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Uli (46-50)
SchweizAus der Schweiz
Verreist als Paar • Dezember 2013 • 1-3 Tage • Sonstige
Für uns erst einmal nicht mehr
3,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Gebucht: Standard Zimmer ohne Frühstück zum Wochenend-Sonder-Tarif (wir bekamen Zimmer Nr. 5) – direkte Buchung und nicht über HRS. Eingang des Hotels nur sehr klein angebracht; bei 4 möglichen Türen sind wir erst einmal mit unserem Gepäck und den Hemden über dem Arm im Regen ums Gebäude gestiefelt, bis wir die kleine Schrift auf der Tür mit "Hotel" bemerkten (Lag es am Regen? Lag es an uns?). Generell ist das Hafengebiet nicht sehr ansprechend, aber dafür gibt es ausreichend kostenlose Parkplätze. Gästestruktur des Hotels nicht erkennbar, da an diesem Samstagnachmittag waren keine anderen Hotelgäste für uns sichtbar. Rezeptionsbereich gleichzeitig Launch-/Bar-Bereich, Publikum im Launch-Bereich gemischt von 20 - 50 Jahre. Interessantes Gebäude, eben altes Speicherhaus. Hat gewonnen bei der Auszeichnung bei den European Hotel Design Awards in London; allerdings ist so eine Auszeichnung eine Frage des Geschmack des bewertenden Komitees. Innenleben ist in modernen Betonstil gestaltet. Den Eigentümern von Speicher 7 würden wir dringend raten, vor allen Dingen einiges in die Schulung ihres Personals zu investieren. Es wäre wirklich mehr als schade, wenn der bemerkenswerte und tolle Versuch, das Hafengebiet zu beleben, nach einer solch immensen Investition durch ungeschultes Personal zu Nichte gemacht werden würde. Alle buchenden Gästen würden wir raten, wenn möglich ein Zimmer mit Blick auf den Rhein zu buchen.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Leider auch eine Enttäuschung (Zimmer Nr. 5). Auch hier hilft der Design Award nicht, wenn der Safe unter dem Regal (ca. 30 cm über dem Boden) angebracht ist, denn man muss sich hinlegen, um Safe zu programmieren und etwas hineinzulegen. In der Dusche keine Ablage für Seife und Shampoo, diese Utensilien muss der Gast auf den Boden stellen. Ausserdem wirken die beiden Poster „Pilze der Region“ und „Singvögel der Region“ sowie der Patchwork-Läufer auf dem Boden äusserst merkwürdig in dem modernen Zimmer, das übrigens keine Vorhänge und keine Deckenleuchte besitzt. Wir können auch den Design Award in keinster Weise nachvollziehen, obwohl wir modernen Betonstil aufgeschlossen gegenüber stehen. Aber dies ist eben eine Geschmacksfrage, über die sich trefflich streiten lässt. Trotzdem: eine Auszeichnung bei einem Design Award heisst nicht gleichzeitig, dass ein Hotelzimmer sich auch zum Übernachten eignet. Erst recht nicht, wenn 100m weiter die ICE Trasse entlang führt (ratter, ratter, ratter ….).


    Service
  • Schlecht
  • Echt verbesserungsbedürftig – da hilft auch kein Design Award, denn selbst mit dem tollsten Design (nebst, dass dies Geschmacksfrage ist!) ärgert sich ein Gast über schlechten Service. Schon bei der Buchung wurden wir zuerst telefonisch gebeten, doch eine Mail zu senden (am Telefon war man nicht gewillt, die Buchung direkt anzunehmen). Dann wurde uns eine Buchungsbestätigung mit regulärem Preis (eben nicht Wochenend-Tarif) zugemailt, und wir mussten nochmals angerufen, um zu reklamieren. Bei diesem Telefonat hatte ich als Gast schon das Gefühlt, zu „nerven“, da ich um eine korrekte Buchungsbestätigung bat („Benötigst DU das wirklich noch?“). Die Rezeptionistin Jasmin duzte mich und es kam auch kein Wort der Entschuldigung betr. des Fehlers über ihre Lippen. Später erhielten wir eine neue Buchungsbestätigung ohne jeglichen Text. Auch nach unserer Anreise und der Bemerkung meines Mannes, dass die Tür zum Hotel-Eingang nicht gut erkennbar sei, erhielten wir die Antwort: „da steht doch eine Fahne!“. Klar steht da eine Fahne - vor dem gesamten Gebäude, aber das Gebäude hat eben mehrere Eingänge. Und ganz grundsätzlich sollte im Hotel- und Gastgewerbe ein Hinweis eines Gastes nicht mit so einer Antwort retourniert werden. Wir finden, dass hier gehöriger Schulungsbedarf notwendig ist (Wie verhalte ich mich gegenüber einem Gast?/Was bedeutet Service/ Gäste werden nicht geduzt usw.)


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Hafengebiet, ziemlich öde an einem regnerischen Dezembertag. Da hilf auch kein Design Award mit Beschreibung „Speicher 7 Hotel is able to stay integrated in it’s neighbourhood“, denn die Nachbarschaft ist das leblose Hafengebiet. Mit Glück erhält der Gast ein Zimmer mit Blick auf den Rhein; immerhin könnte sich da eine gewisse Industrie-Romantik einstellen. Leider bekamen wir ein Zimmer auf die andere Seite mit Blick auf die ICE-Trasse, die gefühlte 100m entfernt verlief. Wir waren ziemlich enttäuscht. Zu Fuss geht man ca. 15 Minuten in die Mannheimer Innenstadt, aber natürlich gibt es etliche andere Hotels, die um einiges näher an bzw. in der Stadt liegen.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im Dezember 2013
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Uli
    Alter:46-50
    Bewertungen:8