- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Das Stella Maris ist eine weitläufige Anlage im Norden der Bahamas Insel Long Island und traumhaft gelegen. Wer Ruhe und perfekt Natur sowie Entspannung sucht, der ist hier richtig. Es ist möglich Bungalows oder ein Zimmer im Hotel zu mieten. Die Anlage ist gross weitläufig und sicher. Alle Preise sind ohne Verpflegung, jedoch sind im Preis Ausflüge enthalten, die man zwanglos und spontan an der Rezeption reservieren kann. Deutsch ist kein Problem, da die Anlage von einem Deutschen gebaut wurden und immernoch zumindest anteilig von Deutschen in Besitz ist. Die Ausflüge inklusive sind: Cap Santa Maria (MUSS), einer der 10 schönsten Strände der Welt, 2 mal die Woche eine Schnorchelfahrt, Love Beach (ist auch in einer Stunde zu Fuss zu erreichen, südlich von Stella Maris), Deals Beach mit kleinem Segelboot, Kayak an 3 verschiedenen Stellen (traumhaft, unbedingt machen, beste Strände Natur und man ist alleine (!)) Wir hatten 5 Tage und ein Hotelzimmer, welches gegenüber der Rezeption ist und mit Blick auf den Atlantik. Manche der Bungalows haben Privatpool, es sind aber ein Pool an der Strandbar und ein Pool an der Hausbar für alle vorhanden. Ausserdem existiert ein Meerwasserpool im Meer, in dem vor Stella Maris auf der Atlantikseite liegenden Meer. Bei Ankunft hat man die Möglichkeit alle Wertsachen zu verschliessen und in der Rezeoption zu hinterlegen und man lässt Getränke etc anschreiben und zahlt bei Abreise. Toll fand ich auch, dass man keinen Zimmerschlüssel mit sich rumtragen muss, weil alles offen ist. Es ist sicher und es wird nicht entwendet ! Man hat also nie diesen lästigen Zwang nach seinen Sachen zu schauen. 1) Flug: Achtung (!) Bahamasair war eine Katastrophe. Der unfreundlichste Check In aller Zeiten, unpünkltich und vor allem achtet die Airline exakt auf das Gewicht des Gepäckes. Bei geringster Überschreitung der erlaubten 50 Pfung (ca 23 Kilo) verlangen die Aufpreis. Das ist wohl Teil des Geschäftsmodells der Airline, da die Bahamer viel selbst aus Miami einfliegen (TV, ...) und sich die Airline den Transport vergüten lässt. Nach Stella Maris fliegt Bahamasair in Verbindung mit Pineapple Air, das führte aber zu geteilter Verantwortungslosigkeit zwischen den Airlines. Stella Maris bietet für etwas mehr Geld zumindest den Flug Nassau - Stella Maris quasi als Privatflug, allerdings nur unter Tageslicht, da auf Sicht geflogen wird. Würde ich im nachinein unbedingt machen, weil es ein einmaliges Erlebnis sein muss die Exuma Cays nicht durch verkratzte Scheiben sehenn zu müssen. 2) Übernachtung Nassau - die festgelegten Taxikosten von Nassau Airport nach Nassau sind 27 USD/BHD einfach. Die Hotels sind auch nicht grad billig in Nassau. Ich würde empfehlen, ohne Übernachtung in Nassau nach Stella Maris zu kommen oder zumindest ein Hotel so nah wie möglich am Airport zu buchen. 3) Deans Blue Hole Wir sind zusammen mit 2 Amerikanern mit dem Leihwagen zum welttiefsten Blue Hole gefahren (202m, welches bei Pettys in der MItte der Insel liegt. Die Fahrt dauerte ca eineinhalb Stunden, und es war Spitze. Traumhaft und wie alles auf Long Island ruhig und einsam. Kosten des Leihwagen 75 USD, Bezinkosten hin und zurück knapp 20USD. 4) Restaurants man spart nicht viel wenn man sich mit dem Taxi in ein Restaurant fahren lässt, das die Taxikosten relativ hoch sind. Trotzdem sollte man wenn man die Möglichkeit hat, auch die Einheimischen unterstützen und mal was anderes probieren. 4) Cape Santa Maria Super Strand, absolues Muss. Transfer wird vom Hotel kostenfrei angeboten. 5) unbedingt Kayak fahren unbedingt machen, Naturparadies und fast allein in den Buchten. 6) Insektenspray - Wir hatten relativ starken Wind die ganzen Tage. Sobald aber der Wind abflaut, hat man auf der Karibikseite doch das Problem, dass die Steckmücken aus den Löchern kommen. Unbedingt Insektenmittel mitnehmen.
