...kann im Eri Village & Hotel gut und gerne 2 Sterne mitnehmen - denn die sind zu viel! Wer gewohnt ist, 4 Sterne zu buchen und dementsprechende Erwartungen an ein Hotel hat, wird vom Eri Village & Hotel sehr enttäuscht sein. Sogar der Reiseleiter hat zugegeben, daß 1 Stern eigentlich abgezogen gehört. Gebucht hatten wir All Inclusive. Der erste Eindruck vom Hotel bei der Ankunft war allerdings gut. Die Anlage sieht auf den ersten Blick gepflegt aus. Die Poollandschaft (2 Salzwasserpools und 1 Süßwasserpool) ist sehr schön. Es sind 550 Zimmer vorhanden. Den ersten Schlag mit dem Vorschlaghammer erhielten wir aber dann schon an der Rezeption (siehe Service) und den nächsten als wir unser Zimmer betraten. Uns (mit 5j-jährigem Kind) wurde ein Zimmer direkt am Amphitheater an den Lautsprecherboxen und ebenerdig zugewiesen. Da wir - und besonders unsere Tochter - doch großen Wert auf unsere Nachtruhe legen, haben sofort um ein anderes Zimmer gebeten, das uns dann glücklicherweise auch zugeteilt werden konnte. Die Familienzimmer an sich sind durch die vielen Jahre, die sie bereits auf dem Buckel haben müssen sehr abgenutzt und spartanisch eingerichtet. Die Sauberkeit in der Außenanlage war relativ gut. Die Wege wurden fast täglich geschrubbt. Die Hygiene innerhalb den Gebäuden (außer der Lobby) ließ allerdings schwer zu wünschen übrig. Das übelste hier waren die öffentlichen Toiletten an den Pools, die anscheinend nicht mehrmals täglich gereinigt wurden. Sie waren um die Mittagszeit rum teilweise unbenutzbar. Schlimm genug, wenn es menschliche Schweine gibt, die Toiletten derart verschmieren und verschmutzen... Das gebuchte All Inclusive war auch nicht das, was man sich von AI verspricht (siehe Gastronomie). Die Animation gehörte zum Veranstalter 1 2 Fly und sollte als einziges besonders lobend erwähnt werden. IHR WART SPITZE! Uiiii! Die Anlage ist Familienfreundlich und teilw. behindertengerecht. Der Reiseleiter von 1 2 Fly war trotz der massiven Beschwerden von sehr vielen Familien noch sehr freundlich und hilfsbereit. Es waren hauptsächlich Deutsche aber auch Österreicher, Franzosen, Holländer, Engländer und Polen in der Anlage vertreten. Die angebotenen Ausflüge von 1 2 Fly waren meiner Meinung nach überteuert. Die 117,00 € für die Piratenfahrt hätten wir uns im Nachhinein auch gerne gespart. Das war es nicht wert. Es ist nicht empfehlenswert, an den Sandstrand nach Hersonissos zu gehen. Dort findet man auch um 10.00 Uhr morgens schon (oder noch) besoffene Engländer die die anderen Leute anpöbeln. Fazit: Eri Village & Hotel würde von mir max. 2,5 Sterne bekommen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unter aller Kanone. Ach so... das Wetter auf Kreta war natürlich eine Wucht! 14 Tage blauer Himmel und gefühlte 35°C. Im Schatten war es immer sehr angenehm durch eine leichte Brise vom Meer.
