Sichere Dir jetzt bis zu 500€ auf die Top-Deals für Deinen Last-Minute-Urlaub – nur noch bis 1.9.!
Alle Bewertungen anzeigen
Andreas (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2006 • 2 Wochen • Strand
Ein gelungener Urlaub u. ein zweites Mal Sylvester
5,4 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Die sehr großzügige, weitläufige Hotelanlage des Le Royal Meridien Baan Taling Ngam liegt inmitten üppiger tropischer Vegetation und wurde an einem Hang gebaut, mit wunderbarem Ausblick auf den Golf von Thailand und herrlich grüner Hügellandschaft im Hintergrund. Der Flughafen befindet sich ca. 45 Fahrminuten mit dem Auto entfernt und genau entgegengesetzt auf der Insel. Das Resort ist insgesamt geprägt von atemberaubender Thaiarchitektur, mit Haupthaus in landestypisch offener Bauweise und vielen diversen mehretagigen Luxusvillen mit bester Ausstattung, vereinzelt in die Hanglage hineingebaut. Insgesamt schien die Anlage wie ein kleines, verträumtes Bergdorf mit sehr gediegener Atmosphäre. Unser persönliches Highlight war die Feier des Chinesischen Neuen Jahres, das traditionell immer erst nach dem kalendarischen Jahreswechsel, ab Ende Januar für ca. 14 Tage lang gefeiert wird. Dazu wurde das Hotel einen ganzen Tag lang mit chinesischen Lampionkugeln und Girlanden wunderschön ausdekoriert und ein riesiges asiatisches Buffet aufgebaut. Es gab wirklich alles, was das Herz begehrte und die Sinnesorgane überschlugen sich förmlich alle. Auf den festlich gedeckten Gästetischen lagen in einer seidenbespannten Box jeweils zwei chinesische Gesundheitskugeln und ein Glücksbringer zum Mitnehmen. Außerdem wurde ein Drachentanz aufgeführt, wundervoll kostümierte Tänzerinnen gaben sehr farbenfrohe Performances ab und zu vorgerückter Stunde wurden kleine Lampions gezündet und über das offene Meer in den sternenbedeckten lauen Nachthimmel geschickt. Dort reihten sie sich in das Sternennetz des Firmaments förmlich ein und man durfte sich so frei fühlen, einen Wunsch unausgesprochen in die Dunkelheit zu schicken. Es sah phantastisch aus und wir haben den Lichtern so lange nachgeblickt, bis sie erloschen sind. Bei so vielen Annehmlichkeiten fiel es beinahe schon gar nicht mehr auf, dass sich direkt unterhalb unseres Balkons eine ziemlich große Baustelle befand, die natürlich täglich von der Morgen- bis zur Abenddämmerung aktiv war. Auch dort gab es alle erdenklichen Geräusche, über Bohren, Fräsen, Klopfen, Sägen, Motorenkreischen usw. Wir gehen davon aus, dass das Hotel noch weitere Gebäude errichtet, um den ohnehin perfekten Service noch zu verbessern. Der Hotelchef hat einen deutschen Namen und es lässt durchaus den positiven Rückschluss zu, dass dadurch viele europäische Servicegrundlagen in dem Hotel erfolgreich Einzug gehalten haben. Ansonsten gibt es nichts zu beklagen und wir sind froh, diesen Urlaub, der mit Sicherheit sehr lange in unserer Erinnerung bleiben wird, gebucht zu haben.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir haben in einem sehr großen Deluxe-Zimmer mit Meerblick gewohnt und konnten von unserem äußerst komfortablen King-Size-Bett aus den allabendlichen phantastischen Sonnenuntergang betrachten. Wir hatten am Zimmer einen großen Balkon mit Sonnenschirm, Tisch, zwei Stühlen und sehr bequemen Liegen mit Auflagen. Zur weiteren Ausstattung gehörten eine kleine Sitzecke mit TV, DVD-Player, Mini-Stereo-Anlage und flüsterleiser Klimaanlage sowie ein üppig bestückter Minibarschrank. Im Hotelshop konnte man stets CD´s oder DVD´s ausleihen. Wir hatten ein riesiges Bad mit abgetrennter Toilette, separater geräumiger Dusche, einer enorm großen Badewanne und einem großzügigen Waschtisch mit zwei Waschbecken. Alles hatte eine absolut private Atmosphäre und von irgendwelchen Nachbarn war kaum etwas zu hören, was sicher auch daran lag, dass die Hotelanlage nicht mal zur Hälfte belegt war.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Es gibt vier Restaurants in der Anlage: das am Strand befindliche Restaurant “The Promenade“ mit vorwiegend internationaler Küche und abends mit einer Live-Musik-Band; das große offene Restaurant “Lom Talay“ mit vorwiegend Thai-Küche, das klimatisierte “Lemon-Gras-Restaurant“, das vorwiegend indische Küche angeboten hat und das Nobel-Thai-Restauraunt “Baan Chantra“, mit in den Boden zu versenkenden Füßen, in das man ohne Schuhe gehen musste und höchste Thai-Gourmet-Küche, zu mythischen Tänzen mit einheimischer Musik genießen konnte. Für zahlungskräftige Romantiker gab es noch die Möglichkeit, direkt am Strand, im landestypischen Style, mit Fackeln und Liegen, ein spezielles Dinner herrichten zu lassen. Es wurden wirklich alle hohen Gaumenansprüche bedient und wir haben uns sofort in die Thaiküche verliebt und somit verwundert es nicht, dass wir mehr als begeistert waren.