Tip Top Zimmer mit Kühlschrank und ohne TV und allem was internationaler Standard ist. Die Hotelzimmer im oberen Bereich haben alle Balkon und Meerblick, die Hotels im unteren Bereich Terasse und Meerblick mit Sichbehinderung diurch die Vegetation. Das Bett ist sehr bequem und die Zimmer ausreichend gross. Noch grösser sind natürlich die Bungalows. Kostenloses WiFi ist vorhanden (!)
Es ist kein Essen im Preise enthalten. Verschiedene Pakete sind buchbar. Auch kommt auf alle ausgeschirebenen Preise noch die Steuer und Gratuity (Trinkgeld) drauf (in USA leider üblich). Das Essen im hoteleigenen Restaurant ist wie überall auf den Bahamas relativ teuer. Man muss für das Frühstück zwischen 10 und 20 USD pro Person netto rechnen und mit 20 bis 30 USD für das Abendessen. Dies liegt aber vor allem daran, dass alles an Nahrung auf den Bahamas (Long Island) importiert wird und mit dem Schiff ankommt. Das Frühstück mit Müsli, Joghurt, Toast, frischen Obst, Kaffee, Omlette, Eiern etc ist sehr gut. Auch das Abendessen war immer einwandfrei. Einziger Witz war ein angebotenes Toastsandwich für 10 USD für den Schnorchelausflug. Die Cocktails an der Bar sind super und preislich ok zwischen 7 und 8 USD. Es gibt von 17 bis 19 Uhr eine Happy Hour, in der aber leider nur ein Cocktail für 5 USD und 2 Bier für 7 USD angeboten werden.
Wie oben beschrieben werden sind die Ausflüge mit im Preis. Das Personal ist freundlich und immer hilfsbereit. Die Zimmerreinigung erfolgt unauffällig und ohne Probleme. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass der Transport zum nahe gelegenen Flughafen nicht enthalten ist und einfach 10 USD kostet, was angesichts der geringen Distanz aus meiner Sicht viel zu teuer ist.
Das Hotel liegt zur Atlantikseite traumhaft im Norden von Long Island und sehr nahe am Flughafen Stella Maris (SML). Dieser Flughafen ist winzig und man hat keinerlei störende Flugeräusche zu befürchten. Während die Atlantikseite relativ rau ist, ist die nicht weit entfernte Seite der Karibik wie man sich ruhige Karibik vorstellt. Zum Weltklasse Strand Cap Santa Maria sind es ca 15 Minuten mit dem Transfer - Ein Muss. Ausserhalb gibt es relativ wenig. Zum Restaurant weiter nördlich "two sisters" ungefähr 10 Minuten mit dem Taxi, zu einem Restaurant am Deals Beach ca. 15 Minuten, allerdings nur mit dem Taxi und zu teuer zu erreichen (20USD), in verbindung mit der angegebenen Tour aber empfehlenwert. Die EInwohnerzahl wurde unterschiedlich angegeben zwischen nur 3000 und 5000 auf Long Island insgesamt. Kriminalität gibt es nicht, Jeder kennt quasi jeden. Die Bebauung mit Villen durch reiche Leute hält sich in Grenzen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt einen Billardtisch, einen Kicker und die Möglichkeit kostenfrei Kayak zu fahren. Natürlich kann man gegen Aufpreis überall tauchen. In der Nähe scheinen auch 2 Tenniscourts zui sein, die ich aber nicht gesehen habe. Ansonsten ist die Anlage wie Long Island generell nichts für Party suchende oder Leute, die unterhalten werden wollen. Wer das will bucht besser eine Kreuzfahrt oder bleibt in Miami.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im Dezember 2011 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Jürgen |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 31 |