- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Die Anlage ist sehr schön, hat eine gepflegte Gartenanlage und einen Traumstrand. Es gibt 154 geräumige Zimmer, in der Regel je 6 pro Gästehaus. Dazu zwei große Pools, Bars und Restaurants. Aufgrund der Regenzeit waren fast nur deutsche Gäste da, das Hotel zu ca. 40% ausgelastet. Sehr entspannt, überall Ruhe und keine Hektik. Leider war die Regenzeit spät dran, aus den erwarteten kurzen, kräftigen Schauern wurden zeitweise 2 Tage Dauerregen.
Wir hatten Nr. 257, das Gästehaus lag am Hang. Im EG waren 4, im OG 2 Zimmer untergebracht. Durch die Hanglage super Aussicht auf Hotelgelände und Meer, allerdings kleiner Fußmarsch zu Strand und Restaurants. Zimmer sehr geräumig, Schränkchen mit Minibar+Eisfach (Fanta, Cola, Sprite, Wasser mit und ohne Kohlensäure). Wasserkocher mit Tee, Kaffee, Zucker und Milchpulver. Schminkkommode mit Spiegel und drei Schubladen, Tisch, Sofa, großes Bett mit einer großen Bettdecke und Moskitonetz, Flat-TV mit ca. 8 Kanälen (kein deutscher, Suchlauf gesperrt), Safe, Klimaanlage, 2 Regenschirme!, großer Balkon (mit zwei Stühlen und Tisch), großes Bad (große Dusche, 2 Waschbecken, WC, Fön, Duschgel usw., elektr. Abluft). Bad mit blickdichten Holzlamellenschiebetüren, nicht luft- und geräuschdicht, was uns aber überhaupt nicht störte. Ausstattung mit 2 kl. und zwei großen Handtüchern, Vorlegetuch sowie zwei blauen Strandhandtüchern. Es gibt nur einen mechanischen Schlüssel, Strom durch Schlüssel aktiviert. Ausnahme: Nachttischlampen und zwei schaltbare Steckdosen. Letztere sind auch für zweipolige europ. Stecker, wie z.B. Smartphone-Netzteile geeignet. Man braucht also keinen Adapter! Alle anderen Steckdosen sind britisch und nur mit Adapter nutzbar.
Frühstück gab es von 07:00-09:30Uhr, jeden Morgen wurden Omeletts, Waffeln und Pfannkuchen frisch zubereitet, dazu gab es viele warme Speisen: Würstchen von Huhn und Schwein, Eier, Speck, Bohnen, usw. Dazu frisches Obst, Müsli, Marmeladen, Nutella, Wurst, Käse, Brot und Gebäckstücke. Ab 10:00Uhr war die Snackbar geöffnet, mit Sandwiches, Gebäck und anderen Kleinigkeiten. Von 12:30-14:30Uhr war das Mittagsbuffet geöffnet, von 19:00-21:30Uhr das Abendbuffet. Auch hier große Abwechslung, Salate, Süßes, diverse unterschiedliche Beilagen und immer Fisch+Fleisch frisch gebraten/zubereitet. Am Strand kann man gratis eine frisch geköpfte Kokosnuss bekommen und mit dem Strohalm frische Kokosnusssaft trinken. An den Liegen an Pool und Strand kommt regelmäßig jemand vorbei und fragt nach Getränkewünschen. In den Bars gibt es Cocktailkarten, wobei die Auswahlen in der Ngalawa und der Madafu-Bar völlig unterschiedlich sind. Von den Themenrestaurants Thai, Inder und Italiener (inkl.) sowie dem Samaki (kostenpflichtig) haben wir nur den Inder probiert. Es gab viele Gänge, welche leider schlecht erklärt wurden. Wir waren die einzigen Gäste und fühlten uns dort nicht sehr wohl.
Die weißen Handtücher wurden täglich gewechselt, allerdings nicht in einem Rutsch. Das Reinigungsteam macht sauber und nimmt die Handtücher weg. Kurze Zeit später kommen sie noch mal mit frischen Handtüchern und aufzufüllenden Getränken für die Minibar. Abends werden zwischen 19:30 und 20:30 die blauen Handtücher gewechselt und das Moskitonetz am Bett geschlossen. Bettzeug wurde mehrmals gewechselt. Alle Servicekräfte waren immer nett und freundlich, immer um das Wohlbefinden der Gäste bemüht. Bei 80-120US$ Monatslohn führte der ab und an von uns zugesteckte Dollar immer zu einem freudigen Lächeln.
