von einer Band untermalt, einmal wurde ein Masai-Abend veranstaltet. Positiv fanden wir das Angebot, Kajaks oder Fahrräder auszuleihen und damit den kilometerlangen Stand abfahren zu können. Im Hotel befindet sich auch eine Tauchbasis, die interessante Touren zum Mnemba-Atoll anbietet.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im Juni 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Sandra |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 1 |