Die Zimmer sahen so alt aus wie sie wahrscheinlich waren und waren spartanisch eingerichtet. Wir hatten ein Familienzimmer. Das hieß: 2 separate Schlafzimmer und einen sogenannten Aufenthaltsraum. Im Elternschlafzimmer war ein Doppelbett mit Nachttischen (die Nachttischlampen funktionierten nicht), ein Tisch mit Hocker und darauf ein Fernseher. Die Klimaanlage reichte nicht aus, um dieses Zimmer gut zu kühlen. Im 2. Schlafzimmer war ein Einzelbett und ein Zustellbett. mit Nachttisch. Kühlung durch die Klimaanlage im Aufenthaltsraum einigermaßen ausreichend. Im Aufenthaltsraum stand ein fleckiges "unappetitliches" Sofa, ein kleines Tischchen mit hocker, ein kaum nutzbarer Kleiderschrank und eine Spüle mit Herdplatten (keine Funktion) und Kühlschrank. Klimaanlage war leise und kühlte den Aufenthaltsraum erträglich ab. Im Bad war eine Toilette, eine Badewanne mit Duschvorhang und ein Spülbecken. Auch hier sah alles sehr alt und abgenutzt aus. Ein großes Loch in der Wand war mit einer Kunststoffplatte verschlossen worden. Gleich am ersten Tag hatten wir hier ein kleines nettes Haustier: einen Gecko. Im Kleiderschrank konnte man seine Sachen nur aufhängen. Es gab keine Ablagefächer. Nur 2 Schubladen und oben drauf den mietbaren Tresor. Glücklicherweise brauchten wir das 2. Bett im 2. Schlafzimmer ja nicht und konnten dort dann unsere Sachen hinlegen. Sonst hätten wir 2 Wochen hauptsächlich aus dem Koffer leben müssen. Die Putzfrauen reinigten das Zimmer nur sehr oberflächlig. Der Boden wurde 2 Wochen lang nicht gewischt. Handtücher wurden jeden Tag und Bettwäsche 1x in der Woche gewechselt. Am ersten Sonntag wurde bei uns überhaupt nicht geputzt. Unser Zimmer lag zum oben gelegenen Süßwasserpool. Dort wurde teilweise auch noch mitten in der Nacht gebadet bzw. hineingesprungen wodurch natürlich auch Lärmbelästigung entstand. Diese war zum großen Teil aber noch erträglich.
All Inclusive allgemein: Das Hotel weiss, wie man All Inclusive so billig wie möglich macht... Stark eingeschränkte Kaltgetränke-Auswahl beim Frühstück. Außerhalb der Essenszeiten gab es Getränke nur an der Poolbar am großen Salzwasserpool. Es gab ab 10:00 Uhr dort Kaffee/Tee, Mineralwasser und furchtbar süße Getränke, die aus Sirup + Mineralwasser gemacht wurden (Automat). An alkoholischen Getränken gab es griechisches Bier, Wein aus großen Tetrapacks (rot+weiss), billigen Ouzo, Raki und irgendeinen Weinbrand. Am ca. 150 m entfernten Süßwasserpool gab es keine separate Bar. Jeden Tag ab 16:00 Uhr zur Kaffeezeit gab es denselben trockenen Kuchen - einmal weiss und einmal braun... Es gibt ein einziges Buffetrestaurant, das einfach viel zu klein für die große Anzahl der Gäste ist. Vor allem das Buffet selber ist zu klein und wird schlecht nachgefüllt. Den schlechten Service im Restaurant habe ich ja bereits beschrieben. Schlimm war auch die Hygiene dort: Getränke und Essen was auf dem Boden gelandet ist wurde meist nur mit Papierservietten weggewischt. So entstand eine gefährliche Schmierschicht, auf der ich 2x fast ausgerutscht wäre. Die Getränkeautomaten sehen nach kurzer Zeit dreckig aus und werden auch nur provisorisch mit Papierservietten während der Essenszeiten abgewischt - wenn überhaupt. Das Geschirr, das gespült aus der Küche kam war (wie auch an der Poolbar) teilweise noch dreckig (Lippenstift an Gläsern und Bechern, Kaffeeränder in den Tassen festgeklebte Essensreste an den Tellern etc. etc.). Die Auswahl und der Geschmack der Speisen ließ ebenfalls schwer zu wünschen übrig. Z.B. gab es morgens 3-Minuten und 5-Minuten Eier. Wir haben an einem Morgen 7 Eier geöffnet (3 und 5 Minuten) bis wir eines gefunden hatten, das uns nicht völlig roh entgegengelaufen ist... Hier haben wir von jedem Urlaub in dem wir waren das schlechteste Essen mit der schlechtesten Auswahl überhaupt bekommen. Noch nie vorher war ich vor allem vom Essen so dermaßen enttäuscht! Dreck wurde einfach an jeder Stelle nur oberflächlich und viel zu spät beseitigt. Es gibt am 2. Salzwasserpool auch noch eine Cocktail Bar, die erst am Abend öffnet. Die Cocktails müssen hier allerdings bezahlt werden.