Die Fahrt vom Flughafen dauerte ca. eine Stunde. Die Anfahrten nach Stonetown, zum Jozani-Park oder Gewürzplantagen dauerten auch knapp eine Stunde. In der Nachbarschaft gibt es nur einige andere Hotelanlagen, in 10 Minuten Fußmarsch am Strand Richtung Norden ein Dorf. Die Anlage ist bewacht, außerhalb keine Geschäfte, Restaurants oder ähnliches. Der Strand ist wunderschön, man kann zu beiden Seiten spazieren gehen. Eine Gezeiten-App sagt einem genau, wann Ebbe und Flut ist. Der Strand ist öffentlich und wurde von bis zu 30 Händlern über die gesamte Breite belagert. Jeder Gang ins Meer oder bei Ebbe auf die Sandbank gleicht einem Spießrutenlauf, man wird bedrängt und unablässig angesprochen, von Massai-Händlern aber auch von aufdringlichen Eddi-Murphy-Mitarbeitern. Immer wollen alle etwas verkaufen, verwickeln einen geschickt in ein Gespräch. Für uns nur nervig und ein dicker Minuspunkt für den Gesamteindruck. Man kann nicht alleine auf die Sandbank laufen, immer will jemand einem Seesterne zeigen, was man schon aus Tierschutzgründen ablehnen sollte. Hat man den Hotelstrand Richtung Süden oder Norden verlassen, kann man in Ruhe spazieren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gab ausreichen unaufdringliche Animation über Tage, von Beachvolleyball bis Boule. Tischtennis, Billard, Dart und andere Spiele waren möglich. Auch Sprach- und Tanzkurse sowie eine sehr empfehlenswerte Exkursion zum Nachbardorf waren enthalten. Dort konnte man sich das wahre Dorfleben ansehen und erklären lassen. Die Abendanimation war auch wechselnd, allerdings aufgrund ihrer Nähe zum Hauptrestaurant und des frühen Beginns manchmal von der Lautstärke her störend beim Essen. Wir haben für 99US$ + 23US$ fürs Mittagessen eine Kombi-Tour bei Neckermann gebucht. Diese bestand aus den Besuchen von Stonetown, einer Gewürzfarm sowie des Jozani-Nationalparks. Es gab eigentlich eine Mindestteilnehmerzahl von 4, da anscheinend zwei ausgefallen waren, hatten wir den Führer und den Fahrer alleine für uns. Nach Abholung um 8Uhr und 50Minuten Fahrt, war eine "Gewürzfarm" erreicht. Eigentlich keine Farm sondern nur ein Anschauungspark. Es wurden viele Gewürz- und Obstpflanzen gezeigt, angefasst und errochen. Ein Guide vorort begleitete die Führung. Am Ende gab es geflochtene Armbänder und Hüte. Man konnte Seifen und Gewürze überteuert kaufen, die Seifen gab es später in Stonetown für den halben Preis. Weiter nach Stonetown. Es wurde empfohlen, Schultern und Knie bedeckt zu halten, aus Respekt vor der muslimischen Bevölkerung. Ebenso sollte, da gerade Ramadan war, das Trinken und Essen in der Öffentlichkeit vermieden werden. In Stonetown dann ein 2-Stunden-Fußmarsch zu Sklavenmarkt, anglik. Kirche, Frischmarkt, Freddy Mercury-Haus, Haus der Wunder, Festung und Altstadtgassen. Essen in einem sehr guten, klimatisierten Hotel. Danach weiter in Richtung Jozani-Park. Zuerst Besuch einer Schmetterlingsfarm, dann der Regenwald. Da es vorher geregnet hatte, waren die Wege geflutet. Wir sind mit dem Guide Barfuss gelaufen, etwas riskant. Die roten Colobos-Affen-Kolonie haben wir dann an der Strasse gefunden, sehr beeindruckend, wie dicht die Affen kommen, sich aber nicht anfassen lassen. Abschließend ging es noch zu einem Mangrovenwald, wo schwarze und weiße Mangroven zu sehen waren. Rückkehr gegen 18:00Uhr. Ob Eddi Murphi oder Navril diese Tour so auch angeboten hätten, wissen wir nicht, wir waren aber zufrieden.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Mai 2019 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Michael |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 11 |
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