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service war superfreundlich und völlig geräuschlos, ob in der offenen Lobby, in den Restaurants, am Strand oder Hauptpool bzw. auch im Etagenservice oder in der Gartenanlage. Selbst der Mixer an der Hotelbar war in einem Extraholzkästchen untergebracht, damit das Mixgetöse die Gäste nicht erschreckt. Mit guten Englischkenntnissen kam man überall bestens aus. Die Zimmer wurden täglich morgens und abends wie von Geisterhand, meist in unserer Abwesenheit superschön wieder hergerichtet, mit frischen Handtüchern, Lotusblüten, Tageszeitung (Bangkok Post), frischem Obst und allabendlich einem wechselnden thailändischen Gute-Nacht-Sprichwort, in englisch verfasst, auf dem Kopfkissen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Durch die Berglage des Hotels, konnte man den Strand entweder zu Fuß über eine Treppenanlage (274 Stufen!) erreichen, was allerdings eine gute Kondition voraussetzt oder per Electrocar zum gewünschten Ziel gefahren werden – das haben wir jedoch nicht genutzt und sind immer fleißig Treppen gestiegen. Der Strand war sauber und gepflegt, bei Flut ziemlich schmal, bei Ebbe aber absolut ausreichend. Es gab genügend Liegen, die mit dicken Auflagen und frischen Spannbadetüchern bezogen waren und Badetücher konnte man so oft und so viele haben, wie man wollte. Außerdem wurde am Strand regelmäßig durch den hoteleigene Beachboy unaufdringlich nach den Wünschen der Gäste gefragt und gratis Eiswasser gereicht sowie manchmal Fruchtspieße. Darüber hinaus wurden auch Massagen direkt am Strand, entweder vom Hotel selbst und teuer oder von einigen Thailänderinnen aus dem Ort superpreiswert und gut angeboten. An den diversen Pools der Anlage (insgesamt 7 Stück) war jedoch keine Aufsicht, dort war Selbstbedienung angesagt. Rings um die Anlage gab es lediglich vereinzelte Bungalows und keine weiteren Hotels. Das Publikum der Anlage war international, z.B. aus Südafrika, Japan, China und Russland, meist im mittleren Alter zwischen 30 bis 55 Jahre. Die meisten waren auf der Durchreise und blieben nur ein paar Tage.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Zweimal haben wir uns am Strand eine einheimische Massage gegönnt und uns einmal eine Komplettanwendung im hauseigenen SPA geleistet. Letzteres war natürlich ein ganz besonderer Genuss, schon wegen des wunderbaren Ambientes, sehr entspannend und durchaus sein (teures) Geld wert. Die Pools wurden kaum genutzt, so dass wir den in der Nähe unseres Zimmers meist auch für uns allein hatten. Wir hatten insgesamt 2 Regentage und haben uns vorwiegend tagsüber mit dem vorhandenen Sportangebot befasst. So waren wir vormittags meisten entweder am Pool oder am Strand, nachdem wir uns in der hoteleigenen Bücherei mit ausreichend Lektüre eingedeckt hatten und nachmittags täglich im klimatisierten und sehr gut ausgestatteten Fitnessraum, den wir meistens für uns alleine hatten. Einmal sind wir auch mit dem Kanu gefahren – und damit prompt umgekippt – und haben einen privaten Limosinenausflug rund um die schöne Insel Koh Samui unternommen und alle Sehenswürdigkeiten (Tempel, Big Budda, Wasserfall und einige Aussichtspunkte) betrachtet. An einem Abend haben wir uns mit unserer spanischstämmigen Reiseleiterin im Badeort Chaweng getroffen und sind mit ihr und einem Freund einheimisch thailändisch gut und reichlich essen gegangen. Anschließend haben wir eine überraschend lustige Lady-Boy-Kabarett-Show besucht. Allerdings ist es in Chaweng sehr laut und stickig und wir waren froh, als uns der Hotel-Limousinen-Service wieder zurück ins Hotel brachte. In Nathon, der Hauptstadt von Koh Samui, waren wir nicht. Dazu hat uns das tägliche, dezente Hotelprogramm, das wir jeweils abends in unserem Zimmer vorfanden, immer wieder sanft davon abgehalten. Die Hotelleitung hat sich, ohne aufdringliche Animation, wirklich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, damit die Gäste tagsüber und abends ein anspruchsvolles Ambiente genießen konnten.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Januar 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Andreas
    Alter:41-45
    Bewertungen:4