Der Service in diesem Hotel war das schlechteste, was ich jemals im Urlaub erlebt habe! Wenn es möglich wäre, hätte ich hier gar keine Sonne vergeben. Es fing schon beim Einchecken an: Eine nicht deutsch sprechende Griechin fragte unfreundlich nach unseren Namen und knallte uns dann kommentarlos einen Lageplan und unseren Zimmerschlüssel hin. Kein Hinweis über Essenszeiten etc. oder sonst irgendetwas. Als wir das Zimmer, das man uns am Anfang zugewiesen hatte nicht wollten, kümmerte sich die einzig deutsch sprechende Dame darum - die als einzige auch freundlich war. Sie mußte allerdings erst mit der anderen Dame in unfreundlichem Tonfall herumstreiten bis diese uns dann ein anderes Zimmer gab. Gepäckservice/Gepäckträger gibt es keine. Man muß sein komplettes Gepäck ohne weitere Hilfsmittel selber durch die Anlage schleifen. Zimmerservice ist auch nicht vorhanden. Die Putzfrauen waren im Allgemeinen ebenfalls recht unfreundlich (auch hat eine Ausnahme die Regel bestätigt). Geputzt wurde äußerst oberflächlich. War man im Zimmer und der Schlüssel steckte von innen, wurde kurz geklopft und schnellst möglich wieder weggegangen, so daß man hinterher rufen mußte. Denn... nach dem einen Versuch wurde kein weiterer unternommen, um die Zimmer zu reinigen. Das Personal im Restaurant hatte scheinbar keine Lust zum Arbeiten. Zu den Zeiten nämlich wo nicht viel los war, standen sie zu dritt oder zu viert zusammen und tratschten anstatt zu arbeiten. Die Teller stapelten sich auf dem Tisch und wurden meist erst abgeräumt wenn man aufgestanden ist - oder erst wesentlich später. Zu den Zeiten wo im Restaurant viel los war, war das Personal hoffnungslos überlastet. Man mußte sich teilweise seinen Tisch selber abräumen oder frisch eindecken. Im Allgemeinen war das komplette Personal (außer den Animateuren) recht unfreundlich und wenig hilfsbereit. Die Animation war äußerst bemüht, kompetent und Freundlich. Jeder einzelne von ihnen konnte vor allem hervorragend mit Kindern umgehen. Meine 5-jährige Tochter spricht immer noch von den tollen Sachen, die sie mit den Anis gemacht haben (z.b. auch 1x in der Woche Abendshow von den Kids gestaltet).
Der Transfer vom Flughafen Heraklion beträgt ca. 30-45 Minuten (je nachdem vie viele Hotels angefahren werden). Der Fußweg vom Hotel nach Hersonissos beträgt ungefähr 5 Minuten. Die Hotelanlage liegt direkt am Meer. Es gibt allerdings keinen eigenen Sandstrand sondern nur Felseinstiege, die teilweise sehr gefährlich sind (ich habe noch nie so viele Bein-Verletzte im Urlaub gesehen - der Arzt macht ein gutes Geschäft) und ohne Badeschuhe gar nicht zu empfehlen. Direkt nebenan liegt allerdings der öffentliche Sandstrand "Star Beach", der kostenlos genutzt werden kann. Die Liegen hier kosten allerdings Mietgebühren. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten sind in Hersonissos im Überfluß gegeben (Hersonissos wird auch der Ballermann von Kreta genannt). Hier reiht sich ein Shop, Restaurant, Bar etc. an den anderen. Eine Bushaltestelle von der aus man sowohl nach Westen als auch nach Osten kommt, ist 1 Gehminute vom Hotel entfernt. Der Laden im Hotel selber ist nicht zu empfehlen, da völlig überteuert. Ausflugsmöglichkeiten wurden einige von 1 2 Fly angeboten. Für Familien mit kleinen Kindern waren die meisten davon allerdings unbrauchbar. Wir haben die "Piratenfahrt" für 2 Erwachsene und 1 Kind für insges. 117,00 € gebucht. Auch dieser Ausflug ist bei uns einigermaßen in die Hosen gegangen. WARNUNG hierzu: Der Ausflug ist für Menschen, die seekrank werden NICHT zu empfehlen. Lt. Aussage eines begleitenden Animateurs kommt es sehr oft vor, daß der Wellengang bei der Überfahrt so heftig ist (so auch bei uns), daß vor allem Kinder währenddessen nicht laufen sondern auf einem Platz festgehalten werden müssen damit sie nicht über das Schiff geschleudert werden. Außerdem waren wir nach 5 Minuten Fahrt auf Deck durchnäßt bis auf die Knochen - wurden aber vorher nicht ausreichend vorgewarnt. Besonders auf der Hinfahrt hingen ein Großteil der Leute über der Reling bzw. über gelben Spuck-Tüten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportmöglichkeiten waren vorhanden (Fitness, Aerobic, Rückengymnastik, Wasserball, Wassergymnastik, Beach-Volleyball, Dart). Außer Dart haben wir nichts genutzt weshalb ich auch nicht mehr darüber sagen kann. Weiterhin gab es ein kleines Amphietheater mit Abendshows und Kinderdisco, Billard und Kicker (ständig defekt), Tischtennis, einen teuren Minimarkt, einen Arzt (zu best. zeiten), eine Boutique und einen Juwelier. Die Poolanlage war zwar schön gemacht aber auch hier nagte der Zahn der Zeit. In den Pools selber lösten sich die Fliesen so daß sich so Mancher daran die Zehen geschnitten hatte. Im Verhältnis zu der Anzahl der Gäste waren viel zu wenig Liegen an den Pools vorhanden und so standen einige schon um 6 Uhr auf um Liegen zu reservieren... Die Salzwasserpools waren viel zu salzig - weshalb wir auch immer am Süßwasserpool lagen, wo man auch noch um 8:00 Uhr Liegen reservieren konnte ;o))). Wie bereits erwähnt fehlt aber am weiter oberhalb gelegenen Süßwasserpool (der allerdings auch etwas salzig ist) ganz dringend eine kleine Poolbar mit Getränken. Man sagt zwar, daß Bewegung gut tut aber die ständige Rennerei mit Getränken durch die Anlage geht ganz schön auf die Nerven. Der Solino Kinderclub war aufgeteilt in Solinos (3-6 Jahre), Maxis und Teens. Das Programm war altersgerecht und abwechslungsreich. Die Animateure waren ideenreich und konnten super mit Kindern umgehen. Betreuung gab es von 10:00 - 12:00 Uhr und von 15:00 - 17:30 Uhr. Um 17:30 gab es dann Dinner for Kids mit den Anis und danach noch Action for Kids bis zur Kinderdisco um 20:00 Uhr. Die Eltern können selber entscheiden, wie selbstständig ihre Kinder sich im Club bewegen können: Kinder mit rotem Punkt dürfen sich nicht alleine vom Club entfernen. Kinder mit grünem Punkt dürfen dann auch alleine den Club verlassen. Es gibt noch einen separaten Kinderspielplatz mit Geräten und zu manchen Zeiten auch eine Hüpfburg.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martina |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


